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Facebook ließ seine Android-App absichtlich abstürzen, um die Treue der Nutzer zu testen

Schenkt man einem aktuellen Bericht von „The Information“ Glauben, dann hat Facebook in seine Android-App absichtlich Fehler eingebaut, um die App innerhalb von Stundenfrist mehrfach zum Absturz zu bringen. Damit wollte man testen, wie loyal sich die Nutzer gegenüber der Facebook-App verhalten.

Es ist wohl kaum ein Zufall, dass dieses Gerücht von „The Information“ verbreitet wird und vom Apple-hörigen Portal „The Verge“ groß aufgezogen wird, denn hier geht es um den großen Kampf zwischen den Rivalen Facebook und Google. Aber höret der Mär zunächst…

„Es war einmal ein großes Social Media Netzwerk namens Facebook. Das hatte große Angst, dass Google seine App eines Tages aus dem Play Store werfen werde, weil man Google immer öfter auf die Eier trat, sodass es am Ende schon fast weh tat. „Sheryl Schätzchen“ sprach Mark zu seinem neuen CEO, „was würden wir tun, wenn Google uns aus dem Play Store schmeißt und wir nicht mehr so einfach so viele Benutzer über Android erreichen könnten?“ Da Sheryl stets von Optimismus geleitet wurde, antwortete sie Mark: „Ich glaube nicht, dass das ein Problem für uns sein könnte. Unsere  Nutzer sind so geil auf Facebook, die würden die App selbst dann benutzen, wenn es das letzte Stück Dreck wäre.“ Da hatte Mark die zündende Idee: „Wir könnten ja in die Facebook-App absichtlich ein paar Bugs einbauen, damit diese von Zeit zu Zeit abstürzt und die User so richtig ärgert. Dann sehen wir ja, wie viele von ihnen unter allen Umständen bei Facebook bleiben!“. Diese Idee gefiel Mark und Sheryl so gut, dass sie gleich in die Tat umgesetzt wurde. Kurze Zeit später meldete sich Mark wieder bei Sheryl: „Du hattest Recht, wir können noch so viele und gemeine Bugs einbauen, die Nutzer kommen immer wieder zu uns zurück! Du bist einfach die Beste!“ Und wenn Mark und Sheryl noch nicht gestorben sind, dann crasht die Facebook-App auch heute noch.“

Soweit also die Geschichte, wie sie The Verge auf Basis eines nicht frei zugänglichen Artikels von „The Information“ verbreitet.

Android User meint…

Selten so einen Unsinn gelesen. Die Facebook-App war von Anfang an unter Android einfach nur schlecht und mit Fehlern voll beladen, dennoch haben sie alle benutzt. Es gab also gar keinen Anlass, einen solchen „Test“ zu starten oder künstlich Bugs einzubauen, denn diese waren von Beginn an in der App drin. Facebook gehört zudem zu den Apps, die von den meisten Android-Herstellern von Haus aus bereits vorinstalliert sind und sich somit ohne Rooten nicht entfernen lässt. Facebook muss also überhaupt keine Angst um die Verbreitung seiner Android-App haben. Last-but-not-least ist das Argument „Facebook hatte Angst, dass seine App aus dem Play Store geworfen werden könnte“, ebenfalls Unsinn. Denn Google lässt — im Gegensatz zu Apple — alle Apps zu, die nicht gegen seine Guidelines verstoßen und hat hier keinen „Konkurrenz-Filter“ eingebaut.

Fazit

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