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Android O, Developer Preview Teil 4 – das endgültige Release folgt in Kürze

Mitte März wurde die erste Developer Preview veröffentlicht. Zwei Monate später gefolgt von der zweiten Preview und Anfang Juni von der dritte Preview. Nun wurde die vierte und letzte Developer Preview (Release Candidate Build) veröffentlicht und bereitet auf das noch für diesen Sommer geplante Release von Android O vor. Die Preview verhält sich nun wie das endgültige System (inklusive aller Fehlerbehebungen und Optimierungen) und hilft den Entwicklern bei der Anpassung ihrer Programme auf Android O. Mit dem Release wird nun auch der API Level 26 als der offizielle Level (war schon Bestandteil der drittel Preview) freigegeben. Dies erfolgt normalerweise auch immer kurz vor dem Start der offiziellen Android-Version.

Mit der neuen Preview können Entwickler nun ihre Apps mit dem Release Candidate testen und die neuen Funktionen ausprobieren. Dazu muss der Entwickler einfach ein unterstütztes Gerät (Pixel, Pixel XL, Pixel C, Nexus 5X, Nexus 6P, Nexus Player sowie der Android Emulator) im Android-Beta-Programm anmelden, um danach ein aktuelles OTA-Update zu erhalten und die endgültige Android-O-Version zu testen.

Mit der neuesten Android-Version, Android O erwarten den Nutzer unter anderem:

    • Adaptive App-Icons, welche sich dem Endgerät anpassen und App-Benachrichtigungen anzeigen.
    • Notification Channels, unterschiedliche Benachrichtigungskategorien
    • App-Shortcuts, um schnell eine Aufgabe in einer App zu starten, ohne diese zu öffnen
Unter Android O sind die Benachrichtigungen innerhalb der App schon am Icon erkennbar. Quelle: Android-Developer
Auch bei nichtgeöffneter App kann eine Interaktion erfolgen.
Quelle: Android-Developer
Mit den Shortcuts kann schnell eine Aktion in der App gestartet werden. Quelle: Android-Developer.
  • Bild-in-Bild-Modus, welcher von Android-TV-Geräten bekannt ist.
  • Autofill: Nutzer können durch Autofill Zeit beim Ausfüllen von Formularen sparen, denn Autofill Framework verwaltet die Kommunikation zwischen einer App und einem Autofill.
  • Herunterladbare Schriften
  • Autosizing TextView, um die Textgröße an dein Gerät anzupassen
  • Background Execution Limits. Damit verbessert Android O die Nutzererfahrung, indem es Apps im Hintergrund einschränkt, und somit RAM-Speicher spart.
  • Neue System-Icons: Bei System- und Hintergrund-Apps, welche kein eigenes Icon besitzen wird nun ein weißer Android-Kopf auf grünem Hintergrund angezeigt (vorher: grüner Android-Kopf auf weißem Hintergrund)
  • Leicht veränderte Batterieanzeige: Die Prozentzahl ist nun in fetter Schrift dargestellt
  • Kleinere Schrift auf dem Sperrbildschirm: Datum und Uhrzeit werden schmaler und eleganter dargestellt. Des Weiteren wird der Tag und der Monat nicht mehr nur in Großbuchstaben geschrieben.

Nun erwarten wir also gespannt die Veröffentlichung von Android O sowie den “süßen” Namen, oder wie es uns das Easter-Egg der Developer Preview weismachen will, das achtarmige Monster aus der Tiefe.

Das Easter-Egg von Android O. Ein schwarzer Oktopus auf tiefblauem Grund. Quelle. Google-Watchblog

(Die Easter-Eggs der jeweiligen Versionen öffnet ihr, indem ihr die Einstellungen aufruft und dort die Option “Über das Telefon” anklickt. Hier erfolgt ein mehrmaliges Klicken auf die jeweilige Option “Android-Version”. Das jeweilige Symbol der Android-Version erscheint. Durch mehrmaliges Klicken auf das Symbol öffnet sich das Easter-Egg, welches bei Android O ein schwarzer Oktopus auf tiefblauem Grund ist).

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