Start Aktuell Samsung schließt Partnerschaften mit Mercedes, Audi und BMW

Samsung schließt Partnerschaften mit Mercedes, Audi und BMW

(c) KarleHorn, commons.wikimedia.org

Samsung hat im April neue Deals mit drei deutschen Automobilherstellern abgeschlossen. Mercedes stattet seine Austellungsräume mit GearVR-Equipment aus, Audi kauft Flash-Speicher und RAM von den Koreanern und BWM befüttert seine Elektroautos mit neuen Samsung-Akkus, um mehr Reichweite zu erlangen.

Auch wenn das „Android-Auto“ noch Zukunftsmusik ist, binden heutzutage praktisch alle Auto-Hersteller irgendeine smarte Komponente in ihr Fahrzeug ein. So auch die deutschen Traditionsfirmen Daimler-Benz, Audi und BMW.

Wie die Business Korea berichtet, konnte Samsung mit allen drei erwähnten Firmen neue Verträge abschließen. Aus Android-Sicht ist in erster Linie der Deal mit Mercedes von Interesse. Demnach statten die Schwaben einige ihrer Autosalons mit einer 360° Kamera von Samsung und GearVR-Equipment aus, um so virtuelle Testfahrten einiger Modelle durchführen zu können. Im Kern der Zusammenarbeit steht der neue Smart for Two Cabrio, der im Sommer lanciert werden soll. Die Kooperation scheint sich aktuell aber nur auf Mercedes-Benz in den USA auszuwirken.

Auch hierzulande freuen dürfen wir uns über den neuen BWM i3 2017. Die Bayern spendieren dem kommenden Modell des Elektrofahrzeugs ein modernes Akkupack von Samsung, das gegenüber den bisherigen 21.6 kWh  neu 33.4 kWh an Power mitbringt. Damit soll sich die Reichweite des i3 von bisher 132 km auf 183 km erhöhen. Das reicht zwar noch immer nur für den Ausflug zum Starnberger See oder in die nahegeliegenen Berge, aber immerhin. Die neuen Akkus stammen aus Korea von Samsung.

Auch mit Audi konnte Samsung einen Deal abschließen: Hier kommt Speicher von Samsung in der Fahrzeugelektronik zum Einsatz: 20nm DDR4 D-RAM und 10nm eMMC-Speicher (NAND + Controller und interner Speicher) kauft man in Ingolstadt nun aus Korea ein. In welchen Fahrzeugkategorien der schnelle Speicher zum Einsatz kommt, verrät uns die Business Korea allerdings nicht.

 

 

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