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MWC 2013: Ascend P2 6011 – Huawei präsentiert das schnellste LTE-Smartphone der Welt

(c) Huawei

Huawei hat heute auf dem Mobile World Congress das Ascend P2 vorgestellt. Mit seinem Quad-Core-Prozessor und dem Class-4-LTE-Modem ist es laut Hersteller das schnellste LTE-Smartphone der Welt. Android User konnte das Ascend P2 bereits testen.

Als Huawei heute sein Ascend P2 mit der Folie "The world fastest Smartphone" ankündigte, staunten wir nicht schlecht, waren aber auch nicht vom Hocker gerissen. Denn schließlich gab es dieses Announcement von Huawei und anderen Firmen schon ein paar mal. Manchmal ist es das dünnste, manchmal das schnellste oder eben das größte Smartphone wie beim Ascend Mate.

Doch zurück zu den Fakten. Das Huawei ist tatsächlich das mit Abstand schnellste Smartphone, wenn es um den Download und Upload via LTE geht. Dank des neuen Class-4-LTE-Modems schafft es theoretisch Download-Raten bis zu 150 MBit/s und mit einem gemessenen Upload-Speed von 520 KBit/s arbeitet es auch beim Upload deutlich flotter als jedes andere Smartphone. Doch auch sonst ist das Ascend P2 nicht von schlechten Eltern. Der von Huawei entwickelte und auf maximal 1,5 GHz getaktete Vierkern-Prozessor schaffte bei unserem Standard-Benchmark AnTuTu rund 12000 Zähler und liegt damit in etwa auf dem Level des Snapdragon S4. Auch beim Metal-Benchmark von Vellamo machte das Ascend P2 mit 544 Punkten einen sehr guten Eindruck. Den HTML-Benchmark konnten wir leider aufgrund des schlechten Netzempfangs nicht durchführen. Das holen wir dann für unseren ausführlichen Testbericht in der Print-Ausgabe von Android User nach.

Mit etwas mehr als 12000 Punkten beim AnTuTu-Benchmark gehört das Ascend P2 zu den sehr schnellen Mittelklasse-Smartphones.
Mit etwas mehr als 12000 Punkten beim AnTuTu-Benchmark gehört das Ascend P2 zu den sehr schnellen Mittelklasse-Smartphones.

Mit 8,4 mm noch etwas schlanker als der Vorgänger und auch von der Verarbeitung her ist das P2 sehr edel.
Mit 8,4 mm noch etwas schlanker als der Vorgänger und auch von der Verarbeitung her ist das P2 sehr edel.

Bei den restlichen Parametern hat das Ascend P2 äußerst gehobene Mittelklasse zu bieten. Das 4,7 Zoll große IPS-Display löst mit 1280×720 Pixeln auf und machte einen sehr guten ersten Eindruck. An Flash-Speicher findet man im P2 16 GByte für System und Daten, der CPU stehen 1 GByte RAM zur Seite. Mit seiner recht flachen Bauweise von 8,4 rühmte man auf der heutigen Präsentation die 13-Megapixel-Kamera. Sie macht auch tatsächlich recht gute Bilder, deutlich bessere als beim Vorgänger Ascend P1, der in unserem Kameratest etwas enttäuschte. Zudem verfügt das Ascend P2 über eine dedizierte Hardwaretaste für den Auslöser. Die Frontkamera löst mit 1,3 Megapixel auf. Vorinstalliert ist Android 4.1.2 mit einer komplett neuen Oberfläche.

Auf den ersten Blick kaum vom Vorgänger zu unterscheiden: Das neue Huawei Ascend P2.
Auf den ersten Blick kaum vom Vorgänger zu unterscheiden: Das neue Huawei Ascend P2.

Zu den Specials des Ascend P2 gehören NFC, der mit 2440 mAh recht fette Akku und das spezielle Display, das sich wie beim SONY Xperia sola auch mit Handschuhen bedienen lässt.

Mit neuer Emotion UI alias UniHome

In Fernost hatte Huawei seine Android-Firmware bereits seit längerem mit einer angepassten Oberfläche ausgestattet. Nun bekommen auch die neuen Geräte hierzulande eine neue grafische Oberfläche, die sich UniHome nennt. Sie soll vor allem Einsteigern den Umgang mit Android erleichtern und bringt dazu einige Neuerungen mit. Uns hat die Oberfläche recht gut gefallen, einzig den Zugang zu den Apps versperrt die Oberfläche etwas zu rigoros. So gelang es uns nicht, die komplette App-Übersicht zu finden, sondern nur die einzelnen Folder. Huawei hat UniHome auch ein paar Features spendiert. So erscheint beim Markieren eines Wortes zum Beispiel ein kleiner Dialog, um den Begriff übersetzen zu lassen oder bei Wikipedia nachzuschauen.

Markierte Begriffe lassen sich übersetzen, bei Wikipedia nachschlagen (hier mangels Internet nicht zu sehen) oder teilen.
Markierte Begriffe lassen sich übersetzen, bei Wikipedia nachschlagen (hier mangels Internet nicht zu sehen) oder teilen.

Viel Wert legt Huawei auch auf das Design der grafischen Oberfläche, das sich mit Themes anpassen lässt. Ein paar davon liefert das P2 gleich mit, es können aber auch externe Entwickler Skins für die UniHome-Oberfläche schreiben.

Die Galerie-App unterstützt Gesichtserkennung und die Kamera-App verfügt über einen zweifachen Spezial-Zoom, der im Unterschied zur Konkurrenz auch via Software-Zoom noch scharfe Bilder macht. Für eine abschließende Beurteilung müssen wir das P2 aber intensiver testen.

Die Huawei-Show war von den Medienvertretern sehr gut besucht.
Die Huawei-Show war von den Medienvertretern sehr gut besucht.

Mach’s möglich ab Mai

Make it possible. Mit diesem Claim will Huawei in Zukunft auf sich und seine Geräte aufmerksam machen. Das ist den Chinesen beim heutigen Event recht gut gelungen, hat man sich doch nicht nur mit der Casa Lljota de Mar eine sehr schöne Location ausgesucht sondern die Präsentation des neuen Flaggschiffs der P-Serie auch recht pompös inszeniert. Verfügbar ist das Smartphone allerdings erst ab Mai und zunächst nur beim französischen Provider Orange. Bis Ende Q2 soll es aber auch weltweit zu einem Preis vono rund 400 Euro erhältlich sein.

In diesem wunderschönen Ambiente des Casa Lljota de Mar stellte Huawei sein neues Flaggschiff vor.
In diesem wunderschönen Ambiente des Casa Lljota de Mar stellte Huawei sein neues Flaggschiff vor.

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