12. September 2021
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Update für Ainol Novo 7 Venus-Tablet

In der Android User-Ausgabe 4/2013 haben wir das Ainol Novo 7 Venus genauer unter die Lupe genommen, das Testergebnis war damals etwas durchwachsen. Nach einem Firmware-Update läuft der 7-Zöller nun deutlich flüssiger.

Der Markt der 7-Zöller ist hart umkämpft. Neben dem Platzhirsch Nexus 7 finden sich inzwischen zahlreiche andere Geräte, die dem Google-Haustablet das Wasser reichen wollen. Eines davon ist das Ainol Novo 7 Venus, das wir in der April-Ausgabe unseres Heftes ausführlich getestet haben.

Mit dem Firmware-Update läuft das Ainol Novo 7 Venus deutlich ruckelfreier.
Mit dem Firmware-Update läuft das Ainol Novo 7 Venus deutlich ruckelfreier.

Das rund 150 Euro teure Tablet kann mit einem Quad Core-Prozessor mit 1,5 GHz (Typ: Aktien ATM7029) und einem Gigabyte RAM punkten, als Betriebssystem ist Android 4.1.1 Jelly Bean an Bord. Ein großes Plus gegenüber dem Nexus 7 ist die Möglichkeit, den 16 GByte großen internen Speicher per microSD-Karte zu erweitern, auch über einen HDMI-Ausgang verfügt das Gerät aus Fernost.

Flüssiger durch neue Firmware

Das Ainol Novo 7 Venus hat die gleiche Auflösung wie das Nexus 7 und kostet trotz den zusätzlichen Features rund 60 Euro weniger. Unsere Hauptkritik im Heft lautete, dass auf dem Tablet von Googles Project Butter nicht mehr viel zu merken sei: Ruckler und Probleme mit der UI waren an der Tagesordnung. Nach dem bereits im ersten Quartal erfolgten Firmware-Update ist die Kritik jedoch nicht mehr haltbar. Zum einen laufen Bildschirmarbeiten jetzt deutlich flüssiger, auch die Mängel an der UI (Taskleiste zu schmal und Symbole zu klein) wurden beseitigt.

Ein schöner Rücken: Neben einem HDMI-Out verfügt das Ainol 7 Venus auch über einen microSD-Kartenslot.
Ein schöner Rücken: Neben einem HDMI-Out verfügt das Ainol 7 Venus auch über einen microSD-Kartenslot.

Fazit: Wer auf einen HDMI-Ausgang und den erweiterbaren Speicher nicht verzichten möchte, dafür aber leichte Qualitätsunterschiede wie das billiger wirkendes Gehäuse im Vergleich mit dem Nexus 7 in Kauf nimmt, bekommt mit dem Ainol Novo 7 Venus ein gutes Tablet mit purem Android 4.1.1. Die Kinderkrankheiten aus unserem Test von Android User 04/2013 sind mit der aktuellen Firmware behoben, die Performance und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wer auf HDMI und microSD-Karte verzichten kann, investiert aber besser 60 Euro Aufpreis für das günstigste Nexus-7-Tablet. Updates gehen hier zeitnah über die Bühne, das Display hat die sattere Farb- und schärfere Kontrastdarstellung.

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