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Tipp: Smartwatch – Das Statussymbol der heutigen Zeit

Smartwatch Icon | Android-User.de
(Bildquelle: Amazon)

Früher gab es nur die analoge Armbanduhr. Ein Blick auf das Handgelenk und du weißt, wie spät es ist. Armbanduhren gibt es zwar immer noch, nur heißt die nächste Generation davon Smartwatch und besitzt nicht nur ein Display zum Ablesen der Uhrzeit, sondern sie bietet diverse Zusatzfunktionen an. So zeigt sie dir neben der Uhrzeit auch Nachrichten und die aktuellen Kalendereinträge. Neueste Smartwatches dienen mittlerweile sogar als EKG, oder können zur Ortung via GPS genutzt werden. In unserem heutigen Artikel gehen wir einmal näher auf die Smartwatch ein.

Smartwatch – Braucht man die?

Natürlich kannst du die Uhrzeit auch auf einer analogen Uhr oder dem Smartphone ablesen. Mit einer aktuellen Smartwatch erweiterst du diese Grundfunktion allerdings noch um weitere, interessante Features. So gibt es mittlerweile Uhren mit eingebautem Mobilfunk (Apple Watch) oder interner SIM (Huawei), sodass du auch ohne Smartphone telefonieren kannst. Einige Geräte erkennen sogar auch, wenn der Träger gestürzt ist und senden automatisch durch das LTE-Modul einen Notruf-Anruf ab.

Eine Smartwatch ist ein Zusatzgerät, welches den Funktionsumfang deines Smartphones durchaus sinnvoll erweitern kann und auch den Umgang damit vereinfacht. Über diverse Onlineshops werden eine Menge solcher smarter Uhren angeboten. Nur welche ist davon die richtige?

Es ist gar nicht so einfach, eine Smartwatch nur rein nach dem Aussehen des Werbebilds beziehungsweise nach dem Datenblatt auszuwählen. Denn dort wird der Artikel ja immer hochgelobt und chinesische Hersteller überschwemmen den Markt geradezu mit supertollen Smartwatches, die einfach alles können.

Smartwatch – Was willst du dafür ausgeben?

Nachdem du dir nun sicher bist eine Smartwatch erwerben zu wollen, geht es jetzt um die Frage des Geldes. Was willst du dafür ausgeben? Wenn du dafür nur einmal im Suchfeld eines großen Internethändlers “Smartwatch” eingibst, werden vom kleinen Fitnessarmband mit wenigen Funktionen und Gummiarmband bis hin zur schicken Uhr mit Metallarmband verschiedene Smartwatches angezeigt. Auch der Preis variiert kräftig. Zwischen 80 Euro bis hin zu knapp 400 Euro (Huawei/Apple) lässt sich hier alles finden und ausgeben, was das Herz begehrt. Willst du eines der aktuellen Modelle so dürfte klar sein, dass du hier eher hochpreisig suchen musst. Die Vorjahresmodelle gibt es jedoch schon günstiger und wenn du erst einmal mit einem Anfangsmodell aus Fernost beziehungsweise einem Fitnesstracker mit weniger Funktionen starten möchtest, bist zu schon mit knapp 30 Euro dabei.

Smartwatch 1 | Android-User.de
(Bildquelle: Luke Chesser von Unsplash)

Smartwatch – Betriebssystem

Eine “richtige” Smartwatch funktioniert nur zusammen mit dem richtigen Smartphone. Eine Apple-Smartwatch ist beispielsweise nur mit einem iPhone kompatibel. Alle anderen Smartwatches können problemlos mit deinem Androiden gekoppelt werden, da sie Wear OS als Betriebssystem nutzen. Es gibt zwar auch ein Update für Android Wear, damit diese auch mit iOs nutzbar ist – jedoch sind dabei die Funktionen nur eingeschränkt nutzbar.

Smartwatch – Design

Die Smartwatch ist ein Statussymbol. Soll sie also zart und dezent am Handgelenk getragen werden oder eher protzig und klobig? Das Aussehen spielt schon eine große Rolle, denn die Smartwatch ist ein sichtbarer Teil und muss dementsprechend gut aussehen. Aber es kommt dabei auch auf dein persönliches Empfinden an. Einige mögen lieber das kühle Metall am Armband, andere stört es nicht schwitziges Gummi zu tragen. Bevorzugst du ein normales Display mit analogen Zeigern und nur einem kleinen digitalen Display, oder eher ein komplett digitales Display, welches nur durch Bewegung des Handgelenks anspringt? Willst du eine sportliche oder eine elegante Uhr? Sportlich würde zum Beispiel bei einem eleganten Abendkleid nicht sonderlich schön aussehen. Und welche Farbe soll die Uhr haben: Bunt wie der Regenbogen oder Schwarz? Oder doch lieber Rosegold oder Silber eingefasst?

Smartwatch – Was muss sie können?

Außer dem Design muss natürlich auch die Technik stimmen. Wear OS muss einem bestimmten technischen Standard entsprechen, sodass die Uhren technisch gesehen alle die gleichen Funktionen erfüllen. Sie zeigen neben der Zeit verschiedene Benachrichtigungen und Anrufe des Smartphones an. Nachrichten laufen dabei entweder über das Display oder ein Symbol zeigt an, dass sich auf deinem Smartphone eine neue Nachricht befindet. Auch Kalendereinträge sind abrufbar. Des Weiteren können einige Geräte per Schütteln des Handgelenks ein Foto mit der Smartphone-Kamera erstellen (quasi als Fernauslöser). Auch dein Puls und Blutdruck wird von den Uhren im Blick behalten, es werden Schritte gezählt oder der Schlaf getrackt. Einige Smartwatches haben auch die Möglichkeit Anrufe per Sprachsteuerung zu tätigen – wobei ich mich hier nicht so wirklich darauf verlassen würde, da selbst die Sprachsteuerung am Smartphone noch nicht perfekt funktioniert. Aber ein Sprachassistent auf deiner Watch ist schon von Vorteil, um einfach schneller die Benachrichtigung aufzurufen oder eben einen Anruf zu tätigen. Mit einem Sprachassistenten kann die doch manchmal ziemlich fummelige Bedienung erheblich erleichtert werden. Des Weiteren können mit vielen Smartwatches Bluetooth-Kopfhörer gekoppelt werden, um die darauf befindliche Musik (zum Beispiel beim Joggen) zu hören. Ebenfalls wichtig ist die Wasserfestigkeit der Uhr. Wenn du nämlich gerne schwimmst und die Uhr deine Bewegungen tracken soll ist es wichtig, dass sie nicht beim ersten Wassertropfen den Geist aufgibt.

Smartwatch – Betriebssysteme

Aktuell sind die drei Betriebssystem Wear OS (Android), WatchOS (iOS) und Tizen (Samsung) in Betrieb. Die größte App-Auswahl sowie Funktionen findet man auf der iOS-Watch. Bei Smartwatches mit Wear OS (Android) ist der Play Store schon vorinstalliert, sodass sich beliebig viele Apps auch ohne Smartphone installieren lassen. Tizen OS von Samsung hinkt noch ein wenig hinterher, was die Auswahl an Apps aus dem Samsung Store angeht, hat dafür aber ein nutzerfreundliches Interface. Samsung möchte mehr im Bereich der Smart-Home-Automation durchstarten. Die Temperatur eines smarten Thermostates lässt sich zum Beispiel durch das Drehen an der Lünette der Uhr direkt einstellen.

Smartwatch – Display

Einige Smartwatches haben ein rundes Display, andere ein eckiges. Soll es ein LCD oder AMOLED-Display sein? Soll es groß oder klein sein? Ist das Display größer, kann natürlich mehr angezeigt werden. Ein eckiges Display stellt Inhalte ebenfalls besser dar als ein rundes. Die Auflösung des Displays spielt hierbei auch eine Rolle: 300 Pixel pro Zoll sollten es schon sein, um ein scharfes Bild zu erhalten.

Ein AMOLED-Display bietet Vorteile in Punkto Stromverbrauch bei dunklen Inhalten. Es hat einen tollen Schwarzwert und Blickwinkelstabilität.

Was aber bei keiner Smartwatch vorhanden ist, ist ein Umgebungslichtsensor, um das Display bei weniger Licht herunterzuregeln. Das heißt, in dunkler Umgebung “flammt” das Display regelrecht auf, bei sehr hellem Licht hast du Probleme beim Ablesen.

Smartwatch – Gehäuse

Bei einer Smartwatch kommen verschiedene Materialien zum Einsatz. Bei der Apple-Watch besteht das Standardgehäuse zum Beispiel aus Aluminium, beim Mittelklasse-Modell aus Stahl und bei der hochwertigsten der Apple-Watch-Geräte aus Keramik. Huawei setzt hingegen auf eine Kombination aus Stahl und Plastik. Die meisten der angebotenen Smartwatches sind wasserabweisend beziehungsweise sogar wasserdicht. Modelle wie die Apple Watch 2 eignen sich auch zum Tauchen, da diese bis zu 50 m wasserdicht ist.

Smartwatch – Akku

Ein weiterer Punkt für eine Kaufentscheidung ist der Akku der Smartwatch. Muss dieser täglich geladen werden, oder hält er fünf Tage oder sogar zwei Wochen durch. Manche Smartwatches besitzen einen magnetischen Aufladepunkt an der Rückseite des Displays, anderen muss man zuerst das Armband abziehen, um sie danach mit dem Ladekabel zu verbinden. Mir persönlich wäre es zu stressig, wenn ich meine Uhr alle paar Tage an das Ladekabel hängen muss, daher ist mir eine lange Akku-Laufzeit wichtig.

Smartwatch oder Fitnesstracker

Ob Smartwatch oder Fitnesstracker – beide zählen zu den sogenannten Wearables: am Körper getragene Computersysteme. Der Unterschied besteht hier in der Anwendung. Sie erfüllen unterschiedliche Funktionen und haben unterschiedliche Hardware.

Mit einer Smartwatch kannst du jederzeit von unterwegs auf allen Kanälen kommunizieren (Telefonieren, WhatsApp schreiben/diktieren). Es lassen sich Anrufe tätigen oder E-Mails verfassen. Die Bedienung erfolgt mittels Touch-Display oder eben per Sprachsteuerung.

Mit einem Fitness-Tracker kannst du deine Gesundheit im Blick behalten. Neben der Uhrzeit werden auch deine Werte für Puls und Blutdruck ermittelt beziehungsweise deine Schritte gezählt. Auch Nachrichten und Anrufe werden angezeigt, können aber über den Tracker nicht beantwortet werden.

Smartwatch 2 | Android-User.de
(Bildquelle: FitNish Media von Unsplash)

Fitness-Tracker sind meist günstiger zu haben als Smartwatches, da sie einen kleineren Leistungsumfang bieten. Willst du also nur eine Übersicht deiner Fitness haben genügt ein kleiner Fitnesstracker. Möchtest du jedoch auch unterwegs immer erreichbar sein so lohnt sich der Blick auf eine Smartwatch.

Kinder-GPS-Tracker

Einige Eltern unter uns neigen dazu ihre Kinder ständig und überall überwachen zu wollen. Wurde das Kind früher einfach vor die Tür geschickt, bekommt es heute einen GPS-Tracker ans Handgelenk. Die Geräte sehen dabei aus wie eine Smartwatch für Kinder. Auch die Farben sind meist bunt und fröhlich. Die GPS-Tracker können den Eltern nicht nur den Weg anzeigen, welchen ihre Kinder gegangen sind, sie zeigen auch die Schritte oder den Kalorienverbrauch an. Zudem können im Tracker Notfallnummern hinterlegt werden, die das Kind durch einen Druck auf einen Notfallknopf anrufen lassen kann.

GPS-Tracker gibt es aber nicht nur in Form einer Armbanduhr, sondern auch als Schlüsselanhänger, Kettenanhänger oder in die Schuhsohlen eingearbeitet. Um die Tracker ohne Smartphone in deren Nähe nutzen zu können müssen diese eine eigene SIM-Karte haben, was dann wieder darauf hinausläuft, einen Vertrag oder eine Prepaid-Karte zu benutzen.

Fazit

Eine Smartwatch ist ein weiterer nützlicher Helfer der heutigen Zeit und die Funktionsvielfalt erweitert sich von Jahr zu Jahr. Der Markt wird damit aktuell geradezu überschwemmt, weshalb man sich vor dem Kauf gut darüber informieren muss. Weitere Informationen über Smartwatches, Fitness- und GPS-Tracker für Kinder findest du beispielsweise auf Smartwatch.de. Aus dem Auge verlieren darf man hier natürlich auch nicht, dass du mit einer Smartwatch noch einmal häufiger und länger „online“ bist, als nur mit einem Smartphone. Während du ein Smartphone manchmal bewusst zur Seite legst, behältst du eine Smartwatch in der Regel meistens am Handgelenk – und das sogar nachts, denn sie überwacht in vielen Fällen deinen Schlaf. Wie mit vielen anderen Geräten gilt es also auch bei Smartwatches, diese in einem gesunden Maß zu verwenden.

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