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Prepaid-Kreditkarten für Google Play

In Amerika ist es üblich, dass man auch die Brötchen beim Bäcker mit der Kreditkarte zahlt. Hierzulande tun sich hingegen viele noch schwer mit dem Plastikgeld. Zu Unrecht, wie unser Artikel zeigt.

Google Play verfügt über ein sehr umfangreiches und tolles Angebot. Wer jedoch Apps, Musik, Bücher oder Filme im Play Store kaufen möchte, muss in den meisten Fällen über eine Kreditkarte verfügen. Über die Mobilfunkrechnung kann man bis jetzt nur bei den großen Providern (T-Mobile, Vodafone und o2 bezahlen). Mit Ausnahme von o2 kann man per Telefonrechnung aber nur Apps kaufen, keine Bücher, Filme oder Musik. Sie brauchen also eine Kreditkarte. Sind Sie über 18 Jahre alt und verfügen über ein regelmäßiges Einkommen, dann setzen Sie sich dazu am besten mit der Bank Ihres Vertrauens in Verbindung. Normalerweise kostet eine Kreditkarte nicht die Welt (zwischen 20 und 40 Euro pro Jahr) und je nach Einstellungen gehen Sie damit auch kein Risiko ein, da sich nicht jede Karte überziehen lässt.

Falls Sie noch keine 18 Jahre alt sind oder über kein regelmäßiges Einkommen verfügen, dann empfiehlt sich eine Prepaid-Kreditkarte. Diese funktioniert genau gleich wie die üblichen Kreditkarten, muss aber immer wieder mal aufgeladen werden. Auch die Kosten fallen in den meisten Fällen nicht höher aus, als bei der üblichen Karte. Im folgenden stellen wir Ihnen aus dem aktuellen Angebot vier spezielle Karten vor.

Ab 12 Jahren

Prepaid-Kreditkarten eignen sich hervorragend dazu, um auch Minderjährigen das Kaufen bei Google Play zu ermöglichen. Das Mindestalter beträgt dabei 12 Jahre. In den meisten Fällen ist zur Erstellung die Unterschrift der Eltern nötig. Es gibt jedoch auch ein paar (ausländische) Anbieter, die schon aufgrund einer gültigen E-Mail-Adresse eine Prepaid-Karte ausstellen.

Kalixa Card


Die Kalixa Card [1] wird von einer englischen Bank ausgegeben und ist für diejenigen interessant, die fast nichts für die Nutzung der Kreditkarte ausgeben möchten. Es fällt nur eine einmalige Ausstellungsgebühr von 4,95 Euro an. Die Grundgebühr, das Aufladen und die Nutzung dieser Kreditkarte sind kostenlos. Der Fremdwährungseinsatz beträgt ebenfalls 0 Prozent. Wenn Sie mit der Kalixa Card am Automaten Geld abheben möchten, berechnet die Firma hinter der Karte zwischen 1,75 und 2,25 Euro. Beim Bezahlen entstehen keine Kosten. Die Karte ist einfach zu beantragen. Sie benötigen für den Bestellprozess keinen Personalausweis, keine Telefonrechnung oder einen Kontoauszug. Es findet somit auch keine Schufaprüfung statt! Die Nachteile der Kalixa Card liegen bei der Nicht-Nutzung: Ab dem sechsten Monat fällt eine Nichtnutzungsgebühr von 0,99 Euro pro Monat an, wenn Sie die Karte nicht nutzen. Zudem müssen Sie bei der Beantragung volljährig sein. Die Kalixa Card ist drei Jahre lang gültig, dann brauchen Sie eine neue.

Wirecard


Die wohl bekannteste Prepaid Kreditkarte ist die Wirecard [2]. Diese ist eine komplett virtuelle Kreditkarte und stellt keine nur eine Bedingung auf: Pro Aufladung werden 1 Euro Gebühren fällig. Keine Grundgebühren, die Nutzung ist kostenlos und der Fremdwährungseinsatz beträgt 1,5% vom Umsatz. Zur Schnäppchenjagd ist die Wirecard allerdings nicht gedacht, denn es gibt keine Möglichkeit, die (virtuelle) Karte sofort aufzuladen. Einmal aufgeladen eignet sich die Wirecard aber perfekt für das Einkaufen bei Google Play und in anderen Internetshops.

Abbildung 1: Bei den großen Providern kann man auch ohne Kreditkarte Apps kaufen.
Abbildung 1: Bei den großen Providern kann man auch ohne Kreditkarte Apps kaufen.

PayandgoCard


Die PayangoCard richtet sich speziell an Jugendliche und Kinder ab 12 Jahren. Vor allem Jugendliche besitzen größtenteils Android-Smartphones und können durch den Kreditkarten-Zwang von Google meistens keine Apps kaufen. Die PayangoCard bietet hier die perfekte Karte für Kinder und Jugendliche. Ein großer Vorteil der Karte besteht darin, dass es 1% Guthabenverzinsung gibt und Sie sich das Motiv auf der Karte frei auswählen können (Premium-Motive kosten allerdings 5 Euro extra). Da diese Kreditkarte auch auf Prepaid basiert, können Sie sich nicht verschulden. Als Nachteil muss man hier die Jahresgebühren von 20,00 Euro (Erwachsene 25 Euro) sowie die Kosten von 2% bei Bargeldabhebung an Automaten nennen. Das Aufladelimit bei Jugendlichen beträgt 500 Euro. Zur Beantragung der PayangoCard besuchen Sie die offizielle Website [3]

MasterCard Neteller


Die MasterCard Neteller Kreditkarte [4] ist besonders für Sicherheitsfanatiker (und alle die es werden wollen) interessant. Denn neben der Plastikkarte gibt es auch noch eine virtuelle Version, die es in sich hat. Für jede Zahlung können Sie eine neue Kreditkartennummer generieren lassen. Diese ist dann für einen Monat gültig. Es gibt keine Grundgebühr und sowohl die Plastikkarte, als auch die virtuelle Karte ist kostenlos. Geld können Sie kostenlos per Sofortüberweisung, EC-Karte, Giropay und weiteren Diensten auf die Karte verschieben. Mit sofortüberweiung.de wird das Geld beispielsweise direkt auf Ihrer Neteller-Karte gutgeschrieben. Die Nutzung ist ebenfalls kostenlos. Der Fremdwährungseinsatz beträgt 2,95% vom Umsatz und pro Abhebung an einem Geldautomaten werden 4 Euro fällig. Bei Verlust der Karte oder wenn Sie das Konto schließen möchten, müssen Sie 15 Euro bezahlen. Auch für Nachforschungsaufträge oder Unterlagenauskunft schlägt die Neteller Karte mit 15 Euro zu buche. Eine Nichtnutzungsgebühr gibt es natürlich auch. Diese beträgt bis zu 30 US Dollar pro Jahr, wenn die Karte 14 Monate lang nicht genutzt wurde. Zur Beantragung der Neteller-Kreditkarte müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein. Wenn Sie sich für diese Kreditkarte entschieden haben, besuchen Sie die offizielle Homepage [4].

Fazit

Wie Sie sehen, gibt es viele Kreditkarten zu unterschiedlichen Preisen und mit unterschiedlichen Fixkosten. Die meisten Karten lassen sich zudem bequem über das Internet bestellen. Da es sich bei sämtlichen aufgeführten Karten um PrePaid-Kreditkarten handelt, müssen Sie auch keine Angst haben, dass Sie (oder Ihre Kinder) sich verschulden könnten. Es gibt also kaum Risiken, abgesehen davon, dass eine aufgeladene aber nicht genutzte Karte in den meisten Fällen recht viel kostet. Auch Bargeld abheben sollten Sie mit diesen PrePaidkarten nach Möglichkeit nicht. Für den Einkauf bei Google Play und den generellen Einkauf im Internet eignen sie sich aber hervorragend.

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