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Vibrationsalarm fürs Handgelenk

Das ZBand ist ein Armband mit Vibrationsalarm, das vor allem dazu gedacht ist, den Nutzer lautlos zu wecken. Wir haben probegeschlafen.

Das ZBand [1] soll den Nutzer lautlos per Vibrationsalarm wecken, damit der Partner oder mit im Zimmer schlafende Kinder nicht vom laut klingelnden Wecker gestört werden. Auch für Tiefschläfer, die ihren Wecker überhören, oder Nutzer, die sich wegen ausufernder Partys in der Nachbarschaft Ohropax ins Ohr gesteckt haben, ist das ZBand eine Alternative. Es kann auf der Website des Herstellers für 40 Euro geordert werden und wird versandkostenfrei verschickt.

Das Armband besteht aus schwarzem oder weißem Kunststoff und sieht nicht allzu wertig aus, dafür ist es robust. Der Tragekomfort geht in Ordnung, wirklich bequem ist es aber nicht, zumal man das Armband nicht zu locker anlegen sollte, um den Vibrationsalarm noch zu spüren.

Das Vibrationsmodul lässt sich herausnehmen und gibt dann eine Micro-USB-Schnittstelle frei, über die das ZBand mit dem Ladegerät des Handys geladen wird. Nach rund 30 Minuten ist der Ladevorgang beendet und der Vibrationswecker laut Hersteller fit für einen zehntägigen Einsatz.

Wecker stellen

Dort, wo bei einer Armbanduhr üblicherweise das Ziffernblatt sitzt, befindet sich beim ZBand eine Taste mit einem großen Z. Über die wird das Gerät eingeschaltet und anschließend via Bluetooth mit Handy oder Tablet gekoppelt. Dort lassen sich dann mit der ZBand-App für Android [2] bis zu sechs Alarme definieren: Zeit angeben, gewünschte Wochentage per Checkbox auswählen und speichern. Die Daten werden an das ZBand übertragen, das den Empfang durch eine kurze Vibration bestätigt. Auch die Vibrationsstärke und die Dauer der Schlummerfunktion werden in der App gewählt.

Abbildung 1: Bis zu sechs Alarme lassen sich per App auf dem ZBand einrichten.
Abbildung 1: Bis zu sechs Alarme lassen sich per App auf dem ZBand einrichten.

Abbildung 2: Für jeden Alarm kann ausgewählt werden, an welchen Wochentagen er aktiv werden soll.
Abbildung 2: Für jeden Alarm kann ausgewählt werden, an welchen Wochentagen er aktiv werden soll.

Hat das Armband die Daten erhalten, benötigt es keine Verbindung zum Handy mehr. Nach etwa ein bis zwei Minuten wird die Verbindung gekappt und man kann das Handy nachts problemlos in einem anderen Raum liegen lassen. Das unangenehme Fiepen, das das ZBand von sich gibt, solange Bluetooth aktiv ist, verstummt dann glücklicherweise auch.

Wecken lassen

Zu den definierten Zeiten beginnt das ZBand gut merklich zu vibrieren. Wie beim Vibrationsalarm des Handys geht das aber mit einem Summton einher – ganz geräuschlos ist das ZBand also nicht. Wollen Sie noch etwas Schlummern, drücken Sie die Z-Taste kurz und der Vibrationsalarm gibt vorerst Ruhe und meldet sich erst nach der per App festgelegten Minutenzahl erneut.

Zum Ausschalten des Alarms muss die Taste einige Sekunden gedrückt werden. Tut man nichts von beidem, hört der Alarm nach gut einer halben Minute von allein, ohne sich später nochmal erneut zu melden.

Fazit

Wo andere Armbänder wie das Fitbit Flex umfangreiche Fitnessdaten aufzeichnen, beschränkt sich das Zband auf die Weckfunktion und ist daher auch deutlich günstiger. Seinen Dienst verrichtet es zuverlässig, doch Potenzial für Verbesserungen ist vorhanden. So sollte der Vibrationsalarm nicht einfach komplett verstummen, wenn der Nutzer nicht darauf reagiert, und zumindest noch ein zweites Mal anspringen.


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