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Im Test – Reolink Argus 4 Pro – 4K Überwachungskamera mit Solarpanel

Vor kurzem wurde die Reolink Argus 4 Pro, eine Überwachungskamera mit zwei seitlichen Objektiven, einer 4K Ultra HD-Auflösung sowie einem 180° Blickwinkel vorgestellt. Wir haben die Kamera getestet.

Reolink Argus 4 Pro Beitragsbild

Die Reolink Argus 4 Pro wird mit einer Sicherheitshalterung, USB-C-Kabel, einer Montageplatte für die Halterung, Überwachungsaufkleber, Kurzanleitung, Montagelochschablone und Schraubenpack geliefert. Des Weiteren befinden sich im Karton noch das Solarpanel 2, eine Halterung, ein Gurt, ein USB-C auf Micro-USB-Kabel sowie Montagematerial für das Panel.

Reolink Argus 4 Pro, Unboxing der Überwachungskamera

Die Überwachungskamera im Detail

An der Vorderseite der Kamera befindet sich mittig der Tageslichtsensor sowie direkt darunter das Spotlight und das Mikrofon. Rechts und links neben den Objektiven sind noch einmal 2 Spotlights angebracht. Unterhalb des Objektivkopfs liegt der PIR-Sensor sowie rückseitig der Lautsprecher und der USB-Anschluss, welcher unter einer Silikonklappe verborgen ist. An der Unterseite hat die Kameraden Stromschalter und den MicroSD-Kartenslot verbaut, die ebenfalls mit einer Silikonklappe geschützt sind.

Funktionen der Überwachungskamera

  • 4K Ultra HD-Auflösung mit 5120 x 1440 Pixeln (8 MP bei 15 fps). Die Bilder beider Objektive werden softwareseitig zu einem Bild zusammengefügt.
  • 1/1,8″CMOS Sensor
  • Sichtfeld: Horizontal: 180°, Vertikal: 50°
  • 3 Spotlights 2W/6500K
  • Farbnachtsicht mit der ColorX-Technologie für Farbaufnahmen bei nur wenig Restlicht. Es werden keine anderweitigen Lichtquellen oder Infrarot LEDs benötigt
  • IP66 Zertifizierung, nutzbar für Innen- und Außenbereich (Eingänge von USB-Kabel und SD-Karte sind per Silikonklappe geschützt)
  • Kabellos durch wiederaufladbaren 5000 mAh Akku und Reolink Solarpanel 2 (6W), Kamera ist allerdings nicht für die Aufnahme 24/7 konzipiert
  • Speichern der Bilder entweder lokal auf MicroSD-Karte, FTP-Server oder in der Cloud (Basic kostenlos mit 7 Tage Cloudspeicher)
  • PIR-Erkennung auf bis zu 10 m; Bewegungserkennung; Personenerkennung; Fahrzeugerkennung; Tiererkennung
  • Bewegungszonen
  • Privatsphärezonen
  • 2 Wege Audio
  • WiFi 6 für eine flüssige Übertragung des 4K Streams/2,4 u. 5 GHz WLAN

Inbetriebnahme

Zuerst lädst du dir die Reolink App aus dem Play Store herunter und schaltest anschließend die Kamera ein, indem du 2 Sekunden den Power-Button an der Unterseite der Kamera (unter der Silikonklappe) gedrückt hältst. In der App (ein Account muss nicht angelegt werden) klickst du auf den Plus-Button rechts oben und scannst anschließend den QR-Code auf der Kamera. Die Argus 4 Pro unterstützt 2,4 und 5 GHz WLAN, Reolink empfiehlt die Nutzung im 5 GHz WLAN.

Nach dem Hinzufügen sowie Initialisieren solltest du die Kamera einmal voll aufladen (orange LED – wird geladen, grüne LED – vollständig geladen). Entweder mit einem Netzstecker (5V, wird nicht mitgeliefert) oder dem Solarpanel.

Schlussendlich befestigst du die Kamera mit Solarpanel an ihrem vorgesehenen Platz und kannst nun über die App den Livestream einsehen.

Nutzung

Auf der Startseite der Reolink App befindet sich die hinzugefügte Überwachungskamera. Per Klick auf das Standbild gelangst du zur Live-Überwachung mit der Möglichkeit, ein Foto oder Video anzufertigen, die Bildauflösung zu ändern oder auch mit den überwachten Personen zu sprechen. Des Weiteren ist eine bildschirmfüllende Darstellung möglich.

In den erweiterten Einstellungen des Displays hast du die Möglichkeit, das Bildstitching (Zusammenfügen des Bildes von rechtem und linken Objektiv) anzupassen. Als Standard ist hier der Objektabstand von 8 Metern angegeben. Bei näherem Rangehen eine Person an die Kamera sind aber Bildfehler zwischen den beiden Objektiven möglich, die aber durch die Einstellungen nachjustiert werden können.

Insgesamt liefert die Reolink Argus 4 Pro mit ihrem 180° großen Sichtfeld scharfe und kontrastreiche Bilder mit vielen erkennbaren Details, wobei hier aber ein großes Display/Tablet von Vorteil ist, da das Bild als Panoramabild (Seitenverhältnis 32:9) dargestellt wird. Auch in der Nacht sind durch die Farbaufzeichnungen sämtliche Details gut erkennbar. Sprache und Ton sind verzögert, was aber bei Bluetooth/WLAN Kameras normal ist. Der Lautsprecher könnte aber lauter sein, da das gesprochene Wort für mich kaum verständlich war.

Sofern du die Überwachungskamera mit deinem Smart Home verbinden möchtest, ist hier die Verbindung mit Google Home möglich oder das Aktivieren eines Alexa Skills. Unter Google Home kannst du die Überwachungsbilder per Sprachbefehl lediglich auf einem Smart-Display aufrufen.

Nutzt du die Kamera ohne Solarpanel, musst du den Akku bei konstanter Nutzung alle paar Wochen wieder aufladen. Ebenfalls ist die Kamera durch den Akku nicht für eine Aufnahme 24/7 konzipiert.

Des Weiteren ist noch eine Nutzung über den Web-Client möglich. Nach dem Download der Software wird die Kamera im Netzwerk auch direkt erkannt. Du meldest dich lediglich noch mit deinem, zuvor in der App vergebenen, Passwort an.

Fazit

Die Überwachungskamera Reolink Argus 4 Pro lässt sich einfach aktivieren, installieren und mit der App verbinden. Die erstellten Bilder sind detailreich und klar und erfassen durch das 180° Sichtfeld sämtliche Ausschnitte des überwachten Bereichs. Nutzt du die Kamera mit dem Solarpanel 2, dürfte ein weiteres Aufladen entfallen, da die Kamera zuverlässig mit Strom versorgt wird. Ohne Panel muss nach ein paar Wochen der Akku geladen werden. Mikrofon und Lautsprecher übertragen den Ton zwischen Handy und Kamera nur sehr leise

Die Reolink Argus 4 Pro mit Solarpanel 2 ist aktuell zum Preis von 179,99 Euro über Amazon erhältlich.


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