Start Aktuell 5 Gründe, warum Google an einer Übernahme von WhatsApp nicht interessiert ist

5 Gründe, warum Google an einer Übernahme von WhatsApp nicht interessiert ist

Im Internet kursiert wieder einmal ein Gerücht, wonach Google für 1 Milliarde Dollar den Chat-Dienst WhatsApp übernehmen will. Wir zeigen euch, warum an der Sache nichts dran ist.

Die Übernahme von WhatsApp durch Google stellt wohl eher ein Wunschdenken als Realität dar. Wir zeigen euch, was am Gerücht nicht stimmen kann:

1. Alte Mär von 2011

Dass Google an einer Übernahme von WhatsApp interessiert sei, ist keine Neuigkeit. Bereits 2011 machten entsprechende Gerüchte die Runde und erwiesen sich als falsch. Treibende Kraft hinter dem Gerücht: Google will mit der Übernahme auch gleich WhatsApp für iOS einstellen. Das ist aber nicht die Art von Google.

2. Kostenpflichtiger Dienst

Es passt nicht wirklich zu Google einen kostenpflichtigen Dienst zu übernehmen. Wenn Google tatsächlich an WhatsApp Interesse hätte, dann müsste man den Messenger absolut getrennt halten, um darüber als kostenpflichtige App Geld einzuspielen. Einen kostenpflichtigen Dienst in Android zu integrieren, ist undenkbar. Google müsste also auf die Integration von WhatsApp verzichten. Das ist aber nicht die Art von Google.

3. Mehr Wunschdenken als Realität

Für WhatsApp 99 Cent pro Jahr zu bezahlen, scheint für einige Android-Nutzer wirklich schlimm zu sein. Deshalb lassen sie sich alles Mögliche einfallen, um den geliebten Dienst weiterhin gratis zu halten. Und so kommen Meldungen wie das aktuelle Gerücht zustande. Auch 2011 brachten einige Blogs die Übernahme von WhatsApp durch Google und die Verlängerung des Gratis-Abos von WhatsApp zusammen.  Das ist aber reines Kaffeesatzlesen.

4. Google will keinen zusätzlichen Messenger

Google arbeitet gerade mit Volldampf daran, die eigenen Messenger-Dienste unter ein Dach zu bringen (Babel bzw. Babble). Da fehlt Google ein weiterer Messenger überhaupt nicht.

5. WhatsApp provoziert Gerüchte

Der Messenger-Dienst der zwei ehemaligen Yahoo-Mitarbeiter sorgt bei Anlegern für viel Irritation, da sich die Firma recht bedeckt gibt und nicht an der Börse ist. Deshalb gibt es immer wieder mal Gerüchte zu WhatsApp, auch eine Übernahme durch Facebook kommt regelmäßig in die Schlagzeilen.

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