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WhatsApp führt durch Eltern verwaltete Konten ein
WhatsApp hat, anhand von Feedback von Familien und Experten, neue, durch Eltern verwaltete Konten eingeführt. Im Blog-Eintrag ist zu lesen, dass damit Eltern oder Erziehungsberechtigte WhatsApp für 10- bis 12-Jährige einrichten können. Dank neuer Kontrolloptionen können Eltern so die WhatsApp-Nutzung auf Nachrichten und Anrufe beschränken.

Wie funktioniert es?
- Lade WhatsApp auf das Smartphone deines Kindes
- Starte die App und wähle die Sprache
- Tippe auf zustimmen und forfahren
- Wähle Weitere Optionen und dort „Durch Eltern verwaltetes Konto erstellen„
- Registriere und verifiziere die Telefonnummer des Kindes
- Gib des Geburtstag des Kindes ein und bestätige das Alter
- Tippe auf Weiter, um das Konto mit deinem eigenen zu verknüpfen.
Konto verknüpfen
- Auf dem Kindergerät wird ein QR-Code angezeigt, den du mit deinem eigenen Smartphone über die Kamera scannst
- Es erfolgt eine Weiterleitung zu WhatsApp (falls du selbst die App nicht installiert haben solltest, folgt die Aufforderung der Installation aus dem Play Store/App Store)
- Tippe auf zustimmen und fortfahren
- Bestätige, dass du volljährig bist
- Erstelle eine 6-stellige Eltern PIN
- ist erforderlich, um auf die Datenschutz-Einstellungen des Kindes zuzugreifen und Änderungen vorzunehmen.
- Bestätige die PIN und tippe auf Weiter
- Tippe auf Fertig und schließe die Kontoeinrichtung auf dem Gerät des Kindes ab, indem du die Eltern PIN dort eingibst und tippe auf Weiter.
- Auf dem Kindergerät können jetzt Namen und Profilbild festgelegt werden
Was kann ich als Elternteil kontrollieren?
Du kannst entscheiden, wer mit dem Kinderkonto in Kontakt treten darf und welchen Gruppen das Kind beitreten darf. Des Weiteren kannst du Nachrichtenanfragen von unbekannten Kontakten prüfen und die Datenschutzeinstellungen des Kontos verwalten.
Von Eltern verwaltete Konten haben keinen Zugriff auf:
- Meta AI
- Kanäle
- Status
- Chatsperre
- App-Sperre
- verknüpfte Geräte
- Standort teilen
- Nachrichten zur einmaligen Ansicht
- selbstlöschende Nachrichten in Einzelchats
- Verwalteten Konten wird keine Werbung gezeigt.
Bei verwalteten Konten ist automatisch festgelegt, dass nur gespeicherte Kontakte Informationen wie das Profilbild des Kontos oder den Zeitpunkt der letzten Online-Aktivität sehen können.
Über die Einstellungen des Messengers -> Kontrolloptionen für Eltern nimmst du verschiedene Einstellungen vor.
So funktioniert der Wechsel von oder zu einem von Eltern verwalteten WhatsApp Konto
Sobald das Kind 13 Jahre ist, erhältst du als Elternteil eine Benachrichtigung, damit das Konto zu einem eigenständigen Konto wechseln kann und damit auch Zugriff auf zuvor nicht erlaubten Funktionen hat. Die Kontrolloptionen für Eltern auf dem Elterngerät sind nicht mehr verfügbar.
Weiterhin kannst du das WhatsApp Konto vor dem 13. Lebensjahr löschen oder auch die Verknüpfung aufheben bzw. das Konto erneut verknüpfen:
Verknüpfung als Elternteil aufheben
- Öffne WhatsApp auf deinem Gerät.
- Tippe auf Einstellungen -> Kontrolloptionen für Eltern.
- Wähle das Konto deines Kindes aus.
- Tippe auf Weitere Optionen -> Kontoverknüpfung aufheben.
Hinweis: Du kannst die Verknüpfung auch auf dem Gerät deines Kindes aufheben, indem du im Messenger die Einstellungen -> Konto -> Verknüpfung aufheben aufrufst.
Dein Kind kann sein verwaltetes Konto allerdings erst wieder nutzen, wenn es erneut mit einem Elternkonto verknüpft ist.
Ein nicht verknüpftes Konto wird erneut verknüpft, indem du die obigen Schritte für die Kontoverknüpfung befolgst.
Fazit
Sobald die weiterführende Schule ansteht, erhalten Kinder meist ihr erstes Smartphone – und damit landet WhatsApp fast automatisch auf dem Gerät. Die neuen, von Eltern verwalteten Konten sind daher eine längst überfällige Funktion. Sie geben Eltern die nötige Kontrolle, ohne die Kinder komplett von der digitalen Kommunikation auszuschließen.
Man kann sicher darüber streiten, ob Zehnjährige bereits einen Messenger brauchen. Früher regelte man Notfälle über das Schulsekretariat – das funktioniert auch heute noch. Aber die Realität in den Schulklassen sieht 2026 anders aus. Mit dieser neuen Lösung bietet WhatsApp einen gesunden Mittelweg zwischen Verbot und totaler Freiheit.
