Start Aktuell Google-Anzeigen: So legen Sie fest, welche Werbung Ihnen Google anzeigt

Google-Anzeigen: So legen Sie fest, welche Werbung Ihnen Google anzeigt

Google lebt vom Anzeigengeschäft und deshalb gibt es auch unter Android Werbung im Browser, in Apps von Google und in vielen weiteren Apps. Stört Sie diese Reklame, müssen Sie einen Adblocker benutzen. Alternativ passen Sie die Reklame Ihren Interessen an. Wir zeigen, wie das geht.

Werbung ist etwas tolles: Es gibt Leute, die schauen am TV lieber die Werbung als das eigentliche Programm, weil Werbung mehr Spaß macht. Wieder andere Leute hassen jede Form von Reklame und installieren Werbeblocker. Doch auch Adblocker führen eine Art Tracking durch und sind nicht über alle Zweifel erhaben. Zudem müssen Sie Ihr Handy für die Installation eines wirksamen Adblockers rooten. Selbst der beste Adblocker kann zudem nicht verhindern, dass Sie in Gmail oder Google Maps Anzeigen erhalten. Aber Sie haben es in der Hand, ob diese personalisiert sein sollen und zu welchen Themen Google Ads schalten darf bzw. soll. 

Die Google-Einstellungen

Ein Blick in die App Google-Einstellungen lohnt sich aus mehrerer Hinsicht. Hier legen Sie fest, ob Ihr Standort freigegeben werden soll, löschen Apps, die auf Ihr Konto zugreifen und haben auch die Möglichkeit, die personalisierten Ads ein und auszuschalten und Ihre Tracking-ID für die Reklame zurückzusetzen. Dazu wählen Sie den Punkt Anzeigen aus.

Klicken Sie in den Google-Einstellungen auf den Eintrag Anzeigen, sehen Sie ganz zu oberst Ihre Werbe-ID. Diese benutzen Google und Partner von Google, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen: Sie suchen nach einem Hotel in Barcelona, dann erscheinen im Browser Anzeigen zu Barcelona oder zum Hotel. Sie haben die Webseite eines Mobilfunkanbieters besucht, dann erhalten Sie Anzeigen von diesem und so weiter. Über die Checkbox Interessenbezogene Anzeigen deaktivieren schalten Sie dieses Verhalten (nicht die Anzeigen an sich) ab. Google zeigt dann irgendwelche Anzeigen an. Möchten Sie die über Sie gesammelten Daten löschen und komplett neue Anzeigen bekommen, ohne die personalisierte Werbung auszuschalten, dann tippen Sie auf Werbe-ID zurücksetzen und bestätigen die Sicherheitsabfrage. Das ist zum Beispiel dann praktisch, wenn Sie Ihrer Liebsten zu Weihnachten ,,Shades of Grey„ gekauft haben und in den nachfolgenden paar Tagen nicht unbedingt Anzeigen zu ähnlichen Büchern und Themen sehen möchten.





Die personalisierten (interessenbezogenen) Anzeigen können Sie in der Android-App ein und aus schalten.

Falls Sie die personalisierten Anzeigen beibehalten, die Tracking-ID nicht löschen, aber die Auswahl der angezeigten Anzeigen ändern möchten, dann tippen Sie auf den Eintrag Anzeigeneinstellungen. Er öffnet die entsprechende Google-Supportseite im Browser und Sie können über den Link Anzeigeneinstellungen anpassen die Reklame von Drittanbietern und von Google ändern. Ein Blick auf die Anzeigeneinstellungen bei Google, die Sie auch über Ihr Googlekonto erreichen, lohnt sich in jedem Fall, da Sie hier auch sehen, welche Informationen Google über Sie gespeichert hat.





Google trennt bei den Anzeigen die Google-Apps und das Internet (den Browser). Werbung schaltet der Riese bei beiden.

In den Einstellungen legen Sie fest, ob die interessensbezogenen Anzeigen nur im Web oder nur bei den Google-Apps erscheinen sollen bzw. zu welchen Themen Sie in den Google-Apps anzeigen erhalten möchten und zu welchen im Browser. Sie ärgern sich über unpassende Werbung in Gmail? Dann löschen Sie einfach alle Einträge unter den Interessen und fügen Sie zum Beispiel Sport – Motorsport hinzu. Ab sofort erscheinen nur noch Anzeigen zu diesem Thema. 

Alternativ geben Sie unter den Sprachen zum Beispiel Spanisch an. Dann erhalten Sie schon bald Werbung, die Ihnen ziemlich sicher spanisch vorkommen wird. Bei den Partnern von Google kann die Umstellung allerdings ein paar Wochen dauern. 





Google listet sämtliche Kategorien auf, zu denen Sie personalisierte Werbung bekommen.

Fazit

Den persönlichen Interessen angepasste Anzeigen sind in vielen Fällen eine gute Alternative zu einem Adblocker. Google setzt bei den Daten komplett auf die Angaben, die Sie in Ihrem Google+-Profil selbst angegeben haben. Es ist also ein leichtes, die Angaben zu löschen oder zu ändern. Haben Sie Bedenken bezüglich Ihrer Privatsphäre, dann lohnt es sich, die  Werbe-ID von Zeit zu Zeit zu löschen und die Anzeigeneinstellungen zu ändern. Natürlich können Sie die personalisierten Anzeigen auch komplett ausschalten. Unerwünschte Anzeigen stören aber erfahrungsgemäß mehr als interessenbezogene.

1 Kommentar

  1. Apple soll aufhören kindisch zu sein!Das Auto wurde auch irgenwann erfunden und jetzt sehen auch viele mehr oder weniger gleich aus. Apple ist doch Kult und Klassiker! Haben die das echt nötig?

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