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Google Messages – Warnungen vor sensiblen Inhalten, so aktivierst du sie

Google Messages hat jetzt die Warnungen vor sensiblen Inhalten eingeführt. Diese machen „Nacktbilder“ unkenntlich.

Google Messages Beitragsbild

Google Messages – Warnungen vor sensiblen Inhalten

Es hat wieder mal sehr lange gedauert, bis die Warnungen vor sensiblen Inhalten in Google Messages jetzt auch bei allen Nutzern angekommen sind:

Google Messages, Warnungen vor sensiblen Inhalten zusätzlich mit erweitertem Sicherheitsprogramm
Die Warnungen vor sensiblen Inhalten sind vorhanden, hier zusätzlich mit aktivem erweitertem Sicherheitsprogramm

Aktivieren und Deaktivieren von Warnungen zu sensiblen Inhalten

Standardmäßig ist die Funktion bei allen Konten ab 18 Jahren deaktiviert:

  1. Öffne Google Messages
  2. Tippe auf dein Profilbild oben rechts
  3. Wähle Messages-Einstellungen
  4. Scrolle bis Sicherheit und Datenschutz und tippe darauf
  5. Tippe auf Warnungen zu sensiblen Inhalten verwalten, um die Option zu aktivieren oder auch zu deaktivieren

Bei Konten, die über Family Link verwaltet werden, sind die Warnungen zu sensiblen Inhalten automatisch aktiv und können nur über die Elternkonten deaktiviert werden.

Was kann die neue Funktion?

Folgendes passiert, wenn du die Warnungen vor sensiblen Inhalten in Google Messages aktiviert hast:

  • Eingehende Fotos sind verpixelt – Nacktfotos werden in Google Messages verpixelt und können vor dem Ansehen gelöscht werden
  • Für das Senden eines Fotos sind zusätzliche Schritte erforderlich – Wenn du versuchst, ein Nacktfoto zu senden, wirst du auf die Risiken hingewiesen und zur Bestätigung aufgefordert.

Wenn du ein Nacktbild erhältst

Sobald du ein Nacktbild bei aktivierten Warnungen vor sensiblen Inhalten erhältst, passiert Folgendes:

  • Das Bild ist verpixelt
  • Unterhalb des Bildes kannst du per Tipp auf den Link eine Hilfe-Seite über Gefahren beim Teilen von Nackfotos von ansehen
  • Tippst du auf das Bild selbst, öffnet sich eine weitere Seite, über die du bestätigen musst, dass du das Bild wirklich ansehen willst. Weiterhin besteht hier noch die Möglichkeit, die Nummer des Kontaktes zu blockieren

Wenn du ein Nacktbild versendest

Wenn du ein Nacktbild versendest, musst du dies ebenfalls erst bestätigen. Auch kannst du die Nummer der Person, der du das Bild senden möchtest/wolltest, blockieren.

Wichtig
  • Es kann sein, dass die Funktion nicht jedes Mal greift
  • In unserem Test wurden manche Nacktbilder (obwohl sie es definitiv waren), nicht als Nacktbild erkannt und ohne Verpixelung und Bestätigung gesendet
  • Die Warnungen vor sensiblen Inhalten greifen nicht bei Gifs und Videos

Fazit

Mit den Warnungen vor sensiblen Inhalten in Google Messages werden Nacktbilder oder andere sensible Inhalte (zumeist) verpixelt (ähnlich wie in Google Chrome SafeSearch). Das Senden und Empfangen der Bilder ist nur nach einer Aufforderung (Speed Bump) möglich. Alle notwendigen Schritte erfolgen auf deinem Smartphone. Google hat keinen Zugriff auf deine Bilder und weiß auch nicht, dass möglicherweise Nacktheit erkannt wurde.


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