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CES 2014: Nvidia präsentiert mit dem K1 den ersten mobilen Prozessor auf Kepler-Basis in 32- und 64-Bit

(c) NVIDIA

Mit dem Tegra K1 stellt Nvidia auf der CES den Tegra-4-Nachfolger vor. Der K1 ist der erste mobile Prozessor, der über die praktisch gleichen Grafikfunktionen wie aktuelle Konsolen verfügt (Xbox One/PS4) und laut Hersteller schneller rechnet als die Xbox 360 und die PlayStation 3.

Beim heute auf der CES vorgestellten Chipsatz handelt sich um eine CPU/GPU-Kombination mit 192 Kernen. Der K1 basiert dabei auf der gleichen NVIDIA-Kepler-Architektur wie die aktuell schnellste GPU von Nvidia, die GeForce GTX 780 Ti. Mit der Einführung des K1 macht Nvidia somit mobiles Gaming aktueller Titel auf Android- und anderen Geräten möglich.

Beim K1 in der 32-Bit-Version handelt es sich dabei um keine komplett neue CPU sondern um die Weiterentwicklung des Tegra 4 mit der Kepler-GPU-Architektur, die bisher unter dem Namen Mobile Kepler lief. Anstelle von Tegra 5 entschloss man sich nun für K1 als Codenamen. Smartphones und/oder Tablets mit Tegra 5 sollen bereits in der ersten Jahreshälfte 2014 auf den Markt kommen.

64-Bit-Version Denver

Komplett neu ist die 64-Bit-Version des K1. NVIDIA setzt hier auf einen "64-Bit-Dual-Super-Core-Prozessor" auf Basis einer ARMv8-CPU (Cortex A57 vermutlich). Die bisher unter dem Codenamen Denver geführte CPU drüfte aktuell zu den stärksten mobilen Prozessoren bei sehr hoher Energieeffizienz gehören. Aktuelle Tablets und Smartphones mit der 64-Bit-Version sind aber nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2014 zu erwarten.

Beide Versionen des Tegra K1 verfügen über eine NVIDIA-Kepler-GPU mit 192 Kernen und unterstützen die CUDA-Technologie von Nvidia, DirectX 11, OpenGL 4.4 und Tesselation. Der K1 arbeitet auch mit der Unreal Engine 4 zusammen, sodass wir uns 2014 auf viele tolle neue Spiele für Android freuen dürfen! Die zwei SoCs verfügen zudem über das gleiche PIN-Schema, sodass Hersteller zum Beispiel ein K1-Mainboard mit der 32-Bit-Version auch für die 64-Bit-Variante nutzen können.





Die 64-Bit-Version des K1 verfügt über zwei ARMv8-Kerne.

Doch nicht nur auf den Spielen steht der Fokus: Dank der enormen CPU- und GPU-Leistung eignen sich die kleinen Chips auch für zahlreiche massive Rechenaufgaben. Wir sind uns deshalb ziemlich sicher, dass der K1 schon bald in Autos der heute angekündigten Open Automotive Alliance zum Einsatz kommen wird.





Kein Foto sondern eine mit der Unreal Engine 4 gerenderte Szene.

Weitere Details zur 32-Bit-Version des Tegra K1 gibt es auf der deutschen Homepagee von Nvidia unter http://www.nvidia.de/object/tegra-k1-processor-de.html.

Quelle: Pressemeldung von Nvidia

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