Play Store – Ab Dienstag alternative Bezahlmethoden erlaubt
Google kündigt über den Android Developers Blog an, dass ab Dienstag 30. Juni 2026 mehr Flexibilität bei der Abrechnung möglich ist. Dies gilt zunächst für die USA, den Europäischen Wirtschaftsraum und das Vereinigte Königreich.
Googles neue Richtlinie sieht vor, dass Entwickler auf die 1. Million US-Dollar Jahreseinnahmen 10 % Gebühren zahlen. Diese Zahlung ist unabhängig von der Abrechnungsmethode – sei es Google Play Billing, ein alternatives integriertes System oder externe Links für die Abrechnung außerhalb der App. Damit reduziert sich der Preis gegenüber den bisherigen 30 % Abgaben.
Wenn die ersten 1. Million US-Dollar überschritten sind, steigen die Google-Gebühren für Transaktionen, die nicht die automatische Verlängerung von Abonnements betreffen.
Neuinstallationen werden dabei niedriger vergütet als bestehende Installationen, also von Nutzern, die die App vor dieser Richtlinienänderung installiert hatten. Zusätzlich fällt eine Gebühr von 5 % für die Nutzung von Google Play Billing an, falls Entwickler diesen Dienst wählen.
Ebenfalls sinken die Gebühren für Apps, die sich für die ab September startenden Programm Google Level Up und App Experience qualifizieren.
