19. Oktober 2021
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Honor – Nach Huawei soll auch Honor auf die Handelsblacklist

Im Mai 2019 wurde Smartphonehersteller Huawei auf die US-Handelsblacklist verbannt. Mittlerweile hat Huawei durch die dadurch fehlenden Google Apps, Chipknappheit und mehr massiv an Bedeutung verloren. Wenn es nach den Republikanern geht, droht nun der einstigen Huawei-Tochter Honor das gleiche Schicksal.

Honor – Droht das gleiche Schicksal wie Huawei?

Huawei wurde im Mai 2019 der US-Handelsblacklist hinzugefügt. Infolgedessen waren keine Geschäfte mehr mit US-Firmen möglich. Auch ein Zugriff auf diverse in den USA gefertigte Smartphone-Komponenten ist nicht mehr gegeben. Huawei hat sich mittlerweile damit abgefunden und setzt nun auf das eigene Betriebssystem Harmony OS (basierend auf der freien Version von Android 10) sowie nach dem Aus der eigenen Kirin-Chips auf die 4G-Chips von Qualcomm.

Lange war Honor eine Untermarke von Huawei. Um dieser das Schicksal von Huawei zu ersparen, erfolgte die Trennung und der Verkauf von Honor an das Konsortium Shenzhen Zhixin New Information Technology Co., Ltd.

Nun berichtet jedoch Reuters sowie die South China Morning Post, dass 14 Republikaner vom US-Handelsministerium fordern, dass auch Honor auf die US-Handelsblacklist gesetzt wird. Der Vorwurf der Republikaner an Honor lautet, dass dieses von Huawei abgespalten wurde, um dadurch die US-Sanktionen zu umgehen. Durch den Verkauf war es Honor nämlich möglich, Chips und Software zum Beispiel von Google weiter zu erwerben und zu nutzen.

Weiterhin wird argumentiert, dass dieselben Bedenken gegenüber Huawei auch Honor betreffen. Bisher ist noch keine abschließende Entscheidung gefallen, es werden jedoch weitere Informationen gesammelt, um Honor auf die US-Handelsblacklist zu bekommen.

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