Start Aktuell Android M: Die Neuerungen der Developer Preview im Überblick

[Video] Android M: Die Neuerungen der Developer Preview im Überblick

Am Donnerstag begann die diesjährige Google I/O mit der langersehnten Keynote. Einer der Hauptprotagonisten war Android M. Mit der kommenden Version, die für den September 2015 geplant ist, werden einige Neuerungen in Android Einzug halten. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die wichtigsten neuen Features.

Böse Zungen behaupten, dass Android „M“ lediglich das Bugfix-Release für Android 5.0 „Lollipop“ ist. Da ist sicher etwas dran, denn viele der Neuerungen, die Google mit Android „L“ eingeführt hatte, bereiten auf so manchem Gerät noch Kopfschmerzen. Angefangen von Memory Leaks und spontanen Neustarts beim Nexus 6 und beim Nexus 9, über Probleme mit der neuen Runtime ART, die erst mit 5.1.1 behoben wurden, dem nicht überall konsequent durchgezogenen Material Design, bis hin zu Verschlimmbesserungen wie der neuen Lautstärkeregelung. Doch Android M hat deutlich mehr als nur eine Handvoll Neuerungen zu bieten, die wir in diesem Artikel vorstellen. Viele davon wurden auf der Google I/O gar nicht oder nur am Rande erwähnt.

Runtime Permissions: App-Berechtigungen im iOS-Stil

Bereits in vorherigen Android-Versionen war es mit Umwegen möglich, die Berechtigungen der jeweiligen Apps manuell anzupassen. Mit Android M wird diese Funktion nun offiziell Teil des Systems. Der Play Store wird für Android-M-Apps keinen Dialog mehr anzeigen, der sämtliche App-Berechtigungen auflistet, sondern die App meldet sich beim ersten Start oder der ersten Nutzung einer speziellen Berechtigung, ob der Nutzer diese erlauben möchte. Zumindest ist das der Plan: Google empfiehlt bei Apps mit Berechtigungen, die unbedingt notwendig sind (Zugriff auf die Kamera für eine Kamera-App), diese beim ersten Start abzufragen. Apps mit außergewöhnlichen Berechtigungen sollten diese nur dann abfragen und anwenden, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. In der aktuellen Preview verläuft die Installation noch wie gewohnt. Diese Umstellung wird ziemlich sicher den App-Entwicklern „noch viel Freude bereiten“, denn alte Android-Versionen behalten die klassischen App-Berechtigungen bei mit der Abfrage vor der Installation.

In der aktuellen Preview von Android M funktioniert alles noch wie gehabt.
In der aktuellen Preview von Android M funktioniert alles noch wie gehabt.

Es ist aber bereits möglich, den Apps zentrale Berechtigungen zu entziehen. So kannst du zum Beispiel den Facebook Messenger installieren, und ihm anschließend den Zugriff auf SMS, Kontakte, Mikrofon und alles, was du nicht brauchst, verbieten.  Das wird auch bei Apps funktionieren, die von den Entwicklern nicht speziell an die Neuerungen von Android M angepasst wurden. Allerdings ist bei nicht angepassen Apps das Risiko größer, dass eine App anschließend nicht mehr funktioniert.

App-Berechtigungen unter Android M
App-Berechtigungen unter Android M

Komplett neu ist auch die Ordnung der Apps in den Einstellungen. Anstelle der drei Reiter Heruntergeladen, Aktiv und  Alle, zeigt Android „M“ gleich die komplette Liste sämtlicher Anwendungen an. Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten erreichst du über das Kontextmenü. Hier findest du nicht nur die neuen App-Berechtigungen, sondern auch die Möglichkeit, eine App von der automatischen Optimierung hinsichtlich Akkulaufzeit auszuschließen und eine Liste mit Apps, die als Standard festgelegt sind.

Unter Android "M" werden alle Apps aufgelistet, egal ob vorinstalliert, aktiv oder heruntergeladen.
Unter Android „M“ werden alle Apps aufgelistet, egal ob vorinstalliert, aktiv oder heruntergeladen.
Standard-Apps für bestimmte Bereiche lassen sich nun ebenfalls in den App-Einstellungen festlegen.
Standard-Apps für bestimmte Bereiche lassen sich nun ebenfalls in den App-Einstellungen festlegen.

Das sind nur einige der Neuerungen hinsichtlich der App-Verwaltung von Android M. Wir werden darauf in einem separaten Artikel noch detailliert eingehen. Zeitgleich mit dem Launch der Entwicklerversion von Android M hat Google ja auch im Play Store die Altersempfehlungen nach USK und einen separaten Shop im Shop für besonders familienfreundliche Apps eingeführt.

Den RAM-Verbrauch erreichst du über das Kontextmenü der App-Übersicht.
Den RAM-Verbrauch erreichst du über das Kontextmenü der App-Übersicht.

Web Experience und Domain-URLs

Mit den sogenannten „Chrome Custom Tabs“ dürfen Apps künftig Web-Links direkt mit einer eingebetteten Version des Chrome-Browsers öffnen. Chrome wird sich so minimalistisch über eine App legen, dass der User so gut wie nichts davon merken soll. Ihr könnt also ohne eine App verlassen zu müssen, Inhalte aus dem Netz direkt mit Chrome konsumieren. In Kombination mit den neuen Domain-URLs lassen sich so, App-Anfragen an den Nutzer verhindern. Ist zum Beispiel die Wikipedia-App auf deinem Smartphone vorinstalliert und klickst du in einer E-Mail auf einen Wiki-Link, dann öffnet Android M automatisch die vorinstallierte Wikipedia-App und fragt nicht nach, ob du den Link im Browser öffnen möchtest.

Vor allem bei den Google-Diensten dürfte sich hier eine deutliche Verbesserung zeigen. Google Play Links öffneten bisherige Android-Versionen gerne in Chrome, um anschließend die Play-Store-App zu öffnen. Das sollte unter Android M definitiv der Vergangenheit angehören.

In der Liste der Domain-URLs legst du fest, welche  Apps Links direkt öffnen dürfen.
In der Liste der Domain-URLs legst du fest, welche Apps Links direkt öffnen dürfen.
Klickst du auf die URL play.google.com oder market.android.com, dann startet unter Android M mit diesen Einstellungen automatisch die Play Store App.
Klickst du auf die URL play.google.com oder market.android.com, dann startet unter Android M mit diesen Einstellungen automatisch die Play Store App.

Weiterhin angezeigt wird der Auswahldialog, wenn keine eindeutige Zuordnung möglich ist. Tippst du also eine Bilddatei an, und sind auf deinem M-Smartphone mehrere Galerie-Apps installiert, dann kannst/musst du dich weiterhin entscheiden, was passieren soll. Die Domain-URLs lassen sich ebenfalls über die App-Einstellungen verwalten.

Android Pay

Mit dem neuen Bezahldienst Android Pay soll das bezahlen mit dem Androiden einfacher und sicherer gemacht werden. Einmal die Kreditkarteninformationen gespeichert, könnt ihr in mehr als 700.000 Shops in den USA, über einen NFC-Terminal eure Käufe abbezahlen. Auch ist es möglich Käufe über die App mit dem „Buy with Android Pay“ Button zu tätigen. Die Nutzung von Android Pay wird sich vorerst nur auf den amerikanischen Markt beschränken. Eine entsprechende App soll in Kürze im Play Store erscheinen. Android Pay wird ebenfalls mit Android KitKat kompatibel sein.

Bis wir mit Android Pay hierzulande zahlen dürfen, dauert es noch eine Weile. Der Dienst bleibt zunächst US-Only. (Bild: Google)
Bis wir mit Android Pay hierzulande zahlen dürfen, dauert es noch eine Weile. Der Dienst bleibt zunächst US-Only. (Bild: Google)

Support von Fingerprint-Reader

Dieses Feature wird wohl erst mit den kommenden Nexus-Devices richtig zur Geltung kommen, denn falls euer Device einen Fingerabdrucksensor besitzen sollte und Android M installiert ist, dann könnt ihr dank der offiziellen Unterstützung, das Gerät mit euren Fingerabdrücken entsperren, Apps im Play Store kaufen oder mobile Bezahldienste wie Android Pay nutzen. Samsung-Nutzer werden hier keinen Unterschied merken.

Dank des Fingerprint Supports könnt ihr das Gerät u.a. entsperren, oder Käufe im Play Store tätigen. (Bild: Google)
Dank des Fingerprint Supports könnt ihr das Gerät u.a. entsperren, oder Käufe im Play Store tätigen. (Bild: Google)

Gerüchten zu folge, produzieren LG und Huawei je ein Nexus-Gerät mit 5 bzw. 5,7-Zoll. Gut möglich, dass in beiden Geräten ein Fingerprint-Reader verbaut sein wird, wenn Google dieses Feature offiziell in Android M integriert.

Leistung & Energie

In Android M haben sich die Entwickler bei Google auch auf die Akkuleistung des Systems fokussiert und haben mit „Doze“ ein neues Feature vorgestellt, welches die Stand-By-Zeit verdoppeln soll, indem mit Hilfe von Bewegungssensoren erkannt werden soll, ob das Gerät derzeit verwendet wird oder nicht. Auch wenn durch diese Funktion ein tieferer Deep-Sleep-Modus verursacht wird, soll das Gerät weiterhin schnell auf Benachrichtigungen wie Anrufe reagieren können.

In der Grundeinstellung schickt Android M alle Apps, außer den hier gelisteten Ausnahmen, in einen Tiefschlaf.
In der Grundeinstellung schickt Android M alle Apps, außer den hier gelisteten Ausnahmen, in einen Tiefschlaf.

Ein weiterer Stromspar-Modus nennt sich App Standby. Anwendungen, die über mehrere Tage lang nicht benutzt werden, trennt Android M vom Netzwerkzugriff. Damit soll verhindert werden, dass viele installierte, aber nicht regelmäßig benutzte Apps unnötig Strom und Traffic verursachen. Die Apps werden automatisch wieder aktiv, wenn das Handy ans Ladegerät angeschlossen wird oder vom Benutzer gestartet.

Mit dem Support des USB-Standards Typ-C bekommt Android M ein weiteres Feature, welches wohl erst in den nächsten Monaten an Bedeutung gewinnen wird, sobald mehr Geräte mit dem neuen Anschluss ausgestattet sind. Android M bietet euch mit einem angeschlossenen USB Typ C Kabel die Möglichkeiten an, das Gerät ganz normal darüber aufzuladen, oder aber wenn ein anderes Gerät den Strom gerade nötiger hat, dieses mit Energie zu versorgen.

Ob Google hier wohl ein Nexus 5 mit einem USB-Typ-C Anschluss angeteasert hat? (Bild: Google)
Ob Google hier wohl ein Nexus 5 mit einem USB-Typ-C Anschluss angeteasert hat? (Bild: Google)

Automatisches Backup

Ein interessantes Feature wurde bei der Keynote überraschenderweise nicht erwähnt, dabei dürfte diese Funktion den einen oder anderen User durchaus zum Begeistern bringen. Dabei geht es um das automatische Erstellen von Sicherungen für Apps. Bereits mit der Preview von Android M werdet ihr in der Lage sein, Backups von den installierten Apps zu machen. Ihr könnt auch einstellen, welche Daten in Google Drive gesichert werden sollen. Während der Preview-Phase könnt ihr alle App-Daten und Einstellungen in die Cloud sichern. Allerdings darf das Backup pro App nicht größer sein als 25 MB. Die automatischen Backups werden alle 24 Stunden synchronisiert, wenn das Device gerade nicht benutzt wird, oder aufgeladen wird und es mit einem WLAN verbunden ist.

Die App-Daten werden automatisch in deinem Google-Drive-Konto gesichert, wobei der Speicherplatz dir nicht angerechnet wird.
Die App-Daten werden automatisch in deinem Google-Drive-Konto gesichert, wobei der Speicherplatz dir nicht angerechnet wird.

Wo liegt der Haken? Die Apps müssen entsprechend auf Android M angepasst werden. Also nur Anwendungen, die explizit für Android M gebaut wurden (entsprechende SDK-Version) kommen in den Genuss dieses Features. Entwickler können sich hingegen entspannen: Google führt die Backups automatisch durch, lediglich wenn man nur einen bestimmten Teil der Daten gesichert haben möchte, muss man die Einstellungen anpassen.

Neuer App-Drawer mit neuen Animationen

Auch der Google Now Launcher hat ein Facelift verpasst bekommen. Öffnet man nun die App-Übersicht, so finden sich in der oberen Reihe die zuletzt verwendeten Apps. Vertikal angeordnet sind die installierten Anwendungen in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Eine Suchleiste ermöglicht das Durchsuchen der Apps.

Des Weiteren wurde das Öffnen der Anwendungen neu animiert. Anstatt von unten einzufliegen, öffnet sich die App nun mit einem „Zoom-Out-Effekt“ aus dem zugehörigen Icon.

Der Google Now Launcher erstrahlt in neuem Design, mit neuen Animationen
Der Google Now Launcher erstrahlt in neuem Design, mit neuen Animationen

Lautstärkeregelung

Dass die Lautstärkeregelung unter Android Lollipop eine Katastrophe ist, ist kein Geheimnis. So war die Begeisterung groß, als Besserung unter Android M angekündigt wurde. Doch was nun mit der Developer Preview auf unseren Geräten landet wird unseren Hoffnungen nicht gerecht. Zwar kann man nun die Einstellungen zu Medien- und Weckerlautstärke einfach über einen Dropdown-Pfeil erreichen, jedoch fehlt der Lautlosmodus hier weiterhin komplett. Immerhin: wenn du aus den Schnelleinstellungen die Kachel für „Nicht stören“ auswählst, dann schaltet Android „M“ in der Grundeinstellung zum Modus „Alle Töne aus, außer dem Wecker“. Mit dieser Einstellung dürften die meisten Anwender glücklich sein.

Nicht stören. Der "Lautlos"-Modus ist nun besser beschrieben und erklärt.
Nicht stören. Der „Lautlos“-Modus ist nun besser beschrieben und erklärt.

Dennoch bleibt das Ganze eher verwirrend als aufgeräumt und durchdacht!

Über Dropdown erreichbar: Lautstärkeregelung zu Benachrichtigungen, Medien und Wecker

Google Now on Tap

Mit „Now on tap“ implementiert Google in Android M ein recht beeindruckendes Feature. Denn basierend auf den momentan befindlichen Kontext auf eurem Bildschirm, kann Google sofort Informationen anzeigen, ohne dass ihr die geöffnete App verlassen und einen großen Umweg durch die Google-Suche machen müsst. Beispielsweise erhaltet ihr eine Mail von euren Freunden über einen Film. Falls ihr euch nun darüber schlau machen wollt, reicht ein simples gedrückt halten des Home-Buttons und schon werden Ruck-Zuck Infos wie Bewertungen oder Trailer über einen Pop-Up angezeigt. Eine andere Einsatzmöglichkeit wäre etwa bei einem Chat und die Diskussion darüber, wo die nächste Mahlzeit verspeist werden soll. Falls dann ein Vorschlag gemacht wird, worüber ihr euch noch Informationen einholen wollt, reicht eine Geste aus, um „Now on tap“ zu starten und schon werden euch alle wichtigen Daten angezeigt. Ebenfalls praktisch ist, dass auch gleichzeitig Apps aufgelistet werden, womit ihr etwa die Speisekarte nachlesen, gleich Tische reservieren, oder eine Erinnerung speichern könnt.

Now on Tap ist aktuell erst für die Builds von Google verfügar. Die aktuelle Preview-Version enthält das Feature noch nicht.
Now on Tap ist aktuell erst für die Builds von Google verfügar. Die aktuelle Preview-Version enthält das Feature noch nicht.

Aktuell funktioniert dieses Now-on-Tap-Feature in Android M noch nicht. Der generelle Ansatz von Google (in den App-Einstellungen nennt sich die App einfach Assistent) lässt aber hoffen, dass sich schon bald auch andere Apps außer Google Now in den Dienst einklinken können.

Und sonst so?

Über die Entwickleroptionen bietet Android M die Möglichkeit, zwischen einem hellen und einem dunklen Theme zu wählen, bzw. automatisch dass passende auszuwählen. Zudem gibt es hier einen Eintrag Tweak UI, über den sich die Kacheln für die Schnelleinstellungen anpassen lasen.

Das dunkle Theme von Android M findest du in den Entwickleroptionen.
Das dunkle Theme von Android M findest du in den Entwickleroptionen.

Besitzer eines Smartphones mit MicroSD-Slot dürfen sich über eine neue Speichererweiterung freuen, die ähnlich wie bei Archos Fusion Storage den Speicher der externen MicroSD-Karte dem System komplett zur Verfügung steht, um nicht nur die App-Daten, sondern auch die Apps selbst auf den externen Speicher zu verschieben. Das klappt auch mit USB-OTG-Geräten, was zum Beispiel beim Nexus Player sinnvoll ist. Google nennt das Speicher adoptieren. Diese Neuerung erklärt auch, warum Google die Einstellungen unter „Speicher“ überarbeitet hat (siehe Video am Ende des Artikels).

Der Nexus Player kann mit Android "M" externe Speichermedien mit dem internen verbinden. Screenshot: Sasha Prüter auf Google+
Der Nexus Player kann mit Android „M“ externe Speichermedien mit dem internen verbinden. Storage Adoption nennt sich das. Screenshot: Sasha Prüter auf Google+

Können wir deshalb auf ein neues Nexus 5/6 mit MicroSD-Slot hoffen? Wohl kaum. Die Neuerung wurde ziemlich sicher nur deshalb eingeführt, um Android-One-Geräte mit 4 GByte Speicher zukunftsfähig zu machen. Hier zählt nun mal jeder Cent. Zudem dürfte die neue Lösung in puncto Sicherheit endlich den Anforderungen von Google und Android-for-Work-Partnern für externe Speichermedien entsprechen.

Laut diesem Posting auf Google+ verfügt zudem Android M auch über eine intergrierten Split-Modus, um den Bildschirm für zwei App-Fenster zu benutzen. Aber auch dieses Feature ist aktuell auf interne Builds von Google beschränkt.

Warten oder flashen?

Falls ihr die Preview nun testen wollt, müsst ihr entweder über ein Nexus 5, 6, 9 oder einen Nexus Player verfügen. Dann findet ihr die Image-Dateien der Developer Previews auf dieser Seite. Nach den ersten zwei Tagen mit dem Nexus 5 und dem Nexus 6 kam es zu keinen besonderen Abstürzen, lediglich Gmail verabschiedete sich ein mal bei Schreiben einer E-Mail. Der Entwurf blieb aber erhalten. Die Akkulaufzeit im Standby scheint tatsächlich deutlich besser geworden zu sein und den Facebook Messenger ohne Standort, Kontakte und andere Rechte zu benutzen, hat etwas beruhigendes ;-). Um von allen neuen Features tatsächlich profitieren zu können, müssen die Entwickler aber erst mal ihre Apps an M anpassen und das dürfte bis Herbst dauern.

Auf eine detaillierte Installationsanleitung verzichten wir an dieser Stelle, denn wer das nicht hinbekommt, sollte auch keine Entwicklerversion benutzen. Google hat versprochen, von Android M monatlich Udates via OTA-Update zu verteilen, bevor dann im dritten Quartal das Release der finalen Version von Android M ansteht. Spätestens dann lüftet Google auch das Geheimnis um den Codenamen. Das Easter-Egg gibt darüber keine eindeutigen Informationen Preis. ¯\_(ツ)_/¯

Hier die beschriebenen Neuerungen und ein paar weitere Details als Video:

Quellen: developer.android.com, officialandroid.blogspot.de, insidesearch.blogspot.de

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