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Tipp: 7 Tipps zur sicheren Internet-Nutzung, Safer Internet Day

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(Bildquelle: Google)

Am 11. Februar war der Safer Internet Day. Aus diesem Grund hat Google 7 Tipps zur sicheren Internet-Nutzung herausgegeben, welche wir euch hier einmal aufzeigen.

Safer Internet Day – 7 Tipps zur sicheren Internet-Nutzung

Im Mai 2019 wurde in München das Google Safety Engineering Center (GSEC) eröffnet. Hier arbeiten Experten aus aller Welt an der Sicherheit von Google-Produkten. Und diese Experten haben nun die 7 Tipps zur sicheren Internet-Nutzung herausgegeben.

1. Nutze die Sicherheitsfeatures des Browsers, Passwort Checkup:
Jeder Browser verfügt über eingebaute Sicherheits-Tools und -Features, mit denen du dich beim Surfen absichern kannst. Google´s Chrome-Browser schützt dich vor schädlichen Anzeigen und warnt vor gefährlichen Websites oder verdächtigen Downloads. Der Passwort-Checkup ist ebenfalls vollständig integriert. Sobald du ein Passwort auf einer Website eingibst prüft der Passwort Checkup in Chrome, ob dieses Passwort auf einer Liste von gestohlenen Kennwörtern auftaucht. Ist das der Fall bekommst du sofort eine Rückmeldung, damit du das Passwort umgehend ändern kannst.

2. Paswort Manager:
Jeder nutzt im Durchschnitt, laut Google, 120 Passwörter. Da sich keiner 120 verschiedene Passwörter merken kann oder will nutzen viele immer ein- und dasselbe Passwort für mehrere Dienste. Hier bietet Google den integrierten Passwort Manager in deinem Google Account, welcher einerseits starke Passwörter für deine Online-Konten generiert und andererseits sich diese auch merkt. Der bereits erwähnte Passwort Checkup prüft die von dir verwendeten Passwörter zusätzlich.

3. Inkognito Modus
Der Inkognito Modus ist seit der Einführung von Chrome 2008 ein beliebtes Feature. Mit dem Inkognito Modus werden deine Web-Aktivitäten (Browserverlauf, Cookies oder Website-Daten) während des Surfens nicht in Chrome gespeichert. Mittlerweile ist der Inkognito-Modus nicht nur in Chrome selbst, sondern auch bei YouTube und Google Maps zu finden. Du aktivierst ihn per Klick auf dein Profilbild.

4. Zwei-Faktor-Authentifizierung:
Viele Unternehmen bieten den Schutz deiner Daten per „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ an, so auch Google. Bei einer aktivierten 2FA ist zusätzlich zu deinem Passwort ein Bestätigungscode nötig, welchen du entweder per SMS oder Anruf auf dein Smartphone übermittelt bekommst. Du aktivierst die 2FA bei Google über diesen Link. Wie du die 2FA bei Amazon, Facebook, WhatsApp und Co aktivierst haben wir in einem vorangegangenen Tipp-Artikel schon einmal erläutert.

5. Security Checkup:

Wir sind jeden Tag mehrere Stunden online. Mit dem Google Security Checkup siehst du innerhalb von zwei Minuten, ob es irgendwelche Sicherheitsprobleme in Form von sicherheitsrelevanten Aktivitäten gibt. Auch deine angemeldeten Geräte sind hier aufgelistet. Du kannst somit schnell und einfach Geräte, welche dir nicht bekannt sind entfernen/enttarnen. Auch wird angezeigt, ob die 2FA aktiviert ist oder welche Drittanbieter-App Zugriffsrechte haben. Ebenfalls gelangst du hier zum Passwort Check.

6. Digital Wellbeing:
Ein Smartphone oder ein PC ist Fluch und Segen zu gleich. Sämtliche Infos sind schnell abrufbar und du selbst bist eigentlich immer in irgendeiner Form online. Damit diese ständige Erreichbarkeit nicht ins krankhafte umschlägt hat Google Digital Wellbeing ins Leben gerufen. Verschiedene Tools, wie zum Beispiel Anzeigen für das Öffnen des Smartphones, augenschonender Bildschirm oder begrenzte Nutzung diverser Apps helfen dir, deine Smartphone-Nutzung in gesunde Bahnen zu lenken. Weitere Infos über Digital Wellbeing findest du auf der Wellbeing-Website.

7. Privatsphäre:
Privatsphäre ist ein hohes Gut. Das gilt auch für deine Online-Präsenz. Google bietet dir daher die volle Kontrolle über deine Daten. Du kannst einsehen, welche Daten du freigibst und bestimmen, welche Daten du für dich behalten möchtest. Sämtliche Informationen findest du in deinem Google Account. Hier legst du zudem fest, welche Aktivitätsdaten in Zukunft erfasst werden sollen oder wie lange diese gespeichert werden sollen. Ebenfalls ist ein gezieltes Löschen der Daten möglich. Deine Privatsphäre stellst du über myaccount.google.com ein.

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