10. Juni 2022
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Smartphone-Schutz mit Handyhülle und Displayschutz

Während frühere Handys praktisch unkaputtbar waren, sind die heutigen designtechnisch oftmals aus Glas gefertigt, was sie rutschig und anfällig für Fingerabdrücke macht. Somit verschwinden die Geräte meist in einer Hülle. Hier gibt es die unterschiedlichsten Versionen von Flipcase über Bumper, Hardcase, Softcase, Outdoorhüllen oder auch wasserfeste Hüllen. Wir haben uns einmal angesehen, welche Eigenschaften die einzelnen Hüllen mitbringen.

Smartphones – Schick, viel Glas und rutschig

Mit den früheren „Handy-Knochen“, die auch zum Weitwurf taugten und trotzdem intakt blieben, haben die heutigen Smartphones nichts mehr gemein. Egal, welches Gerät du heute erwirbst und ob die Rückseite aus Aluminium, Kunststoff oder Glas ist, matt oder glänzend. Jedes Gerät hat eine Schwachstelle. Sei es, dass es anfällig ist für Kratzer durch die Kunststoffrückseite, oder rutschig und schwer sowie anfällig für Fingerabdrücke bei einer Glasrückseite. Auch poliertes Kunststoff ist ein echter Hingucker für jeden Spurensucher.

Allerdings bietet es durch die Glasrückseite eben auch Unterstützung für Features wie Wireless Charging, welches zum Beispiel bei Aluminium nicht möglich ist (es sei denn, die Rückseite wird wie beim Pixel 5 dort, wo sich die Ladespule befindet, unterbrochen).

Um also Fingerabdrücken entgegenzuwirken und das Smartphone vor Stürzen, Kratzern oder der Spiderman-App (bei Glas vorne oder auch auf der Rückseite) zu schützen, gibt es diverse Handyhüllen und auch Folien für das Display:

Case/Hülle

Die klassische Smartphone-Hülle oder das Case ist am meisten an den Smartphones zu finden. Es schützt den Rahmen sowie die Rückseite des Smartphones. Die Hülle ist entweder als Hardcase aus festen Materialien wie Kunststoff, Aluminium oder Holz erhältlich – auch als Softcase ist sie verfügbar. Hierbei wird auf Silikon oder andere bewegliche Gummi-Arten gesetzt.

Ein Hard- oder Softcase muss genügend Grip haben, damit dir dein Smartphone nicht aus der Hand rutscht. Des Weiteren musst du darauf achten, dass das Case ein paar Millimeter über den Rand des Displays steht, um im „Fall des Fallens“ das Display zu schützen.

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Outdoor-Cases/Outdoor-Hüllen

Während Outdoor Smartphones/Rugged Phones bereits ab Werk ziemlich sicher vor Stützen geschützt sind, kann man diese Eigenschaft bei handelsüblichen Smartphones durch Outdoor-Hüllen nachrüsten. Outdoor-Cases sind oftmals eine Mischung aus Hard- und Softcase und bestehen aus mehreren Materialien und Strukturen (Silikon, Kunststoff, Metall). Oftmals sind sie sogar besser als der US-Militärprüfstandard MIL-STD 810G. Stürze aus bis zu 3,5 Meter Höhe werden je nach Anbieter problemlos überstanden. Einige Outdoor-Hüllen sind dabei sogar wasserdicht.

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Bumper

Bumper kommt aus dem Englischen und bedeutet Stoßfänger. Und genau das ist die Funktion eines Bumpers an deinem Smartphone. Ein Bumper schützt vor allen Dingen den Rahmen, die Ecken und Kanten deines Smartphones. Diese sind bei einem Aufprall nämlich besonders betroffen. Durch einen Bumper kann dann den unliebsamen Folgen eines Sturzes, wie zerbrochenes Gehäuse oder gesprungenes Display, vorgebeugt werden. Mittlerweile gibt es neben den ursprünglichen Bumpern auch Rundum-Bumper, die neben dem Rahmen auch die Rückseite schützen.

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Flip Cover/Book Cover

Ein Flip Cover oder auch Book Cover schützen neben dem Rahmen und der Rückseite auch die Vorderseite deines Smartphones. Diese allerdings nur, wenn du das Cover zugeklappt hast. Denn Flip Cover sind klappbare Handyhüllen, welche meist noch zusätzliche Funktionen bieten. Dazu gehören eine Standfunktion für das Smartphone, um zum Beispiel Videos zu schauen. Weiterhin gibt es meist noch drei Kartensteckfächer auf der Innenseite. Die Klappe verschließt sich oftmals magnetisch.

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2-1 Hüllen

Bei 2-1 Hüllen hast du ein Flip Cover/Book Cover in Kombination mit einem normalen Hardcase. Das Hardcase kann einfach vom Book Case abgenommen/abgeklippt werden. Dabei hast du den Vorteil des Schutzes von allen Seiten, die Kartensteckfächer des Flip Cover und auch die Aufstellfunktion für dein Smartphone. Nachteil ist allerdings, dass eine solche kombinierte Hülle sehr dick ist.

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Akku Cases

Die meisten Smartphones halten bei normaler Nutzung den kompletten Tag durch. Wenn du aber exzessiv an deinem Smartphone daddelst, Videos schaust oder mehr, kann dies auch den besten Akku in die Knie zwingen. Hier sind Akku Cases interessant. Diese sind zwar schwerer als ein normales Case, haben dafür jedoch eine Power-Bank an Bord, welche das in der Hülle befindliche Smartphone wieder auflädt. Der Ladevorgang wird größtenteils durch einen an der Hülle angebrachten Druckknopf ausgelöst. Des Weiteren haben Akku Cases eine LED-Anzeige, die angibt, wie viel Saft die Power-Bank noch besitzt.

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Displayschutzfolien

Zusätzlich zu den Cases kannst du dein Display noch durch eine Displayschutzfolie schützen. Einige Geräte besitzen eine solche Folie bereits ab Werk. Displayschutzfolien gibt es in unterschiedlichsten Varianten. Die meistverwendete ist dabei die Folie aus dünnem Kunststoff mit ausgestanzten Öffnungen für die Frontkamera und Sensoren. Das Aufkleben artet meist in eine Putzaktion des Displays mit anschließender Staubfreiheit aus. Erst dann kann die Folie aufgebracht werden.

Ebenfalls gibt es Panzerglas-Folien. Diese sind nicht aus Kunststoff, sondern aus Glas gefertigt. Dadurch wird das Display „dicker“, hält aber auch besser einem Sturz stand.

Eine weitere Möglichkeit des Displayschutzes ist der flüssige Displayschutz. Hier erwirbst du eine kleine Flasche mit Flüssigkeit, die beim nach dem Auftragen auf das Display aushärtet und sich als schützende Schicht über das Display legt. Der Schutzfaktor ähnelt der einer normalen Displayschutzfolie, das Auftragen selbst ist nicht ohne Tücken.

Welches Case ist das richtige Case für mein Smartphone?

Ich selbst habe lange Zeit bei meinen Smartphones ein Flip Case/Book Cover genutzt. Praktisch und viel verwendet war hier das Kartensteckfach. Auch habe ich mit dem Flip Case immer die „langweilige“ schwarze Rückseite des Smartphones versteckt. Mein jetziges Pixel 6 Pro hingegen in Cloudy White wird lediglich durch ein Ultra Hybrid Case aus Kunststoff in Crystal Clear oder Light Frost geschützt, um die Rückseite nicht zu verstecken. Das Case hat einen guten Grip, sodass das Gerät nicht aus der Hand rutscht.

Möchtest du dein Smartphone eher bei Outdoor Aktivitäten nutzen sind die Outdoor Cases mit ihrer Robustheit die beste Wahl. Sie schützen vor Wasser und Staub und stecken so manchen Sturz ohne Probleme weg. Ein gutes Outdoor Case ist etwas teurer als normale Hardcases, die es bereits in jeder Preisklasse gibt. Die Smartphone-Reparatur ist jedoch teurer als das teuerste Case.

Ob nun Hardcase, Softcase, Flip Case, Book Cover, Outdoor Case, Akku Case oder eine 2-1 Hülle, Handyhüllen gibt es in vielen Farben und Preisklassen. Welche Hülle nun die richtige ist, bleibt letztlich dir überlassen.

Fazit

Gerade bei teuren Smartphones, aber auch allgemein für jeden Smartphone-Nutzer, ist es ratsam, eine passende Smartphone-Hülle zu verwenden. Eine Hülle selbst ist in allen Preisklassen verfügbar und schützt das Smartphone vor vermeidbaren Kosten durch Reparaturen.

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