Start Magazin Taptu behält den Überblick über Nachrichten, Facebook und Co.

Taptu behält den Überblick über Nachrichten, Facebook und Co.

© Google Play

Mit Taptu sind Sie stets auf dem Laufenden. Die kostenlose App organisiert Ihre Lieblingsnachrichten, speichert komplette Beiträge zum Offline-Lesen auf dem Handy und integriert zugleich Ihre persönlichen News aus Facebook und Twitter.

Sie wollen nicht immer eine App nach der anderen durchstöbern, um alle Neuigkeiten mitzubekommen? Dann holen Sie sich Taptu [1]. Die App ermöglicht es Ihnen, ohne großen Aufwand den Überblick über Nachrichten aus diversen Quellen und Ihren Social Networks zu behalten.

Abbildung 1: Per Wisch von links nach rechts durchstöbern Sie die letzten News.
Abbildung 1: Per Wisch von links nach rechts durchstöbern Sie die letzten News.

Taptu stellt Ihre Lieblingswebseiten, Blogs und sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter in sogenannten Streams dar. Durch die „Taptu Magic“ genannten Einstellungen lernt die App, was Sie gerne lesen und stellt nach einer kurzen Lernphase nur die Themen zur Wahl, die Sie wirklich interessieren.

Streams einrichten

Um einen Stream zu laden, klicken Sie innerhalb der Startseite auf das Pluszeichen in der Kopfzeile. Dort geben Sie in der oberen Leiste Streams, Themen, Web? Ihr gesuchtes Thema ein oder suchen sich unter den „Top-Streams“ direkt einen der meist gelesenen Streams aus.

Abbildung 2: Zahlreiche Quellen sind bereits im Katalog von Taptu enthalten.
Abbildung 2: Zahlreiche Quellen sind bereits im Katalog von Taptu enthalten.

Sollte Ihr Wunsch-Stream nicht im Katalog von Taptu enthalten sein, bauen Sie beliebige Newsfeeds als RSS-Stream ein. Neben „richtigen“ Nachrichten können Sie auch Ihre News aus Facebook, LinkedIn und Twitter einblenden lassen. Nach der Suche werden Ihnen passende Quellen oder Such-Streams vorgeschlagen. Diese durchforsten ausgewählte Streams nach Schlagwörtern und gliedern sich nahtlos in den Nachrichten-Stream ein.

Zum Hinzufügen klicken Sie erneut auf das Pluszeichen neben dem Stream. Sie finden ihn anschließend auf der Startseite oben eingereiht wieder. Die Reihenfolge der Streams passen Sie über das Menü der App in der Taptu-Leiste unter Streams mischen und verschieben an. Mehrere Streams kombinieren Sie mit Zusammenfügen & Löschen zu Themengruppen.

Abbildung 3: Organisieren Sie Ihre Lieblingsquellen in frei definierbaren Kombinationen.
Abbildung 3: Organisieren Sie Ihre Lieblingsquellen in frei definierbaren Kombinationen.

Die Größe der Vorschaubilder auf der Hauptseite ändern Sie anschließend für jeden Stream einzeln über das rechts neben dem Titel stehende Menü und den Eintrag Größe anpassen. Dort lässt sich der Stream auch wieder löschen, weiterleiten und aktualisieren.

Artikel lesen

Aus der Hauptseite heraus stöbern Sie nun durch Ihre Streams und öffnen interessante Artikel mit einem Klick auf das Vorschaubild. Taptu zeigt Ihnen den Beitrag dann ohne Formatierung und ohne das Drumherum der ursprünglichen Webseite in vollem Umfang an – ideal für Android-User, die unterwegs News lesen aber auch Datentraffic sparen wollen. Möchten Sie den Artikel archivieren, setzen Sie über die Taptu-Leiste ein Lesezeichen.

Abbildung 4: Artikel speichert Taptu zum Offline-Lesen im Cache der Anwendung.
Abbildung 4: Artikel speichert Taptu zum Offline-Lesen im Cache der Anwendung.

Bei Themengruppen hilft Ihnen Taptu Magic, die Übersicht zu wahren. Lesen Sie etwa Sport-Stream von Taptu, dann zeigt die App zunächst alle Sportnachrichten aus den Sparten Tennis, Golf, Boxen und mehr an. Taptu merkt sich nun aber, über welche Themen Sie am meisten lesen und zeigt Ihnen nach einer Lernphase nur noch die Sportnews an, die Sie auch wirklich interessieren.

Diese Auto-Funktion lässt sich jederzeit wieder deaktivieren: „Taptu Magic“ konfigurieren Sie für jede Themengruppe individuell, indem Sie auf der Startseite wieder in das Menü des Streams gehen, diesen Bearbeiten und dort den Haken unter Taptu Magic entfernen.

Widgets für den Homescreen

Taptu bietet Ihnen diverse Möglichkeiten zur Personalisierung an: Design/Farben, Schriftgröße, Reihenfolge und Anzahl der Artikel und das Intervall für die Aktualisierung können Sie aus dem Hauptmenü und dem Eintrag Einstellungen an Ihre Wünsche anpassen. Zudem bietet die App je nach Android-Version auch eine Handvoll Widgets.

Abbildung 5: Verschiedene Widgets für den Homescreen runden das Angebot von Taptu ab.
Abbildung 5: Verschiedene Widgets für den Homescreen runden das Angebot von Taptu ab.

Aktivieren Sie in den Einstellungen unter Aussehen die Option Internen Browser nutzen, öffnet Taptu externe Links direkt in der App. Dadurch wird besonders auf langsameren Androiden das Lesen weiterführender Links beschleunigt, da keine extra Browser-App geladen werden muss.

Sparsam unterwegs

Wer öfter unterwegs ist und nicht über ein GByte-großes Datenpaket verfügt, wird die Cache-Funktionen von Taptu zu schätzen wissen. In den Einstellungen bestimmen Sie die Anzahl der zu ladenden Artikel pro Aktualisierung oder ob Bilder dazu geladen werden sollen jeweils für mobile und WLAN-Datenverbindungen getrennt. Außerdem haben Sie bei Taptu generell die Möglichkeit, bereits geladene Artikel offline (also auch ohne Internetverbindung) zu lesen.

Abbildung 6: In den Einstellungen bestimmen Sie, was, wann, wie und wo geladen wird.
Abbildung 6: In den Einstellungen bestimmen Sie, was, wann, wie und wo geladen wird.

Um dies einzustellen, klicken Sie in der Taptu-Leiste auf den Menübutton, dort auf Einstellungen und Aktualisierung. Für WLAN und Mobilfunknetze geben Sie vor, ob Bilder geladen und wie viele Artikel aktualisiert werden sollen oder ob die App gleich nach dem Start eine Synchronisierung durchführen soll: Aktualisiere bei Start.

Wer sicher gehen möchte, auf dem Weg zur Arbeit oder Schule genügend Lesestoff im Offlinespeicher vorrätig zu haben, aktiviert die Automatische Aktualisierung und setzt den Timer auf die gewünschte Uhrzeit vor dem Verlassen des Hauses. So liegen gleich alle wichtigen Nachrichten auf dem Handy.

Fazit

In unserem Test hat sich Taptu als einfach bedienbarer Newsreader bewährt. Für Pendler auf dem Weg zur Arbeit oder in die Uni ist der integrierte Offlinespeicher ideal, der automatisch im Hintergrund mit Inhalten befüllt wird. Das sich auf Ihre Lesegewohnheiten anpassende „Magic Taptu“ hilft, den Überblick über größere Themengebiete zu behalten, ohne etwas Wichtiges zu verpassen.

Abbildung 7: Ist das Smartphone nicht zur Hand, lesen Sie Ihre Streams auch im Web.
Abbildung 7: Ist das Smartphone nicht zur Hand, lesen Sie Ihre Streams auch im Web.

Sollten Sie Ihre Taptu-News auch einmal auf einem größeren Bildschirm lesen wollen, so können Sie sich mit einem Ihrer Onlinekonten von Google, Facebook und Co. auch auf der Taptu-Homepage [2] einloggen. Nutzen Sie dasselbe Login wie in der App (Menü | Einloggen), wird das Onlineportal mit dem Handy synchronisiert.

Unglücklich ist der Umgang der App mit Handys, die über einen SD-Kartenslot verfügen. Während sie etwa auf einem Sony Xperia Z1 auch ohne eingelegte Speicherkarte arbeitet, verweigert sie bei einem von uns im Test genutzten HTC Desire 500 den Dienst. Beim Start meldet sie, dass eine Micro-SD-Karte benötigt wird und beendet sich – obwohl das Handy eigentlich über ausreichend freien Speicherplatz verfügt.

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