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RoboUp T1200 Pro im Test: Wie schlägt sich der Mähroboter ohne Begrenzungskabel in der Praxis?

Suchst du einen Mähroboter, der komplett ohne Begrenzungskabel auskommt und deinen Rasen vollautomatisch pflegt? Dann bist du hier genau richtig. Wir haben den RoboUP T1200 Pro auf Herz und Messer – oder besser: Klinge – getestet und zeigen dir, was das smarte Gerät wirklich kann.

RoboUp T1200 Pro im Test
Das Wichtigste in Kürze
  • Ohne Begrenzungskabel
  • Intelligente Navigation mit GPS, AI und Kamera
  • Sicher für Tiere & Kinder mittels Objekterkennung
  • Kleinere Schwächen bei manueller Steuerung

Lieferumfang und Unboxing

Im Lieferumfang findest du alles, was für einen schnellen Start des RoboUp T1200 Pro notwendig ist:

  • Ladestation
  • 6 Boden-Befestigungsschrauben
  • Imbusschlüssel
  • Netzteil
  • 2 Verlängerungskabel
  • RTK Basisstation
  • Antennenverlängerungen
  • Dreizack-Erdpfahl
  • 9 Ersatzklingel + Schrauben
  • Benutzeranleitung (Englisch)
  • Schnellstartanleitung (Englisch)
  • Ersatz QR-Codes für die Ladestation

Ausstattung des RoboUp T1200 Pro

Der RoboUP T1200 Pro ist nicht einfach nur ein Mäher – er steckt voller smarter Technik, die man ihm auf den ersten Blick gar nicht ansieht. Herzstück ist das hochpräzise Navigationssystem, das mit RTK, vSLAM und IMU arbeitet. Damit weiß der Roboter jederzeit ganz genau, wo er ist – selbst in verwinkelten Gärten.

Zusätzlich bringt der T1200 Pro eine HD-Kamera mit KI-Unterstützung mit, die Hindernisse zuverlässig erkennt – und das nicht nur statisch. Auch sich bewegende Objekte wie Kinder oder Haustiere werden erkannt und sicher umfahren.

RoboUp T1200 Pro AI Smart Eye

Die Schnitthöhe lässt sich flexibel zwischen 30 und 70 mm einstellen, je nachdem, wie du deinen Rasen am liebsten magst. Und dank der 360°-Wendefunktion kommt der Roboter selbst in engen Ecken gut zurecht.

Weitere Highlights:

  • Ride-On-Edge-Technologie: Mäht bis an die Rasenkante – ganz ohne Nacharbeit.
  • App-Steuerung mit Zonenmanagement, Zeitplänen, Höhen- und Winkelanpassung
  • Fernsteuerung via App für gezieltes Mähen schwer erreichbarer Stellen
  • IPX6-zertifiziert: Spritzwassergeschützt – Reinigung mit dem Gartenschlauch ist kein Problem
  • Lautstärke: Extrem leise mit <60 dB – kaum hörbar im Betrieb
  • Klingensystem: Wende-Klingen für doppelte Lebensdauer

Technische Daten des RoboUp T1200 Pro

Größe
  • Länge: 62 cm
  • Breite: 44,5 cm
  • Höhe: 25 cm

Gewicht
10,9 kg

Mähfläche
1200 Quadratmeter

Ladedauer
70 Minuten

Typische Mähdauer
100 Minuten mit einer Akkuladung

Laudstärke
< 56 dBA

Display
LCD-Panel

Maximale Steigung
45%

IP-Zertifizierung
IPX6 (mit Schlauch waschbar)

Arbeitstemperatur
-10 bis +50 Grad

Ladetemperatur
+0 bis +45 Grad

Batterie-Typ
Lithium-Ionen

Schnitthöhe
3 bis 6 cm

Schnittbreite
20 cm

App-Connection
WiFi + Bluetooth

Navigation
  • IMU Navigation
  • RTK Navigation hoch
  • VSLAM Navigation
  • Smarter Routenplater

Vermeidung von Hinternissen
  • AI Kamera Erkennung
  • AI Kamera Stoßschutz
  • Ultrasonic Sensor

Smart Control
  • App Smart Control
  • Optionales Stoppen der Arbeit in der Nacht

Konnektivität
  • WiFi Bluetooth
  • Bluetooth-Frequenz: 2.4 GHz
  • WiFi-Frequenz: 2.4 GHz

Weitere Features
  • Photosensitiver Sensor
  • Nachtlicht
  • Regensensor
  • Updates via OTA

Finde den richtigen Platz

Bevor du den T1200 Pro zum ersten Mal losfahren lässt, lohnt es sich, den Standort für die Ladestation und die GPS-Antenne sorgfältig zu wählen. Ideal ist ein ebenes Plätzchen mit freier Sicht zum Himmel, damit das Gerät ein starkes GPS-Signal empfangen kann.

Achte darauf, dass sich in einem Radius von etwa zwei Metern nach vorne, links und rechts keine größeren Hindernisse befinden – das sorgt für eine zuverlässige Navigation und ein sauberes Mähergebnis von Anfang an.

Außerdem sollte ein starkes WLAN-Signal vorhanden sein, damit Firmware-Upgrades installiert werden können.

GPS-Antenne ausrichten und kalibrieren

RoboUP setzt auf ein ausgeklügeltes Navigationssystem, das mehrere Sensoren kombiniert – darunter RTK, vSLAM, IMU sowie alle gängigen globalen Satellitennavigationsdienste (GNSS). Diese Technologie sorgt dafür, dass der Mäher sich präzise und zuverlässig auf deinem Grundstück orientieren kann.

Ein wichtiger Teil davon ist die externe GPS-Antenne, die du senkrecht und möglichst frei stehend platzieren solltest. Nur so empfängt sie ein stabiles Signal und ermöglicht dem Roboter eine exakte Positionsbestimmung.

Bei der Montage der Antennenverlängerung brauchst du bei der Verschrauben etwas Fingerspitzengefühl, da das Gewinde der einzelnen Verlängerungsrohre ziemlich fein ist. Fertig zusammengebaut besitzt die GPS-Antenne eine Höhe von 168 cm.

Du kannst den Signalstatus ganz einfach an der LED-Anzeige an der Frontseite des Geräts ablesen. Leuchtet die LED durchgehend blau, ist das GPS-Signal optimal.

Hier findest du eine Übersicht der wichtigsten LED-Anzeigen

LEDStatus
Rot blinkendRTK-Station sucht nach einem GPS-Signal
Durchgehend blauGPS-Signal ist stark
Blau blinkendGPS-Signal ist schlecht
Durchgehend rotKein GPS-Signal

Inbetriebnahme des RoboUp T1200 Pro

Bevor du mit dem Mähen startest, solltest du den Akku des T1200 Pro erst einmal vollständig aufladen lassen. Sobald die grüne LED am Mähroboter ein durchgehend grünes Licht anzeigt, ist er vollständig aufgeladen.

Anschließend schalte den Mäher über den Power-Knopf ein und gibt die Standard-Pin „0000“ über die Pfeiltasten ein. Du solltest dem Mähroboter nun etwa 10 Minuten Zeit geben, damit er in dieser Zeit so viele Satelliten wie möglich finden kann. Sobald der Mäher die Satellitensuche abgeschlossen hat, zeigt er auf dem Display RTK (mit einem Häkchen) an.

Lade dir nun die App von RoboUp aus dem Play Store herunter, schalte Bluetooth ein und verbinde dich mit dem Mähroboter. Folge nun der Anleitung, um den T1200 Pro mit deinem WLAN zu verbinden und in der App zu registrieren.

App-Steuerung: Bestimme Karten, Regeln und mehr

Die Einrichtung ist einfach und in wenigen Schritten erledigt – ganz ohne das nervige Verlegen von Begrenzungskabeln. Stattdessen definierst du die Mähfläche per App. Dabei hilft dir der Mäher selbst: Du steuerst ihn zu den gewünschten Punkten, und er speichert die Zone direkt ab.

Hast du die Zone definierst, kannst du über die Startseite noch folgende Mäheinstellungen definieren:

  • Schnitthöhe (von 30mm bis 60mm)
  • Mähwegkontrolle (Auto, Uniform, Partitioniert)
  • Mähreihenfolge (Zuerst den Rand mähen, oder zuerst die parallelen Linien)
  • Mähbereich (Alle Flächen, Begrenzung, No-Go-Zone)

Weiterhin hast du hier die Möglichkeit die Karten zu bearbeiten. Du kannst eine Begrenzung einfügen, eine No-Go-Zone sowie eine To-Go Zone definieren und eine Passage einrichten.

Weiterhin passt du hier die Grenze an, legst gefährliche Grenzen fest, änderst den Namen der Karte oder löschst sie.

Über das Menü oben rechts gelangst du zu den weiteren Funktionen des T1200 Pro:

Punkt-Mähen

Mit dem Punktschneiden kannst du manuell einen Startpunkt auswählen. Diesen Startpunkt verwendet der T1200 Pro dann als Mittelpunkt und mäht in parallelen Linien innerhalb eines 2×2 Meter großen rechteckigen Bereichs. Dabei funktioniert das Punkt-Mähen unabhängig von der gespeicherten Karte.

Mähplan erstellen

Hier definierst du Mähzeiten sowie Ruhephase für den Mäher. Du legst zuerst eine Start- und Endzeit fest, wählst anschließend die Karte aus, für die der Zeitplan gelten soll und bestimmst nun, für welche Wochentage der Mähplan gelten soll.

Fernmähen

Möchtest du außerhalb der Karte manuell einen Mähvorgang starten, geht das über die Funktion Fernmähen. Hier wird dir ein digitaler Joystick eingeblendet, über den du den T1200 Pro selbst steuern kannst.

Anti-Diebstahl

Ist dieser Modus aktiviert, überprüft der Mäher regelmäßig seinen Standort und gibt einen Alarmton ab, sobald er sich 8m außerhalb der Begrenzung befindet.

Kein Mähen

Bei Mährobotern ist es wichtig darauf zu achten, dass keine Tiere wie Igel in die Klingen geraten. Daher ist es wichtig, dass man den Mähroboter in der Dämmerung, Nachts und am frühen Morgen nicht fahren lässt.

Über die Option Kein Mähen kannst du einen Zeitraum definieren, in welchem der Mäher nicht arbeitet.

Mähprotokoll

Hier findest du ein nützliches Arbeitsprotokoll sowie ein Fehlerprotokoll, über das du erkennen kannst, ob der Mähroboter seine Arbeit abgeschlossen hat, oder es zwischendrin einmal ein Fehler gab.

Regenmodus

Um das bestmögliche Mähergebnis zu bekommen sollte der T1200 Pro wenn möglich nur arbeiten, wenn es gerade nicht regnet. Hierfür aktivierst du den Regenmodus und legst darüber hinaus eine Verzögerungszeit fest. Wenn der Sensor wieder abgetrocknet ist, arbeitet der Mähroboter erst nach der eingestellten Zeit (1 bis 5 Stunden) wieder weiter.

Weitere Funktionen

Darüber hinaus stehen dir hier noch folgende Funktionen zur Verfügung:

  • Abschaltzeit
  • Messerwechsel
  • WLAN verbinden
  • Zubehörteile
  • Mäher Informationen
  • Einheiteneinstellungen
  • Mäher Pin Code
  • Mäher Upgrade

Mähverhalten und -ergebnisse

Wir haben verschiedene Zonen und Schwierigkeitsgraden erstellen und ein paar definierte Bereiche ausgelassen, damit man die Mähergebnisse gut beurteilen kann.

Karten im Schwierigkeitsgrad einfach und mittel

Im ersten Schritt findest du hier 2 Zonen: Einmal ein einfaches Rechteck sowie eine Zone im Schwierigkeitsgrad mittel ohne großartige Hindernisse.

Der T1200 Pro fährt die Karte stets strukturiert in Bahnen entlang. Am Ende des Mähvorgangs geht er nochmals über die Ränder drüber. Im nachfolgenden Video kannst du dir ein Bild vom Mähvorgang machen.

Youtube Video

Karte im Schwierigkeitsgrad anspruchsvoll

Bei dieser Karten sind wir aufs Ganze gegangen. Hier gibt es hinter der Gartenhütte eine schmale Gasse, einen Baum sowie mehrere große Blumentöpfe, die im Weg stehen. Weiterhin befindet sich hier eine Sitzfläche, die wir als Zone ausgeschlossen haben.

Der T1200 Pro fängt unten am ordentlich zu mähen und lässt die gewünschten Bereiche aus. Einzig der schmale Weg hinter der Gartenhütte hatte er hier ausgelassen. Das liegt aber eher am Feintuning.

Um dir ein Bild von dem Gartenabschnitt zu machen hier ein paar Bilder:

Der T1200 Pro verfügt auf der rechten Seite über einen Ultrasonic-Sensor, mit dem er per Ultraschall Hindernisse erkennt. Wenn sich der Mähroboter allerdings nach links dreht und hier auf ein Hindernis trifft, dann stößt er dagegen. In unserem Fall waren das 2 Blumentöpfe. Solche feststehenden Objekte solltest du also über die Karte unbedingt ausschließen.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat der T1200 Pro unsere schwere Zone gut gemeistert. Die Flecken auf der Karte, die er ausgelassen hat, waren die Stellen, an denen ein Baum und 2 Blumentöpfe standen.

Das Schneidwerk arbeitet dabei auch nicht durchgängig. Sobald der Mähroboter seine Position anpasst bzw. zu einem neuen Abschnitt fährt, hört er kurz mit dem Schneiden auf. Sobald er wieder mit dem Schneidwerk startet, signalisiert er das mit einem Signalton bzw. mehrmaligen Piepen. Weiterhin schaltet er bei Bedarf die beiden LED-Lichter an der Frontseite ein.

Wie funktioniert der Ultrasonic Sensor am T1200 Pro?

Der Ultraschallsensor beim RoboUP T1200 Pro sitzt an der rechten Seite und wird verwendet, um Hindernisse sicher zu erkennen und zu umlaufen – wie etwa Blumentöpfe, kleine Mauern oder andere Gartenobjekte. Wenn der Sensor ein Objekt „hört“, gibt er dem Mäher Bescheid, langsamer zu fahren und einen Bogen herum zu machen.

Ultraschallsensoren arbeiten so:

  1. Sie senden Schallwellen im Ultraschallbereich (über dem menschlichen Hörbereich) aus.
  2. Wenn diese Wellen von einem Hindernis zurückgeworfen werden, misst das Gerät, wie lange die Echozeit war. Daraus berechnet es die Entfernung zu diesem Objekt .

Wir arbeiten die AI und die VSLAM Kameras?

Beim RoboUP T1200 Pro  arbeiten AI (Artificial Intelligence/Künstliche Intelligenz) und VSLAM (Visual Simultaneous Localization and Mapping) Hand in Hand, um den Garten effizient und sicher zu mähen. Die AI hilft dem Mähroboter, Entscheidungen zu treffen und Muster zu erkennen. Sie analysiert:

  • Bilder der Kamera (z. B. Personen, Tiere, Hindernisse, Rasen vs. Beet)
  • Bewegungsdaten (wo er war, wo er hin will)
  • Karteninformationen (z. B. Mähzonen, No-Go-Bereiche)

Der Clou daran: Die AI lernt mit der Zeit und erkennt z. B. wiederkehrende Hindernisse, bevorzugte Routen oder wo öfter gemäht werden muss.

Akkuleistung und Wetterfestigkeit im Alltag

Der Akku hat im Test überzeugt. Eine Ladung reicht je nach Gelände für große Flächen – ob es genau 1.200 m² sind, lässt sich schwer sagen, dürfte aber hinkommen. Das Verhältnis von Mähzeit (ca. 100 Min) zu Ladezeit (ca. 70 Min) ist effizient und praxisnah.

Der Regensensor reagierte zuverlässig und pausierte den Mähvorgang bei Niederschlag. Auch die einstellbare Wiederaufnahmezeit nach Regen funktionierte gut. Der Sensor trocknete schnell, und selbst bei starker Sonne oder Bewölkung gab es keine Probleme bei der Navigation.

Fazit: Smart, sicher und kabellos – der T1200 Pro überzeugt im Alltagstest

Der RoboUP T1200 Pro zeigt in der Praxis ein solides Mähbild – besonders die gleichmäßige Rasenpflege ist positiv aufgefallen. Die Kombination aus RTK, vSLAM und Winkelanpassung sorgt für eine saubere Orientierung, und auch der GPS-Empfang funktionierte im Test zuverlässig, sofern der Standort gut gewählt wurde.

Die Einrichtung über die App ist weitgehend unkompliziert, das Wegfallen des Begrenzungskabels spart Zeit und Nerven. Einige Schwächen bei der manuellen Steuerung und im Erkennen seitlicher Hindernisse bleiben, trüben den insgesamt guten Gesamteindruck aber nur geringfügig. Wer ein modernes Gerät mit präziser Navigation sucht, sollte den T1200 Pro definitiv in Betracht ziehen.

Der RoboUp T1200 Pro ist mit dem 25% Rabatt-Coupon aktuell zum Preis von 1161 Euro bei Amazon sowie im Store von RoboUp erhältlich.

Pro
  • Schnelle Einrichtung
  • Gutes Schnittergebnis
  • Guter GPS-Empfang
  • Lange Akkulaufzeit
Contra
  • Das Gewinde der GPS-Verlängerung ist sehr fein und erfordert etwas Fingerspitzengefühl beim Verschrauben
  • Steuerung beim manuellen Mähen und Kartieren etwas grob bzw. erfordert Fingerspitzengefühl
  • Auf der linken Seiten fehlen dem Mäher Ultrasonic-Sensoren

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