Start Apps Rail Rush – sehr unterhaltsame und spannende Alternative zu Temple Run

Rail Rush – sehr unterhaltsame und spannende Alternative zu Temple Run

Rail Rush ist ein Endless Runner. Sie wissen schon: Das Genre, das durch ein Spiel namens Temple Run gegründet wurde und nun unzählige Nachfolger erfahren hat. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, im Gegenteil: Die meisten dieser Nachahmer sind unterhaltsame und toll gemachte Spiele, die sich meist nur im Szenario unterscheiden, wie etwa Surfer Subway, Agent Dash oder Aby Escape. Rail Rush ist anders.

Nun hat der großer Vorreiter einen Nachfolger ins Rennen gebracht, um die Konkurrenz noch weiter auf Abstand zu halten. Dabei ist genügend Platz für alle da: Ein Spiel wie Rail Rush zum Beispiel zeigt, wie abwechslungsreich ein Endless Runner gestaltet werden kann, sodass es sich von einem Temple Run genügend abhebt.

In Rail Rush geht es ab auf die Schienen. In einer Lore, also einem Güterwagen, mit dem man eigentlich Kohle und ähnliches transportiert, düst euer Protagonist los. Wobei "düsen" nicht ganz richtig ist, denn hier zeigt sich schon der Unterschied zu den anderen Vertretern des Genres: Es geht eher gemächlich los. Das ist ziemlich angenehm, da man so das ansteigende Tempo viel besser spürt und so mehr Spannung aufkommt. Durch seitliches Fingerwischen springt man mit der Lore von Schiene zu Schiene. Drei Bahnen hat man zur Verfügung, wobei es immer wieder Unterbrechungen und Hindernisse gibt. Dann muss man entweder drüberhüpfen, sich ducken oder eben die Schiene wechseln.

Sie müssen die Goldstücke einsammeln und immer auf dem richtigen Gleis sein.
Sie müssen die Goldstücke einsammeln und immer auf dem richtigen Gleis sein.

Ebenfalls etwa anders ist die Möglichkeit, die Lore durch Neigen des Telefons zu kippen, so dass der Charakter an Goldbrocken (Nuggets) herankommt. Die werden benötigt, um Einkäufe im Ingame-Shop zu tätigen. Dort gibt es allerhand zu kaufen wie etwa weitere Charaktere mit Spezialfähigkeiten, viele einsetzbare Fähigkeiten (die leider verbraucht werden und bei Bedarf neu erworben werden müssen) oder besondere Extras wie etwa Dynamitstangen, die die nächsten Hindernisse auf einer festgelegten Distanz automatisch wegsprengen.

Zwar winken die In-App-Käufe an jeder Ecke, doch das sollte bei einem solchen Geschäftsmodell bekannt sein. Das Spiel ist nämlich kostenlos und keiner der Käufe zwingend. Wie bei allen solchen Titeln dauert es ohne In-App-Käufe nur etwas länger, bis man die nötige Kohle für die Items zusammen hat. Wer nicht möchte, dass man aus Versehen einen Kauf tätigt, kappt am besten die Internetverbindung – immer ein guter Tipp, wenn man das Handy seinen Kindern zum Spielen überlässt. Es empfiehlt sich auch, die streng verdienten Nuggets immer gegen Items einzutauschen, bevor man 3000 Goldstücker erreicht hat. Sonst sind bei einem falschenm Fingertip alle 3000 Stücke weg.

Vorsicht bei diesem Dialog. In-App-Käufe lassen sich nicht erstatten.
Vorsicht bei diesem Dialog. In-App-Käufe lassen sich nicht erstatten.

Die Werbung am oberen Bildschirm wird durch einen einzigen In-App-Kauf entfernt, egal welcher das ist. Leider sind die tollen Kandidaten wie etwa "Mega Magnet", der alle Boni automatisch magnetisch anzieht oder "Nuggets x2", der die Zahl der eingesammelten Nuggets verdoppelt, mit über vier Euro relativ teuer. Dann empfehlen wir doch eher den permanenten Start ab 500 Meter, der nur 1,65 Euro kostet.

Fazit

Rail Rush ist ein wirklich unterhaltsames Spiel. Es fordert viel mehr Geschicklichkeit als ähnliche Spiele und bietet mit all den Extras, Missionen und Leveln sehr viel Umfang. Dafür muss man sich aber auf die Nebenwirkungen des Free-2-Play-Geschäftsmodells einlassen. Wer damit keine Probleme hat, wird an Rail Rush eine Menge Spaß haben – so wie wir.

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