Start Apps Professor Pym, oder: Willkommen auf dem Steampunk-Karussell

Professor Pym, oder: Willkommen auf dem Steampunk-Karussell

Wer auf der Suche nach einem witziges Geschicklichkeitsspiel ist, das ein wenig vom Steampunk angehaucht ist, der sollte sich Professor Pym und das Geheimnis des Dampfes einmal genauer ansehen. Bei dem Plattformspiel muss man vor allem eines beweisen: Durchhaltevermögen.

Die Entwickler müssen Edgar Allan Poe-Fans sein, denn "The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket" ist der einzige Roman des amerikanischen Autors. Das Spiel selbst hat im Gegensatz zum Roman jedoch reichlich wenig mit Seefahrt zu tun – Professor Pym, so der Name des Hauptdarstellers, ist stets auf der Flucht vor giftigen Dämpfen, die ihm den Übertritt in das nächste Level vergällen wollen. Gerät man mit der Spielfigur einmal in den "grünen Bereich", so bleiben nur 3 Sekunden Zeit, sich schleunigst nach einer Fluchtmöglichkeit umzuschauen.

"Immer schön festhalten!" heißt es für Professor Pym.
"Immer schön festhalten!" heißt es für Professor Pym.

Im Spiel muss sich Professor Pym, der von der Körperhaltung und Gestik an eine Mischung aus Pinocchio und Kasperle erinnert, wie Tarzan von rotierender Scheibe zu rotierender Scheibe schwingen. Dabei gibt es nur eine Richtung: nach oben. Das ist zu Beginn ganz schön knifflig, hat man den Bogen jedoch einmal heraus, weiß man recht genau, wann der richtige Moment zum "Abheben" gekommen ist. Die ganze Akrobatik wäre mit etwas Übung leicht zu bewerkstelligen, würde einem nicht ein ständig ansteigender Dampfspiegel Beine machen und für zusätzliche Spielspannung sorgen.

Grüner, giftiger Dampf macht dem Professor den Garaus

Nach Level 10 wird man "zur Kasse" gebeten – weitere Levelpacks zu je 20 Leveln müssen für 0,79 Euro erworben werden. Dies funktioniert ohne Umwege direkt aus der App heraus. Auch sollte man sich nun für die (hoffentlich zahlreichen) eingesammelten Plaketten diverse Power-Ups zulegen, darunter ist zum Beispiel eine Gasmaske, die einem eine 10-sekündige "Verschnaufpause" in der grünen Dampfhölle ermöglicht.

Im giftigen Dampf überlebt Pym nicht sehr lange.
Im giftigen Dampf überlebt Pym nicht sehr lange.

In den nachfolgenden Leveln bekommt man es zusätzlich vermehrt mit harmloserem Wasserdampf zu tun, der aus seitlich angebrachten Ventilen in den Weg schießt. Der Dampf ist Fluch und Segen zugleich. Von unten her muss man den richtigen Moment abpassen, um ihn zu durchdringen, ist man bereits oberhalb eines Dampfstrahlers, hält er einen im Idealfall vom "Durchfallen" ab und bewahrt Professor Pym vor dem vorzeitigen Säure-Game Over.

Zehn Level gratis, danach 0,79 Euro pro Levelpack

Wir legen das Spiel jedem Freund von kniffligen Spielchen an’s Herz – die nett gemachte Grafik hat uns im Test ebenfalls überzeugt. Insgesamt stehen bis jetzt 50 Level auf Google Play zur Verfügung, davon sind die ersten 10 Gratis, danach zahlt man je 20-Level-Pack 0,79 Cent.

Fazit: Professor Pym ist ein niedliches Spiel zu einem fairen Preis – allerings nur für konditionsstarke Spieler, die nicht so schnell das Handtuch werfen. Wir geben dem turbulenten Spektakel volle 5 von 5 Sternen.

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