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Im Test – Arlo Pro 3, kabellose Flutlicht-Kamera

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Im Januar hat Arlo mit der Arlo Pro 3 eine kabellose Flutlichtkamera vorgestellt und damit sein bisheriges Portfolio erweitert. Wir bekamen nun freundlicherweise die Arlo Pro 3 Wired Free Floodlight Camera für einen Testbericht zur Verfügung gestellt.

Arlo Pro 3 Floodlight Camera – Unboxing

In der Verpackung befindet sich neben der Arlo Pro 3 Floodlight Camera ein erweiterter Akku, ein Netzteil, ein Micro USB Kabel, eine Wandhalterung mit Schraubenset, eine Kurzanleitung sowie ein Aufkleberset (Videoüberwachung).

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Arlo Pro 3 Floodlight Camera – Aussehen

Die Arlo Kamera ist weiß und hat die gewohnte Form aller Arlo Kameras. Die schwarze Front mit 2K HDR Linse und einem 160° Sichtfeld ist hierbei jedoch mit einem quadratischen, leicht gebogenen Flutlicht beziehungweise zwei Lichtern links und rechts der Kamera umringt. Die Farbtemperatur beträgt 4000 K (maximale Leistung 3000 Lumen). An der Vorderseite beziehungsweise im vorderen Teil der Kamera befinden sich weiterhin noch ein Bewegungssensor, Status-LED, Zwei Infrarot-LED, Mikrofon und Lautsprecher sowie eine Sirene. An der Unterseite findest du den Button, um die Rückseite von der Vorderseite abzukoppeln und somit den Akku einzulegen oder diesen über den USB-Port aufzuladen. An der Rückseite befindet sich der Montagering, mit dem du die Kamera auf die Montageplatte schraubst.

Arlo Pro 3 Floodlight Camera – Spezifikationen

Max. Videoauflösung2560 x 1440 Auflösung
Bildsensor4 Megapixel
Videomodi2K, 1080p, 720p
VideofunktionenAuto Track und Zoom, HDR-, H.264- und H.265-Verschlüsselung
Sichtfeld des Objektivs160° Diagonal
Sensorgröße1/3″
LichttypFlutlicht
Farbtemperatur des Lichts4000K
Lichtausbeute/Helligkeit2000-3000* Lumen (für 3000 Lumen ist magnetisches Ladekabel für den Außenbereich erforderlich)
LichtmodiKonstant und Pulsierend
BewegungserkennungEinzelner Bewegungsmelder, 130 Grad horizontal
Sireneintegriert
Nachtsicht – in FarbeJa
Nachtsicht – Schwarzweiß2 leistungsstarke Infrarot LEDs
Netzteilausgang5 V, 2 A
Anschluss für das Netzteil100–240 V AC, 50/60 Hz
Innen-/AußenbereichUV- und wetterbeständig für den Außenbereich
Digitalzoom12fach
MikrofonEinzelnes Mikrofon mit Geräusch- und Echounterdrückung
AudioVollduplex-2-Wege-Audio
Status-LEDZweifarbige LED
Netzwerk802.11 b/g/n
Kompatible Standards128-Bit-SSL, AES-128, TSL, Zwei-Faktor-Authentifizierung
AkkutypWiederaufladbar
Ladezeit bis zur Vollladung (über Kamera)6,5 Stunden
Ladezeit bis zur Vollladung (über Ladegerät)5 Stunden
Betriebstemperatur-20 bis 45 ºC
KonnektivitätWLAN-Verbindung. Funktionierende Breitbandverbindung mit mindestens 2 MBit/s Upload-Geschwindigkeit
USB-AnforderungenN/A
Mindestuploadgeschwindigkeit2–4 MBit/s
Abmessungen218,5 mm x 190,5 mm x 77,9 mm
Gewicht650g

Arlo Pro 3 Floodlight Camera – Inbetriebnahme

Du meldest dich in der Arlo App entweder mit einem schon vorhandenen Konto an oder erstellst ein neues. Anschließend klickst du auf den Button “Neues Gerät hinzufügen” und wählst die Kamera aus. Die Arlo Pro 3 Floodlight Camera ist unter der Kategorie Licht zu finden. Die App gibt dir nun Anweisungen, welche Teile du aus der Box benötigst, welche externen Werkzeuge gebraucht werden und wie der Akku eingesetzt wird. Danach beginnst du mit der Installation. 

Arlo Pro 3 Floodlight Camera mit der App koppeln: Nachdem dein Smartphone mit einem 2.4 GHz WLAN-Netzwerk verbunden ist klickst du in der App auf den Weiter-Button, damit die App ebenfalls das Netzwerk erkennen kann. Wenn du dann den Akku in die Kamera eingesetzt hast, blinkt die LED an der Kamera blau. In der App erscheint ein QR-Code, welchen du mit der Kamera abscannst. Die Kamera wird erkannt und von dir umbenannt. Weiter werden noch Updates gesucht und die Firmware aktualisiert. Während der Aktualisierung blinkt die LED blau und rot. 

Nach ein paar Minuten ist die Kamera dann startklar. Du prüfst die Videobandbreite und suchst einen Platz, an dem die Verbindung gut ist bevor du die Kamera abschließend montierst. Es wird empfohlen, die Arlo Floodlight vor der Montage einmal komplett aufzuladen. Der Ladeport befindet sich im Gehäuse der Kamera, das heißt, du ziehst die Rückseite ab und kannst anschließend den Akku aufladen. 

Montage der Arlo Pro 3 Floodlight Camera: In der App wird nun noch gezeigt, wie du die Kamera mittels Wandplatte montierst. Dadurch, dass es sich bei der Floodlight um eine kabellose Kamera handelt, ist die Montage ein Kinderspiel. Zum Schluss passt du noch den Winkel an.

Solltest du bereits weitere Arlo Kameras mit einem Arlo Hub in Benutzung haben so ist es möglich, die Floodlight ebenfalls mit dem Hub zu koppeln, um mit Videos lokal über den Hub auf einem USB-Speichermedium zu speichern.

Arlo Pro 3 Floodlight Camera – Nutzung der App

Nachdem die Kamera montiert ist, kann die Überwachung über die App erfolgen. Die Arlo Pro 3 Floodlight Camera hat einen 160° Blickwinkel und besitzt ein bewegungsaktiviertes Flutlicht, welches auch in der Nacht Farbaufnahmen ermöglicht. Das Flutlicht kann ebenfalls auch manuell aktiviert werden. Standardmäßig ist die Helligkeit des Flutlichts optimal eingestellt, um die Akkulaufzeit zu maximieren. Die Helligkeit kann jedoch jederzeit in der App über den Balken direkt unter der Live-Überwachung verringert oder erhöht werden. Je heller jedoch das Licht eingestellt ist desto eher verkürzt sich die Betriebsdauer des Akkus. Weitere Anpassungen nimmst du in den Flutlicht-Einstellungen in den Kamera-Einstellungen vor.

Des Weiteren bietet die Kamera Auto-Zoom und Tracking. Dabei werden erkannte Personen beziehungsweise aktive Objekte automatisch fokussiert. Im Livestream können diese dann per 2-Finger-Zoom herangeholt werden. Bei aktiviertem Auto-Zoom und Tracking haben die Videostreams und Aufzeichnungen keine 2K Auflösung.

Die Sirene der Kamera kann entweder manuell über den roten Button mit Ausrufezeichen ausgelöst werden oder über den Tab Modus so konfiguriert werden, dass diese automatisch auslöst.

Auf der Startseite der App befindet sich ein Standbild der zuletzt überwachten Szenerie. Per Klick auf den Play-Button gelangst du zur Live-Überwachung, welche mittels Pfeil-Buttons oben rechts auch bildschirmfüllend dargestellt werden kann. Ist die Live-Überwachung aktiv, erstellst du bei Bedarf Videos und Screenshots oder trittst per Mikrofon/Lautprecher-Button mit den überwachten Personen in Kontakt. Unterhalb des Überwachungsbildes befindet sich der Slider, um die Helligkeit des Flutlichts zu regulieren, beziehungsweise das Flutlicht manuell zu aktivieren.

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Über den Zahnrad-Button gelangst du in die Einstellungen der Kamera. Hier schaltest du die Kamera ein- oder aus, siehst den Akkustand sowie das verbundene Netzwerk. Ebenfalls gelangst du hierüber in die Lichteinstellungen, Videoeinstellungen, Aktivitätszonen und Geräuscheinstellungen. Des Weiteren kann hier ein Neustart der Kamera erfolgen oder diese entfernt werden. Über den Videomodus stellst du das Sichtfeld deiner Kamera ein. Weitwinkel mit einem diagonalen Sichtfeld von 160°, Standard mit einem diagonalen Sichtfeld von 125° und Voll mit einem diagonalen Sichtfeld von 110°.

Über die drei Punkte oben links rufst du die App-Einstellungen auf. Über diese gelangst du ebenfalls in die Geräte-Einstellungen, passt Benachrichtigungen an und abonnierst zum Beispiel Arlo Smart. Mit Arlo Smart gibt es smarte Benachrichtigungen, Paketerkennung und die Option Freund anrufen. Weiterhin kann über die Einstellungen ein Teilen der Überwachung mit Freunden und Familie erfolgen.

In der Arlo-App befinden sich am unteren Bildschirmrand die Tabs Geräte (für die Überwachung), Bibliothek (für die aufgezeichneten Videos) sowie Modus, um eingebundene Geräte zu aktivieren oder zu deaktivieren und verschiedene Modi zu aktivieren. So kann hier zum Beispiel die Bewegungserkennung aktiviert oder deaktiviert werden, ein Zeitplan erstellt oder Geofencing genutzt werden, um mithilfe deines Standortes die Überwachung zu aktivieren und auch wieder zu deaktivieren. Weiterhin können eigene Modi erstellt und hinzugefügt werden.

Arlo Pro 3 Floodlight Camera – Bild- und Tonqualität

Die Bilder der Arlo Pro 3 Floodlight sind gestochen scharf mit hoher Farbqualität. Das Audio-Zoom funktioniert super und auch der Ton ist klar und deutlich. Durch das 160° Sichtfeld fängt die Kamera jede Bewegung ein und lässt durch das Flutlicht auch in der Nacht alles erkennen. Etwas zu leise finde ich jedoch die integrierte Sirene.

Arlo Pro 3 Floodlight Camera – Fazit

Die Arlo Pro 3 Floodlight Camera lässt sich gewohnt gut in dein WLAN integrieren/installieren. Die Nutzung der App sowie die weitere Bedienung der Kamera gelingt ohne Probleme. Ton- und Bildqualität sind prima, einzig die Sirene empfinde ich als zu leise.

Die Arlo Pro 3 Floodlight Camera ist zum Preis von derzeit 286 Euro bei Amazon erhältlich.

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