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Google Messages für Android erhält 5 neue Schutzfunktionen gegen Spam

Google Messages für Android erhält in nächster Zeit 5 neue Schutzfunktionen zur besseren Erkennung von Spam-Nachrichten, falschen Kontakten und sensiblen Bildinhalten.

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5 neue Schutzfunktionen für Google Messages

Google Messages für Android wird täglich von über einer Milliarde Menschen genutzt. Somit hat die Sicherheit höchste Priorität. Anhand leistungsstarker KI-Filter auf dem Gerät und erweiterter Sicherheitsmaßnahmen werden Nutzer vor 2 Milliarden Spam-Nachrichten pro Monat geschützt.

1. Verbesserte Betrugserkennung mit einer verbesserten Analyse betrügerischer Textnachrichten

Nutzer der Beta-Version von Google Messages mit aktiviertem Spam-Schutz erhalten derzeit eine verbesserte Betrugserkennung mit einer verbesserten Analyse von betrügerischen Textnachrichten. Der Schwerpunkt der Erkennung liegt hier zuerst bei Nachrichten zur Paketzustellung und Jobsuche.

Wird eine Spam/Betrugsnachricht vermutet, wird diese von Google Messages direkt in den Spam-Ordner verschoben und du erhältst eine Warnung.

Um diese Betrugsversuche zu klassifizieren, verwendet Google Messages gerätebasierte, maschinelle Lernmodelle. Deine Chats bleiben somit vertraulich und werden nicht an Google gesendet, es sei denn, du meldest den Chat als Spam.

Im vergangenen Jahr wurden die intelligenten Warnungen bereits in Indien, Thailand, Malaysia und Singapur getestet. Sobald eine Nachricht mit einem potenziell gefährlichen Link ankommt, bzw. der Link von einem unbekannten Absender kommt, erhältst du eine Warnung über Google Messages.

Die intelligenten Warnungen werden noch im Laufe des Jahres ausgeweitet.

3. Steuerelemente für das Deaktivieren von Nachrichten von unbekannten internationalen Absendern

Erhältst du eine betrügerische Nachricht von einer internationalen Nummer, die nicht in deinen Kontakten vorkommt, wird diese dann automatisch ausgeblendet. Sobald die Funktion aktiviert ist, werden diese Nachrichten dann direkt in den Ordner „Spam&blockiert“ verschoben.

Der Start der Funktion folgt später in diesem Jahr in Singapur, weitere Länder folgen.

4. Warnungen vor sensiblen Inhalten

Um dich vor unerwünschten Inhalten zu schützen, werden Warnungen vor sensiblen Inhalten für Google Messages eingeführt. Es handelt sich dabei um eine optionale Funktion, die Bilder, mit eventuell sensiblen Inhalten (Nacktheit), unscharf macht. Diese kannst du erst nach einer Aufforderung (Speed Bump) ansehen. Auch wenn das Bild weitergeleitet werden soll, wird ein Speed Bump bereitgestellt.

Zum Schutz deiner Privatsphäre und der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung deiner Nachrichten sollen auch bei den Warnungen vor sensiblen Inhalten alle benötigten Schritte auf deinem Gerät erfolgen. Google hat keinen Zugriff auf die Bilder bzw. weiß auch nicht, dass möglicherweise Nacktheit erkannt wurde.

Die Warnungen vor sensiblen Inhalten werden in den kommenden Monaten auf alle Android-Geräte ab Android 9 und höher sowie auf alle Android Go-Geräte mit Google Messages eingeführt.

5. Neue Kontaktüberprüfungsfunktion für Android

Um Messaging-Bedrohungen zu vermeiden, bei denen ein Angreifer versucht, sich als dein Kontakt auszugeben, soll eine neue Kontaktüberprüfungsfunktion für Android eingeführt werden.

Damit lassen sich die öffentlichen Schlüssel deiner Kontakte überprüfen, sodass du bestätigen kannst, dass du mit dieser Person kommunizierst, der du eine Nachricht senden möchtest.

Es wird ein einheitliches System zur Überprüfung öffentlicher Schlüssel für verschiedene Apps erstellt, das du durch Scannen von QR-Codes oder Zahlenvergleich überprüfen kannst.

Diese Funktion wird nächstes Jahr für Geräte mit Android 9 und höher eingeführt und unterstützt Messaging-Apps wie Google Messages.


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