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Handy im Sommer: Die fünf wichtigsten Tipps für die Smartphone-Nutzung

(c) damedeeso. 123rf.com

Im Sommer ist es warm, nass oder beides zusammen. Das Smartphone muss dabei als täglicher Begleiter alles mitmachen. Doch nicht jedes Handy übersteht jede Hitze oder ein kühles Bad. Android User verrät dir die fünf wichtigsten Tipps!

Tipp Nummer eins sollte inzwischen so bekannt sein, dass wir ihn hier nicht mehr extra aufführen, aber für alle, die es noch nicht wissen sollten: Handys, Haustiere und Kinder haben nichts in geparkten Autos verloren! Bei direktem Sonnenschein wird es im Innern des Wagens (auch im Handschuhfach) gerne über 60° bis über 80° warm. Dabei besteht eine reale Chance, dass der Akku überhitzt, sich aufbläht oder sogar explodiert. Lass das Handy also nie im Auto liegen, wenn die Temperaturen über 30° steigen oder den ganzen Tag über Sonnenschein angesagt ist.

Nun aber zu den Tipps, die vielleicht nicht sooo offensichtlich sind…

1. Leichte Kleidung ist angesagt

Wenn es warm ist, steckt man nicht gerne in einer Regenjacke aus Plastik. Das gilt auch für das Smartphone. Die typischen Silikonhüllen, die viele Hersteller ihren Geräten beilegen oder auch sonst gerne benutzt werden, sind alles andere als praktisch im Sommer, denn sie verhindern, dass die Wärme im Gerät über die Rückseite oder andere Stellen abgeführt werden kann. Nimm dein Gerät also bei warmen Temperaturen am besten aus dem Case heraus.

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Generell leisten Silikon-Hüllen, wie hier das Modell Ringke Flex (http://amzn.to/28RO7Yq) einen guten Dienst. Bei großer Hitze solltest du aber darauf verzichten.

Die meisten Smartphones sind für eine Betriebstemperatur zwischen 0° und maximal 40° ausgelegt, einige kommen auch mit Minustemperaturen und bis zu 50° klar. Welche Temperaturen dein Smartphone unterstützt, findest du in der Gebrauchsanweisung hinten bei den zahlreichen Zertifizierungen und Rechtstexten.

„Wird es deinem Handy zu warm, beruft sich der Hersteller im Garantiefall auf die Hinweise in der Gebrauchsanleitung!“

Wichtig dabei: Steht in der Anweisung, dass das Smartphone nur bis 40° aushält, dann kann sich der Hersteller im Falle eines Wärmeschadens darauf berufen und die Garantie verweigern!

2. Sand ist fies und sorgt für Kratzer

Nach dem Ausflug an den Strand oder einer Beachvolleyball-Party das Handy zusammen mit dem Badetuch und anderen Strandsachen in eine Tasche zu stecken, ist keine gute Idee: Denn die feinen Kieselsteine im Sand sind prädestiniert dazu, dass sie das Display oder die Rückseite deines Smartphones langsam aber sicher mit Kratzer übersäen. Selbst Gorilla Glass ist nicht ganz geschützt davor, auch wenn es hier schon extrem harte Steinchen benötigt.

Nach dem Musikhören schnell das Handy zusammen mit dem Strandtuch einpacken sorgt garantiert für ein sandgestrahltes Display. Foto: Urheber: antonioguillem / 123RF Lizenzfreie Bilder
Nach dem Musikhören schnell das Handy zusammen mit dem Kopfhörer ins Strandtuch einpacken. Das sorgt garantiert für ein „sandgestrahltes“ Display. Foto: antonioguillem, 123rf.com

 

3. Nicht aufladen, wenn es heiß ist

Dein Handy ist schon extrem warm und der Akku neigt sich dem Ende zu. Dann schalte das Handy am besten in den Flugmodus und warte etwas mit dem Aufladen, bis sich das Gerät wieder abgekühlt hat. Denn durch das Aufladen wird das Smartphone — je nach Akku, Hersteller und verbauter Technik — noch einmal ein paar Grad wärmer, unter Umständen auch ein paar Grad zu viel. Die meisten Smartphone schalten sich bei Überhitzung übrigens automatisch aus. Also nicht wundern, wenn das Handy sich im Sommer mal einfach so ausschaltet. Auch hier gilt: Warten, bis es etwas kühler ist, erst dann aufladen.

Quick-Charge Ladegeräte wie das hier von Aukey mit QC 3.0 (http://amzn.to/28P4pn0) führen gerne dazu, dass sich das Smartphone beim Laden mehr als üblich erhitzt.
Quick-Charge Ladegeräte wie das hier von Aukey mit QC 3.0 (http://amzn.to/28P4pn0) führen gerne dazu, dass sich das Smartphone beim Laden mehr als üblich erhitzt.

 

4. Wasser und Handy sind keine Freunde

Wenn du ein Motorola-Smartphone besitzt, dann kannst du es problemlos auch mit ans Meer nehmen, denn die meisten Geräte von Motorola (nicht alle, erkundige dich vorher), sind mit einem Nanocoating gegen Wasserschäden geschützt. In allen anderen Fällen gilt: Nach einem Wasserschaden das Handy mindestens 24 Stunden lang in Reis lagern, den Akku wenn möglich entfernen und erst dann wieder einschalten, wenn garantiert kein Wasser mehr drin ist.

Aufpassen solltest du auch, wenn du ein wasserfestes Smartphone besitzt und damit gerne im Strandbad oder am Pool herumspielst: Am Meer und bei Salzwasser kann das böse enden, denn das Salz lagert sich im Lautsprecher und im 3,5mm Eingang ab, und so kann es zu permanenten Schäden kommen. Nimm deshalb ans Meer am besten eine wasserfeste Hülle mit und beachte auch Tipp 2 und Tipp 3. Am besten holst du dir sonst eine spezielle wasserfeste Hülle, zum Beispiel von Aukey ab 8 Euro.

Wasserfeste Hüllen -- wie hier von Preskin (http://amzn.to/28LZFia) -- schützen auch gut vor Sand.
Wasserfeste Hüllen — wie hier von Preskin (http://amzn.to/28LZFia) — schützen auch gut vor Sand.

5. Lass das Handy zu Hause

Muss das Smartphone wirklich überall hin, wo du auch hin gehst? Lass es doch einfach mal einen Tag oder eine Nacht lang zu Hause und genieße das stressfreie Leben ohne Smartphone. Denn zu Hause bei 20 bis 30° ist das Handy einfach am besten aufgehoben ;-)

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