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Im Test – OneOdio OpenRock S, Open-Ear Air Conduction Sport Earbuds

OneOdio OpenRock S Beitragsbild

Die OneOdio Open Rock S sind Luftschall-übertragende Kopfhörer, die deinen Gehörgang frei lassen und die damit auch von Hörgeräteträgern bequem genutzt werden können. Wir erhielten die OneOdio Open Rock S nun freundlicherweise für einen Testbericht.

OneOdio OpenRock S – Unboxing

Im Karton befinden sich die OpenRock S Open Ear Air Conduction Sport Earbuds mit Ladekabel (MicroUSB auf USB-C), eine mehrsprachige Nutzeranleitung sowie eine Trageanleitung.

OneOdio OpenRock S Lieferumfang

OneOdio OpenRock S – Spezifikationen

Lautsprechergröße16,2 mm
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
MikrofonEinseitig 2 x MEMS
Bluetooth-Version 5.3
Bluetooth-Reichweite10 m
Akkulaufzeit19 Std. nur Kopfhörer, 60 Std. mit Ladebox
Audio-DekodierungAAC, SBC
Ladeleistung5 V = 450 mA
Aufladezeit100 % 1,5 Stunden, 1 Std. Spielzeit bereits nach 5 Min. Aufladen
Gewicht12 g (einzelner Kopfhörer), 132 g (komplettes Set)
WasserschutzgradIPX5

OneOdio OpenRock S – Design und wie du die Ohrhörer trägst, Steuerung über die Touchbedienfläche

Unsere Testgeräte sowie auch das Ladecase haben einen beigen Farbton, was mich persönlich erst an Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte erinnert. Auch das Ladecase ist relativ groß, sodass man eher an ein Brillenetui erinnert wird. In Schwarz sehen die Ohrhörer besser aus.

OneOdio OpenRock S Design
OneOdio OpenRock S Ladecase

Beide Ohrhörer haben einen Ohrhaken, mit dem du sie hinter deinem Ohr einhängst. Der Ohrbügel lässt sich durch nach innen biegen und nach außen drehen verengen. Mit dem Biegen nach außen sowie dem Drehen nach innen vergrößerst du den Haken wieder. Insgesamt sind die so die Größen S, M und L einstellbar. Die OneOdio OpenRock S sitzen die Ohrhörer ziemlich sicher auf/an deinem Ohr. Allerdings ergeben sich bei mir leichte Probleme mit dem Brillenbügel, der dann etwas störend ist.

Sofern du jedoch kein Brillenträger bist, kann es aber nach einiger Zeit passieren, dass du die Ohrhörer vergisst, weil sie kaum merkbar sind.

OneOdio OpenRock S im Ladecase

Inliegend liegt der Lautsprecher, Ladepin sowie eine Markierung für rechts und linkes Ohr. Außen befinden sich die je 2 Mikrofone sowie die Touchbedienfläche. Diese ermöglicht durch zweimaliges Tippen das Annehmen und Auflegen bei einem Anruf sowie das Abspielen und Pausieren der Musik. Mit dem Halten und Tippen der Touchbedienfläche weißt du einen eingehenden Anruf ab. Drückst und hältst du den linken Hörer gedrückt, wird das vorherige Lied abgespielt, auf der rechten Seite das nächste Lied. Das dreimalige Tippen links oder rechts aktiviert den Sprachassistenten.

Wird kein Lied abgespielt bzw. kein Anruf getätigt, ermöglicht das gleichzeitige Drücken beider Touchbedienflächen für zwei Sekunden ein Umschalten der EQ-Einstellungen von Rock Modus zu Relax Modus. Eine Regelung der Lautstärke ist allerdings nur per Smartphone möglich.

Ebenfalls fehlt eine Trageerkennung, die die Musik bei Abnahme eines Ohrhörers pausiert.

OneOdio OpenRock S – Verbinden per Bluetooth, Klang

Das Verbinden mit deinem Smartphone erfolgt schnell und ohne Probleme. Die OneOdio OpenRock S waren bei Aktivierung fast komplett aufgeladen. Somit genügte es, die Plastikfolien zu entfernen und die Ohrhörer ein paar Sekunden in der geschlossenen Ladebox aufzubewahren. Mit dem Öffnen der Box gehen die Ohrhörer direkt in den Kopplungsmodus über und werden über dein Smartphone direkt erkannt.

Der Klang der OneOdio OpenRock S ist nicht mit dem eines In-Ear-Earbud zu vergleichen. Bei den OneOdio wird der Ton per Luftschall übertragen. Verbaut ist außerdem noch die TubeBass-Technologie, die eine verbesserte Basswiedergabe verspricht. Ein Bass ist definitv auch vernehmbar, jedoch nicht ganz so tief, wie du ihn über die In-Ears herauskitzeln kannst. Insgesamt ergibt sich bei den OpenRocks aber ein sehr ausgewogenes Klangbild.

Ebenfalls gut schneidet die Anrufqualität ab. Insgesamt vier Mikrofone (2 an jeder Seite) übertragen hier störungsfrei den Anruf. Genutzt wird zudem die Beamforming-Technologie mit Unterstützung eines AI-Algorithmus, um Umgebungsgeräusche zu unterdrücken. Durch die freien Gehörgänge hörst du ebenfalls noch deine eigene Stimme, was wiederum mehr Kontrolle über das eigene Wort gibt.

Luftschall-Übertragung – Vorteile und Nachteile

Ein großer Vorteil der Luftschall-Übertragung ist der freibleibende Gehörgang. Die Membranen werden einfach vor dem Gehörgang positioniert und übertragen dann den Ton. Durch das außen Aufsitzen der Ohrhörer hast du selbst noch die Möglichkeit, deine Umwelt wahrzunehmen (sofern du den Ton allerdings lauter drehst, werden auch die Umgebungsgeräusche geringer). Auch die Schweißbildung sowie Verunreinigung der Ohrhörer durch Cerumen ist geringer als bei In-Ears, der Gehörgang wird nicht in Mitleidenschaft gezogen.

OneOdio OpenRock S Sitz der Ohrhörer

Ein Nachteil, da es sich um eine „offene“ Übertragung handelt, der Klang kann nicht mit dem eines gut sitzenden In-Ear-Ohrhörer mithalten. Der Bass fällt geringer aus, ebenso die komplette Klangdynamik. Insgesamt handelt es sich bei der Luftschall-Übertragung eher um eine Hintergrundbeschallung wie mit einer kleinen Stereoanlage. Weiterhin haben hier Brillenträger ein leichtes Nachsehen, da der Brillenbügel störend auf die Ohrbügel der OpenRock S (zumindest bei mir) wirkt.

OneOdio OpenRock S – Fazit

Die OneOdio OpenRock S übertragen den Ton per Luftschall. Dabei machst du minimale Abstriche beim Bass, erhältst sonst aber ein ausgewogenes Klangbild, dass auch bei Anrufen zu überzeugen weis. Die Ohrhörer sind relativ groß, können dadurch aber einen größeren Akku verbauen und so die Laufzeit auf 19 Stunden erhöhen. Allerdings können Brillenträger durch die Größe bzw. den Ohrhaken ein Problem bekommen, dass die Ohrhörer nicht so gut sitzen.

Die OneOdio OpenRock S sind derzeit zum Preis von 79,99 Euro (sonst 129,99 Euro) via Amazon erhältlich. Die Farbe Sand oder Beige 81,18 Euro.


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