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Tipps&Tricks zu Googles Navi

In diesem Navi-Special zeigen wir Ihnen Tipps und Tricks über die Sie etwas mehr aus der im Googles-System integrierten Navigationslösung herausholen.

Verkehrslage Opt-Out

Die Google Navigation überträgt während Ihrer Fahrt mit aktiviertem Navi Daten wie Ort und Geschwindigkeit an die Google-Server [1]. Google nutzt die anonymisiert übermittelten Daten [2], um die Verkehrslage auf den Straßen bestimmen zu können. Vergleicht man die übermittelten Daten der Autofahrer mit dem eigentlichen Tempolimit auf der Straße, kann Google in Echtzeit berechnen, wo aktuell Staus sind und wo man freie Fahrt hat.

Falls Sie sich durch diese Datenübermittlung zu sehr auf das Gaspedal geschaut fühlen, dann können Sie diese über die Android-Einstellungen deaktivieren [3]. Die entsprechenden Menüpunkte finden Sie auf aktuellen Geräten mit Android 4.0 unter Standortdienste | Standortdienst von Google oder auf älteren Androiden unter Ort | Wireless nutzen. Dadurch geht Ihnen allerdings auch die grobe Bestimmung Ihrer Position über die WLAN- und Mobilfunk-Ortung verloren.

Vogelperspektive

Im Normalfall zeigt Ihnen die Google-Navigation die Richtung über eine isometrische Ansicht von schräg oben an. So sehen Sie direkt welche Kreuzung vor Ihnen liegt und wie Sie abbiegen müssen. Um ein bisschen mehr Überblick zu bekommen, können Sie allerdings auch die Darstellung in eine Vogelperspektive umschalten. Drücken Sie dazu einmal kurz auf die Kompassnadel in der linken oberen Ecke der Navi-App, ein erneuter Klick auf den Kompass führt sie zur gewohnten Darstellung zurück.

Abbildung 1: Die übliche Darstellung der Navigation von schräg oben.
Abbildung 1: Die übliche Darstellung der Navigation von schräg oben.

Abbildung 2: Aus der Vorgelperspektive sehen Sie von oben auf sich herab.
Abbildung 2: Aus der Vorgelperspektive sehen Sie von oben auf sich herab.

Abbildung 3: In dieser Darstellung können Sie auch aus der Karte hinauszoomen.
Abbildung 3: In dieser Darstellung können Sie auch aus der Karte hinauszoomen.

Die Darstellung kippt nun um, so dass Sie eine ebene Karte mit Ihre Route als blaue Strecken sehen. Die Karte können Sie nun wie bei Google Maps mit einem Fingerwisch hin und herschieben und auch mit einer Pinch&Zoom-Geste heraus- bzw. in die Karte hineinzoomen. Ab einem etwas größeren Maßstab sehen Sie auch dichten Verkehr oder gar Staus als gelben bzw. roten Streckenabschnitt.

Tankstellen und POIs

Während der Fahrt kann die Darstellung weiterer Punkte (POI) in der Karte wichtig sein, praktisch sind zum Beispiel Tankstellen oder die nächstgelegenen Banken auf der Strecke. Über zusätzliche Ebenen blenden Sie diese Informationen in die Karte ein, die entsprechenden Optionen dafür finden Sie in dem Einstellungs-Menü rechts unten in der Navi-App und dann im Menüpunkt Ebenen. Dort finden sie schon vordefinierte Ebenen wie Tankstellen, Geldautomaten und Banken oder eben auch Restaurants.

Abbildung 4: Die nächste Tankstelle liegt gleich hinter der nächsten Ecke.
Abbildung 4: Die nächste Tankstelle liegt gleich hinter der nächsten Ecke.

Sie ergänzen diese Liste um weitere POIs, indem Sie dazu wieder das Einstellungs-Menü öffnen und dieses mal den Eintrag Mehr auswählen, darauf hin erscheint ein Menü, über das Sie nach einem beliebigen Eintrag Suchen können. Brauchen Sie also nicht nur eine beliebige Bank, sondern einfach nur eine Stadtsparkasse, dann tragen Sie Ihre individuelle Ebene hier ein.

Widgets

Die Android-Navigation ist leider etwas karg, wenn es um zusätzliche Informationen Informationen rund um Ihre Fahrt geht. Ausgewachsene Navi-Apps zeigen Ihnen an auf welche Spur Sie wechseln sollten, wie schnell Sie gerade fahren und wie schnell Sie eigentlich fahren sollten und in manch einer lässt sich sogar eine POI-Schicht mit einer Blitzerdatenbank nachrüsten.

Abbildung 5: Dank schwebender Wigets haben Sie mehr als die Route im Blick.
Abbildung 5: Dank schwebender Wigets haben Sie mehr als die Route im Blick.

Einen Teil dieser Funktionen lässt sich mit zusätzlichen Apps nachrüsten, die Ihre Anzeige als Widget über das Navibild legen. Der Ulysse Speedometer Pro [4] etwa zeigt Ihnen Ihre über die GPS-Antenne exakt bestimmte Geschwindigkeit als kleinen Tacho an, auch wenn die Navi-App im Vordergrund läuft.

Der Tacho leuchtet grün auf, wenn Sie sich in einem üblichen Geschwindigkeitsband von 30, 50, 60 oder 80 km/h bewegen und warnt Sie mit einem roten Signal, wenn Sie die Geschwindigkeit überschreiten. Leider weiß die App nicht wie schnell sie auf Streckenabschnitt fahren dürfen, die Anzeige basiert nur auf Ihrer aktuellen Geschwindigkeit.

Wer partout nicht sein Tempo im Griff hat oder öfter über die Dörfer fährt, wo vor jeder zweiten Ortsausfahrt ein Blitzer steht, der ist vielleicht über das Widget der Blitzer.de PLUS App [5] froh. Die App läuft im Hintergrund und warnt Sie, wenn Sie sich einem Blitzer nähern, dank des Widgets funktioniert dies auch, wenn die Navigation im Vordergrund aktiv ist.

Die rechtliche Lage rund um Blitzer-Apps für Smartphones ist bislang noch nicht eindeutig geklärt [6]. Zeigt eine App nur fest installierte Blitzer an, dann kann diese durchaus noch im rechtlich unbedenklichen Rahmen betrieben werden. Apps, die Sie jedoch auch vor mobilen Blitzern warnen, sind allerdings wohl durchweg verboten.

Favoriten

Orte wie etwa Treffpunkte, die Sie öfter anfahren, aber zu denen es keinen Kontakt gibt, legen Sie am besten über Google Maps [7] als Favoriten in Ihrem Google-Maps-Profil ab. Klicken Sie dazu mit der rechten Maus in der Karte einfach auf die Straße bzw. den Ort und wählen Route von hier aus dem Kontext-Menü aus. Wählen Sie daraufhin den kleinen Marker aus und aktivieren dort den Stern, um den Ort zu Ihren Google-Maps-Favoriten hinzuzufügen.

Alternativ geht dies natürlich auch direkt über Ihren Androiden. Aus der Google-Map-App heraus selektieren Sie mit einem längeren Fingerzeig in die Karte einen Ort, ein Klick auf den Pfeil nach Rechts bringt Sie zu der Übersichtsseite des Ortes, rechts oben finden Sie dort wieder das Sternchen zum Speichern der Adresse.

Abbildung 6: Über den Browser am PC verwalten Sie Ihre markierten Orte am einfachsten.
Abbildung 6: Über den Browser am PC verwalten Sie Ihre markierten Orte am einfachsten.

Abbildung 7: Aber auch Google Maps am Android-Handy erlaubt Ihnen das markieren von Orten.
Abbildung 7: Aber auch Google Maps am Android-Handy erlaubt Ihnen das markieren von Orten.

Abbildung 8: In der Navigation haben Sie dann Ihre wichtigsten Orte immer schnell zur Hand.
Abbildung 8: In der Navigation haben Sie dann Ihre wichtigsten Orte immer schnell zur Hand.

Der Punkt erscheint nun automatisch unter den Markierten Punkten in der Google-Navi-App, ein Klick auf den Eintrag startet die Navigation zu dem gewählten Eintrag. Ihre favorisierten Orte verwalten Sie am einfachsten über die Google-Maps-Seite auf Ihren PC, dort können Sie die Einträge ändern oder aber auch direkt löschen.

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