Start Magazin Tipp: GMailify – GMail Funktionen in anderen E-Mail-Konten verwenden

Tipp: GMailify – GMail Funktionen in anderen E-Mail-Konten verwenden

gmail icon | Android-User.de

GMailify oder Google Mailify wurde bereits im Jahr 2016 gestartet. GMailify überträgt sämtliche Funktionen von GMail auch auf deine, mit GMail verbundene, E-Mail-Konten anderer Anbieter. In unserem heutigen Tipp-Artikel erklären wir dir kurz, was es mit GMailify auf sich hat und wie du es aktivierst.

GMailify – Was ist das und wie aktiviere ich es?

Viele von uns haben durch ihren Google-Account automatisch eine GMail-Adresse. Doch meist bleibt es nicht bei einer Adresse, sodass du gegebenenfalls noch Adressen anderer Anbieter (Yahoo!, GMX, Outlook u.a.) dein Eigen nennst. Des Weiteren hast du eventuell noch eine Adresse von deinem Arbeitgeber und mehr. Sämtliche Adressen anderer Anbieter können seit Jahren mit GMail verknüpft werden. Somit bekommst du alle Mails über deinen GMail-Account und musst so nur noch mit einer App agieren.

GMail selbst bietet einen umfangreichen Schutz vor Spam, Phishing und mehr. Des Weiteren können Label verteilt werden, E-Mails automatisch sortiert oder per Suchfunktion gefunden werden. All diese Funktionen werden durch GMailify auch auf die anderen, verknüpften E-Mail Anbieter übertragen. Allerdings ist dies nicht automatisch der Fall, sodass du GMailify erst einmal aktivieren musst.

GMailify 1 | Android-User.de

Bei meinen verknüpften Konten befindet sich auch noch eine Uraltadresse, welche noch nicht von GMailify profitiert. Im Screenshot ist zu sehen, wie eine Info-Box aufploppt. Per Klick auf den Button „Jetzt testen“ gibt es Infos zu GMailify.

Weniger Spam und mehr Kontrolle

Anschließend geht es ans Einrichten von GMailify. Kopien der E-Mails werden mit GMail synchronisiert und von Google gescannt, um alle GMail-Funktionen auch auf die anderen Anbieter zu übertragen. Um die E-Mail eines anderen Anbieters mit GMail zu verknüpfen, gibst du noch das Passwort der GMail-Fremden E-Mail ein.

E-Mail-Adresse mit Gmail verknüpfen

Bevor du deine E-Mail Adresse mit GMail verknüpfen kannst, musst du das andere E-Mail-Konto zuerst zu GMail hinzufügen. Wie das funktioniert haben wir in einem vorangegangenen Tipp-Artikel schon einmal beschrieben. Auch wenn sich der Aufbau von GMail ein wenig geändert hat (der im Tipp-Artikel beschriebene Plus-Button ist nun nicht mehr über das Menü, sondern über einen Klick auf dein Profilbild -> weiteres Konto hinzufügen erreichbar). Die weiteren Schritte bleiben gleich.

Hast du dein Konto hinzugefügt geht es ans Verknüpfen:

  • Du öffnest die GMail-App auf dem Smartphone
  • Dort klickst du auf das Menü und öffnest die Einstellungen
  • Anschließend wählst du das gerade hinzugefügte Konto des anderen Anbieters aus.
  • Dort befindet sich ein Eintrag „Konto verknüpfen„.
  • Per Klick darauf gelangst du zum Einrichtungsprozess von GMailify wie oben beschrieben.

Nachdem du die Adresse des anderen Anbieters hinzugefügt und verknüpft hast werden sämtliche Nachrichten in der GMail-App und im Web angezeigt und gefiltert.

Verknüpfung der E-Mail-Adresse aufheben

  • Du öffnest die GMail-App auf dem Smartphone
  • Dort klickst du auf das Menü und öffnest die Einstellungen
  • Hier wählst du dein GMail-Konto aus und scrollst runter bis zum Abschnitt „Verknüpftes Konto
  • Dort siehst du dein, mit der GMail-Adresse, verknüpftes Konto und klickst auf den Button „Verknüpfung aufheben
GMailify 7 | Android-User.de

Nachdem du die Verknüpfung aufgehoben hast, kannst du auswählen, ob die bestehenden Kopien der Nachrichten in deinem GMail-Posteingang aufbewahrt oder gelöscht werden sollen. Gelöschte Mail-Kopien bleiben weiterhin im Posteingang es eigentlichen Anbieters (Yahoo! o.ä.) bestehen. Sofern du die Verknüpfung aufgehoben hast werden neue Nachrichten des anderen Anbieters nicht mehr in deinem GMail-Konto angezeigt.

Fazit

GMail bietet viele Funktionen, um deine Mails vor Phishing und Spam zu schützen. Mit GMailify werden diese Funktionen nach dem Hinzufügen und Verknüpfen von anderen Konten auch für diese verfügbar.

Kommentiere den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here