Start Aktuell #MadebyGoogle – Viele Bekannte und minimale Überraschungen

#MadebyGoogle – Viele Bekannte und minimale Überraschungen

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(Bildquelle: Google)

Gestern lief das MadebyGoogle-Event über die Bühne. Auf einer wohnzimmerartigen Bühne präsentierten die Googler ihre neuen Produkte und erzählten vom Design. Vieles war bekannt doch es gab auch ein paar kleine Überraschungen.

#MadebyGoogle

Das wohnliche Design der Bühne soll Googles Motto „Wir machen Dinge, die zu deinem Einrichtungsstil passen“ unterstreichen. Auf einem Videobildschirm werden die Pixelbook Go Rückseite und mehr angezeigt. Ein in Amerika bekannter Komiker schaut sich auf dem Display das Design der diesjährigen Hardware an (Stadia Controller, Pixelbook Go).

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(Bildquelle: Google)

Um 16 Uhr betritt Rick Osterloh die Bühne. Er erzählt, dass man bei Google Probleme lösen wolle und darüber in der nächsten Stunde etwas erzählen möchte. Mit der Google Suche, Google Maps, GMail und Google Photos möchte man die Mission von Google, hilfreicher zu sein, angehen. Auch die Hardware muss mitziehen, Produkte intelligenter werden. Es geht um Ambient Computing, einen Begriff, der schon länger mit Google im Zusammenhang steht. Die Ambient Technologie soll dein Leben leichter machen. Intelligente Geräte müssen wissen, ob sie ein- oder ausgeschaltet sein sollen sobald du dein Haus verlässt. Die Technologie soll ein einziges System sein und nicht aus vielen kleinen Geräten bestehen. Das könnte, laut Osterloh, auch Spiele betreffen:

Google Stadia

Google Stadia wird am 19. November veröffentlicht. Stadia kann über den Smart TV, den Laptop oder auch mit den neuen Pixel 4 Geräten gespielt werden. Die Vorbestellung der der Premiere Edition erfolgt für 129 Euro im Google Store.

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Pixel 4/4 XL, Pixel Buds

Nahtlos geht es weiter mit den Pixel 4 Geräten. Osterloh spricht über Motion Sense und die Gestensteuerung. In einem Video werden die neuen Pixel Geräte sowie die kabellosen Pixel Buds gezeigt. Die Pixel Buds sind „kleine Computer in den Ohren“. Sie sind mit diversen Sensoren ausgestattet. Es geht nun um die Pixel Buds, mit denen der Träger auf den Google Assistant zugreifen, Übersetzungen tätigen oder eine Webbeschreibung erhalten kann und mehr. Die Verbindung der Buds zu deinem Smartphone soll innen über drei Zimmer und außen über die Länge eines Football-Feldes möglich sein. Die Pixel Buds bieten voll aufgeladen bis zu 5 Stunden ununterbrochene Nutzungszeit und bis zu 24 Stunden bei der Verwendung des Ladecases. Sie sitzen sehr gut im Ohr ohne zu stören und lassen gerade soviel an Umgebungsgeräuschen durch wie nötig. Über „Adaptive Sound“ passen sie die Lautstärke selbstständig an. Die Pixel Buds sollen im Frühjahr 2020 für 179 US-Dollar erhältlich sein.

Ambient Computing/Titan M Security Chip

Ambient Computing verschafft dir überall Zugriff auf Informationen. Die Daten zu schützen ist eine Herausforderung, welche man sich mit dem Titan M Security Chip stellt. Der Chip schützt die persönlichen Infos wie Passwörter und Systeminformationen. Es geht nun um das Löschen der persönlichen Daten und wie einfach das in deinem Google Account ist.

Klimaneutrale Technologie

Es geht nun um Klimaneutrale Technologien. Google ist seit 2017 klimaneutral und nutzt seitdem auch erneuerbare Energien. Es erfolgt die Bekanntmachung, dass Google 150 Millionen US-Dollar in erneuerbare Energien investiert. Ivy Ross, eine Designerin von Google kommt auf die Bühne. Sie erzählt über das Design und die verantwortungsbewußte Herstellung der Google Produkte. Google verwendet recycelte Kunststoffe für die Oberflächen verschiedener Produkte. Es geht darum, dass die Hardware länger haltbar sein soll und man nicht jedes Jahr etwas neues kaufen muss. Der Stadia Controller kommt dabei wieder ins Spiel sowie dessen perfektioniertes Design.

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Pixelbook Go

Weiter geht es mit dem Design des Pixelbook Go, welches man für jeden anbieten wolle. Gefertigt ist das Pixelbook Go aus einer leichten Magnesiumlegierung mit geriffelter Rückseite. Es ist in Just Black und Not Pink erhältlich. Das Pixelbook Go ist leichter als sein Vorgänger und verfügt über ultraleise Keys. Der Akku soll bis zu 12 Stunden halten. Als Betriebssystem wird Chrome OS ausgeführt. Das Pixelbook Go ist für 649 US-Dollar vorbestellbar.

Google Nest

Richie Chandra kommt auf die Bühne, es geht um die Google Nest Produkte. Auch Nest will die Menschen in den Mittelpunkt seiner Produkte stellen. Es geht um die Privatsphäre bei der Nutzung smarter Geräte. Updates für „Works with Google Assistant“ werden angekündigt. Partner müssen Sicherheitstests bestehen, bevor sie mit Works with Google-Assistant arbeiten können.

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Weiter geht es mit Audio-Daten, die über das ganze Hause abgerufen werden können. Mit Produkten wie Chromecast Audio und Home Mini ist solch eine Installation in deinem Zuhause einfach und erschwinglich. Der neue Google Nest Mini wird angekündigt sowie dessen neue Farbe Sky.

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Ebenfalls wird gezeigt, dass der Nachfolger des Google Home Mini eine Wandhalterung hat, mit der er bequem an die Wand gehängt werden kann. Außerdem hat das Gerät einen 2x stärkeren Bass sowie drei Mikrofone. Der verbaute dedizierte maschinelle Lernchip mit bis zu 1 TeraOPS Rechenleistung kann dabei Dinge viel schneller erledigen. Der Nest Mini kann im Heimnetzwerk von einem zum anderen Geräte sprechen oder auch vom Telefon angerufen werden. Der Nest Mini ist für 59 Euro im Google Shop vorbestellbar, die Auslieferung erfolgt ab dem 22. Oktober.

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Es geht weiter mit dem Abodienst Nest Aware für 6 USD/Monat und Nest Aware Plus für 12 USD/Monat. Mit diesem können alle Videos der Nest Überwachungskameras abgerufen werden. Nest Mini oder Nest Hub können dabei als Überwachungsgeräte fungieren. Erhältlich wird es ab 2020 sein. Alles ist Teil der neuen Home-App mit einem neuen Home Feed, der immer eine aktuelle Zusammenfassung aller Ereignisse anzeigt.

Google WiFi/Nest WiFi

Google WiFi wurde vor 3 Jahren gestartet und ist sehr erfolgreich in den USA und Kanada. Es hat seit dem Start 15 automatische Updates für mehr Sicherheit erhalten. Nun wird die Hardware mit Nest WiFi aufgerüstet. Ein Mesh-Router-System mit einem Basis Router und weiteren Verteilern, die als Nest WiFi Points bezeichnet werden. Sie verdoppeln die Geschwindigkeit und bieten eine 20% bessere Abdeckung. Auch das Design des Routers wird angesprochen, da dieser hübsch aussieht und sich nicht verstecken muss. Nest WiFi ist einfach einzurichten und verfügt über Funktionen wie Family Control, mit der zum Beispiel die Verbindung zu bestimmten Geräten unterbrochen werden kann. Nest Wifi wird ab dem 4. November für 269 US-Dollar als Zweierpack erhältlich sein. Im Google Store ist er für 139 Euro gelistet. Man kann sich in eine Warteliste eintragen.

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Pixel 4/4 XL / New Google Assistant / Live Transcription

Sabrina Ellis kommt auf die Bühne und kündigt das Pixel an. Die Geräte haben einen neuen Look und frische Farben. Es geht um das vor 5 Jahren gestartete Projekt Soli und den verbauten Radar Soli Chip. Das Pixel 4 ist das erste Smartphone mit Radarsensor. Mit Motion Sense ist damit das schnellste Entsperren eines Smartphones möglich. Das Steuern des Pixel 4 ist mit Gesten wie Winken und Streichen möglich. Videos mit dem bereits erwähnten Komiker Thurston werden gezeigt, wie er das Pixel mit Gesten steuert. Es ist zu sehen, wie Google das Pixel auf die Gesten abgestimmt hat. Der Soli-Chip erkennt nur solche Gesten, die auch wirklich als Gesten für das Smartphone gedacht sind. Aufkommenden Datenschutzbedenken ist man sich bewußt und erzählt, dass die gesammelten Daten des Soli-Chip nicht übertragen, sondern nur auf dem Gerät verarbeitet werden.

Der neue Google Assitant hat eine verbesserte Oberfläche und kann durch Wischen über die Kanten geöffnet werden. Auch kann der Assistant demnächst per Sprachbefehl deine Daten löschen. Der im Pixel 4 integrierte Titan M-Sicherheitschip schützt deine Gesichts- und Soli-Informationen.

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Nun wird Live-Transcription demonstriert. Google hat die letzten Minuten des Gespräches von Ellis mit dem Recorder mit Spracherkennung und KI des Pixel 4 aufgezeichnet. Ellis gibt nun eine Zeit an und das Gespräch wird als Text angezeigt. Der Voice Recorder kann aufnehmen und gleichzeitig als Text umwandeln. Live-Transcription wurde durchgeführt, während das Smartphone im Flugzeugmodus, also ohne Internetverbindung war. Die Umwandlung erfolgt also lokal auf dem Gerät.

Jetzt ist wieder das Pixel 4 Display mit einer Bildwiederholungsrate von 90 Hz dran. Das Display passt sich deiner Arbeitsweise an, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Die Auslieferung des Pixel 4 erfolgt mit drei Monaten kostenlosem Google One und 100 GB Cloud Speicher.

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Auch die Kamera wird nicht vergessen. Diese hat zwei Sensoren und einen Blitz sowie eine spezielle Software für perfekte Bilder. Mehrere Bilder werden von einem Motiv erstellt und zu einem Bild kombiniert. Es handelt sich um computerbasierte Fotografie. Auch das Objektiv ist wichtig. Das Pixel 4 verfügt über ein 2x Zoom-Objektiv. Mit Live-HDR+ kann das Pixel 4 extreme Hell- und Dunkelwerte in Echtzeit aufzeichnen. Damit erhältst du eine Vorschau des Motivs in Echtzeit. Ebenfalls verfügt die Kamera des Pixel 4 über eine Doppelbelichtungssteuerung. Tippst du auf das Display erscheint der Schieberegler für Helligkeit und Schatten, Belichtung und Tonwert. Anschließend geht es um den Weißabgleich. Es wird auf dem Monitor ein Bild von einem Mädchen in einer Eishöhle gezeigt. Alles scheint blau. Das Pixel 4 jedoch zeigt den Hautton des Mädchens. Der Bokeh-Effekt ist nun auf Spiegelreflexkamera-Niveau angekommen. Weiter geht es mit der Astrofotografie des Pixel 4. Fotografin Annie Leibovitz zeigt nun Bilder die sie mit dem Pixel 4 erstellt hat und wie begeistert sie ist.

Das Pixel 4 wird in den Farben Just Black, Clearly White und einer limitierten Auflage von Oh So Orange erhältlich sein. Vorbestellbar ist über den Google Store zum Preis von

  • 749 Euro Pixel 4 64 GB
  • 849 Euro Pixel 4 128 GB
  • 899 Euro Pixel 4 XL 64 GB
  • 990 Euro Pixel 4 XL 128 GB

Die Auslieferung erfolgt ab dem 24. Oktober.

Osterloh kommt zurück, die Keynote ist beendet. Im angrenzenden Produktraum können sich die Journalisten die Hardware anschauen.

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