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Im Test: Mad Catz C.T.R.L. Mobile Gamepad

Auch wenn eingefleischte Gamer auf einen Windows-PC schwören, eignet sich auch Android hervorragend als Spielezentrale, vorausgesetzt, man verfügt über einen passenden Controller, der das Laufen, Schießen, Springen und Navigieren noch einfacher macht. Diesen Anspruch erhebt auch das C.T.R.L. Gamepad von Mad Catz, das wir uns näher angeschaut haben.

Die Idee ist denkbar einfach: Man schnappt sich einen Controller mit einer universellen Halterung, setzt das eigene Smartphone ein und schon kommt Konsolenfeeling im Stil eines Nitendos oder von Nvidia Shield auf. In der Praxis zeigen sich damit jedoch zahlreiche Probleme. Bei vielen Game Controllern steht und fällt der Support mit der Bluetooth-Unterstützung, da nur wenige Android-Geräte über einen USB-Anschluss verfügen, an den man auch einen Wireless-Dongle anschließen könnte. 

Über Bluetooth kommuniziert auch das mobile Gamepad von Mad Catz C.T.R.L., das es zum Beispiel bei Amazon zum Preis von 59,90 Euro gibt. Das Gamepad wirbt bereits auf der Verpackung damit, für ein smartes Spielerlebnis zu sorgen und zu den unterstützten Betriebssystemen gehört neben Windows und Mac OS X auch Android ab Version 3.x. Leider verliefen unsere Erfahrungen in den Tests weniger positiv. Das auf dem Cover gezeigte Riptide GP2 und viele andere für Tegra optimierte Spiele ließen sich nur umständlich oder gar nicht mit dem Controller spielen, wobei der Support je nach Smartphone und Android-Version mal besser mal weniger gut funktionierte. Deutlich bessere Erfahrungen hatten wir da zum Beispiel mit dem Bluetooth-Controller idroid:con von Snakebyte gesammelt, von einem Vergleich mit Nvidia Shield ganz zu schweigen. Die in der zugehörigen Mad-Catz-App versprochenen Einstellungsmöglichkeiten haben wir nirgends gefunden und selbst in den Spielen, die ein detailliertes Setup des Controllers zuließen klappte das Spielen anschließend nicht wie gewünscht. Das mag für den PC anders sein, aber als Android-Controller ist das mobile Gamepad C.T.R.L. von Mad Catz leider weniger gut geeignet. 

Unabhängig vom eingesetzten Android-Gerät funktionierten lediglich die Multimedia-Tasten zur Lautstäresteuerung und zur Steuerung des Standard Audioplayers. Hier muss der Hersteller dringend ein Firmware-Update nachliefern, das wenigstens die Standard-Buttons von Android-Spielen richtig mappt. 

Hier noch unser Hands-On auf YouTube, das einen besseren Eindruck vom Gerät verschafft.

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