19. Oktober 2021
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Samsung Electronics veröffentlicht Ergebnisse der Galaxy Note 7 Untersuchungen

Samsungs Galaxy Note 7 machte im letzten Jahr Schlagzeilen ob seines explodierenden Akkus. Das Feuer-Debakel setzte Samsung ganz schön zu, die Absatzzahlen gingen in den Keller, das Smartphone wurde letztendlich vom Markt genommen. Nun scheint der Grund für die Explosion gefunden.

In einer Pressemitteilung gibt der Chef der Mobilsparte, DJ Koh, bekannt, dass der Fehler im Design und in der Herstellung des Akkus lagen. Die Ermittlungen wurden zusammen mit unabhängigen Experten der renommierten Prüforganisationen UL, Exponent und TÜV Rheinland durchgeführt. Auf der Basis der Untersuchungsergebnisse hat Samsung neue interne Qualitäts- und Sicherheitsprozesse implementiert. Somit wird die Produktsicherheit durch zusätzliche Vorgaben (mehrstufige Sicherheitsmaßnahmen, 8 Punkte Akku Sicherheitscheck) erhöht. Ebenfalls wurde das Battery Advisory Board gebildet. Es besteht aus externen Beratern, Wissenschaftlern und Forschern. Das Expertengremium wird die Produktentwicklung mit neutralem Blick begleiten.

Statement DJ Koh: “Alle Aspekte des Galaxy Note 7 sind bei den Ermittlungen eingehend geprüft worden: Hardware, Software sowie damit verbundene Prozesse, wie Fertigung, Qualitätssicherung, Testverfahren und logistische Abläufe. 700 Samsung Experten haben die Zwischenfälle mit dem Galaxy Note 7 nachgestellt und konnten so die Ursachen ermitteln. Es wurden mehr als 200.000 Geräte und mehr als 30.000 Akkus untersucht und getestet. Zusätzlich zu den eigenen Untersuchungen sind Experten von UL, Exponent und dem TÜV Rheinland beauftragt worden, um eine unabhängige Überprüfung zu gewährleisten. Alle kamen zu dem Ergebnis, dass das Design der Akkus und die Herstellung die Ursache für die Zwischenfälle waren. So gab es zwei unterschiedliche Batterie-Typen von zwei unterschiedlichen Herstellern, bei denen aufgrund der Größe und des nicht ausreichenden isolierenden Materials die Fehler auftraten. Samsung übernimmt die Verantwortung für die Fehler. Es sind bereits umfassende Schritte zur Optimierung der Sicherheitsprozesse unternommen worden, damit sich solche Fehler nicht wiederholen. Dazu zählt die Umsetzung eines Mehrstufen-Sicherheitsprotokolls während der Produktplanungsphase sowie ein 8 Punkte Akku Sicherheitscheck.

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