24. Juli 2021
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WhatsApp – Neue Nutzungsbedingungen treten jetzt erst am 15. Mai in Kraft

Anfang Januar gab WhatsApp bekannt, dass man ab dem 8. Februar 2021 neue Nutzungsbedingungen einführt. Nutzer erhielten ein Pop-Up, dem sie zustimmen mussten, um auch nach dem 8. Februar WhatsApp weiterzunutzen. Der Aufruhr war groß, WhatsApp will meine Daten (?!), soll ich jetzt zu einem anderen Messenger wechseln? Das Drama in drei Akten hat auch WhatsApp nicht kaltgelassen und so hat sich der Messenger-Dienst erneut zu Wort gemeldet.

WhatsApp betreibt Schadensbegrenzung

Mit dem Pop-Up der neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien hatten viele Nutzer auf einmal alternative Messenger auf dem Schirm. Allen voran den von Elon Musk hochgelobten Messenger Signal. Aufgrund der aufgescheuchten WhatsApp Nutzer war Signal sogar kurzzeitig überlastet und Telegram hatte mehr als 25 Millionen Neuregistrierungen wie man einer Service-Mail entnehmen konnte.

WhatApp betreibt daher Schadensbegrenzung und gab in einem Blog Eintrag bekannt, dass man von zahlreichen Leuten gehört habe, dass unsere letzten Aktualisierungen viel Verwirrung hervorgerufen haben. Eine Menge Fehlinformationen befinden sich in Umlauf, die Bedenken verursachen. Wir möchten dazu beitragen, dass jeder unsere Prinzipien und die Fakten verstehen kann.

Weiter ist zu lesen, dass persönliche Chats wie bisher mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt werden und somit weder WhatsApp noch Facebook deine persönlichen Nachrichten lesen können. Ebenfalls werden keine Protokolle aufbewahrt über den Austausch von Nachrichten oder Anrufen. Dein Standort ist nicht einsehbar und auch deine Kontakte werden durch die Nutzung nicht mit Facebook geteilt. Die neuen Aktualisierungen (Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien) werden daran nichts ändern, sondern stattdessen neue Optionen enthalten, die sich an Nutzer von WhatsApp Business richten. Die Änderungen erhöhen die Transparenz, wie WhatsApp Daten erfasst und verwendet und sollen dazu beitragen, dass in Zukunft noch mehr Nutzer/Firmen über WhatsApp Business kommunizieren. Die Aktualisierungen geben keine zusätzlichen Berechtigungen, Daten mit Facebook zu teilen.

Aufgrund all der Verwirrungen um die neuen Datenschutzeinstellungen/Nutzungsbedingungen hat man nun das Datum für die Zustimmung auf den 15. Mai nach hinten verschoben. Am 8. Februar wird kein Account gesperrt oder gelöscht.

Man werde außerdem noch viel mehr tun, um die Fehlinformationen darüber aufzuklären, wie Datenschutz und Sicherheit bei WhatsApp funktionieren. Man werde die Leute dann schrittweise dazu bringen, die Richtlinien nach eigener Zeitvorgabe zu lesen, bevor die neuen Aktualisierungen für die Kommunikation mit Unternehmen am 15. Mai verfügbar sind.

Für Nutzer in Europa bleibt alles wie gehabt, da sich die neuen Richtlinien nicht mit der bei uns geltenden DSGVO vertragen. Alle anderen haben ein paar Tage länger Zeit die neuen Richtlinien abzuhaken.

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