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Google und Apple – Zusammenarbeit aufgrund von Corona

Apple_google-partner-on-covid-19-contact-tracing-technology_04102020 | Android-User.de
(Bildquelle: Apple)

Das Corona-Virus hat sich zu einer folgenschweren Pandemie entwickelt, welche unser aller Leben verändert hat. Weltweit arbeiten Staaten und Gesundheitsbehörden zusammen, um Lösungen für die COVID-19-Pandemie zu finden, Menschen zu schützen und den Alltag allmählich zu normalisieren. Nun gibt es eine weitere Zusammenarbeit zwischen Google und Apple.

Google und Apple – Gemeinsam gegen Corona

Um zu verstehen, wie sich das Corona-Virus verbreitet setzt man mittlerweile auf Tracking Apps, welche sich die Nutzer freiwillig installieren können. Das RKI hat bisher schon die sogenannte Datenspende-App herausgebracht, welche (anonym) Daten von verbundenen Fitness-Armbändern und Smartwatches ausliest und so anhand von Abweichungen bei Temperatur oder Herzschlag eine mögliche Erkrankung erkennen will. Weitere Tracking-Apps sind in der Entwicklung, welche dann mittels Bluetooth-Technologie Daten untereinander austauschen sollen, um Kontaktpersonen infizierter Personen schneller zu erreichen.

In einem Blog-Eintrag bei Google und auch bei Apple ist nun zu lesen, dass Google und Apple sich hier nun zusammen getan haben, um eine gemeinsame Schnittstelle direkt ins Android- und iOS-Betriebssystem zu implementieren, welche von diesen Apps direkt abgerufen wird. Die Privatsphäre und Sicherheit teilnehmender Nutzerinnen und Nutzer stehen im Mittelpunkt der gesamten Entwicklung und Zusammenarbeit.

Die Implementierung dieser APIs ist in zwei Schritten geplant. Zuerst veröffentlichen Google und auch Apple im Mai APIs, welche eine Intraoperatibilität zwischen Android- und iOS-Geräten mithilfe von Apps der Gesundheitsbehörden ermöglichen. Die Behörden stellen die Apps im Play Store/App Store zum Download bereit.

Im zweiten Schritt arbeiten Google und Apple in den kommenden Monaten an einer umfassenderen Bluetooth-basierten Plattform für Kontaktmessungen, indem die betreffende Funktionalität in die zugrunde liegenden Plattformen integriert wird.

Diese Lösung ist dann robuster als die Programmierschnittstelle und ermöglicht auch eine freiwillige Teilnahme von mehr Einzelpersonen. Datenschutz, Transparenz und Freiwilligkeit der Teilnahme sind bei diesem Vorhaben von größter Bedeutung.

Da die Zusammenarbeit transparent bleiben soll werden in den nächsten Tagen weitere Ankündigungen erfolgen.

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