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Google Messages – Warnungen vor sensiblen Inhalten
Es hat wieder mal sehr lange gedauert, bis die Warnungen vor sensiblen Inhalten in Google Messages jetzt auch bei allen Nutzern angekommen sind:
- Ankündigung der neuen Funktion im Oktober 2024
- Rollout der dafür notwendigen System Safety Core App ab Januar 2025
- Zugriff für erste Beta-Nutzer im April 2025 (in den USA)
- Flächendeckender Rollout August 2025

Aktivieren und Deaktivieren von Warnungen zu sensiblen Inhalten
Standardmäßig ist die Funktion bei allen Konten ab 18 Jahren deaktiviert:
- Öffne Google Messages
- Tippe auf dein Profilbild oben rechts
- Wähle Messages-Einstellungen
- Scrolle bis Sicherheit und Datenschutz und tippe darauf
- Tippe auf Warnungen zu sensiblen Inhalten verwalten, um die Option zu aktivieren oder auch zu deaktivieren


Über Family Link immer aktiv
Bei Konten, die über Family Link verwaltet werden, sind die Warnungen zu sensiblen Inhalten automatisch aktiv und können nur über die Elternkonten deaktiviert werden.


Was kann die neue Funktion?
Folgendes passiert, wenn du die Warnungen vor sensiblen Inhalten in Google Messages aktiviert hast:
- Eingehende Fotos sind verpixelt – Nacktfotos werden in Google Messages verpixelt und können vor dem Ansehen gelöscht werden
- Für das Senden eines Fotos sind zusätzliche Schritte erforderlich – Wenn du versuchst, ein Nacktfoto zu senden, wirst du auf die Risiken hingewiesen und zur Bestätigung aufgefordert.
Wenn du ein Nacktbild erhältst
Sobald du ein Nacktbild bei aktivierten Warnungen vor sensiblen Inhalten erhältst, passiert Folgendes:
- Das Bild ist verpixelt
- Unterhalb des Bildes kannst du per Tipp auf den Link eine Hilfe-Seite über Gefahren beim Teilen von Nackfotos von ansehen
- Tippst du auf das Bild selbst, öffnet sich eine weitere Seite, über die du bestätigen musst, dass du das Bild wirklich ansehen willst. Weiterhin besteht hier noch die Möglichkeit, die Nummer des Kontaktes zu blockieren



Wenn du ein Nacktbild versendest
Wenn du ein Nacktbild versendest, musst du dies ebenfalls erst bestätigen. Auch kannst du die Nummer der Person, der du das Bild senden möchtest/wolltest, blockieren.


- Es kann sein, dass die Funktion nicht jedes Mal greift
- In unserem Test wurden manche Nacktbilder (obwohl sie es definitiv waren), nicht als Nacktbild erkannt und ohne Verpixelung und Bestätigung gesendet
- Die Warnungen vor sensiblen Inhalten greifen nicht bei Gifs und Videos
Fazit
Mit den Warnungen vor sensiblen Inhalten in Google Messages werden Nacktbilder oder andere sensible Inhalte (zumeist) verpixelt (ähnlich wie in Google Chrome SafeSearch). Das Senden und Empfangen der Bilder ist nur nach einer Aufforderung (Speed Bump) möglich. Alle notwendigen Schritte erfolgen auf deinem Smartphone. Google hat keinen Zugriff auf deine Bilder und weiß auch nicht, dass möglicherweise Nacktheit erkannt wurde.
