19. Oktober 2021
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Philips will auf dem Smartphone-Markt mitmischen

"Was die anderen können, können wir schon lange" denkt sich der niederländische Elektronik-Riese und veröffentlicht mit dem W920 sein erstes Android-Smartphone auf Froyo-Basis. Wie bei Philips gewohnt, ist zumindest das Design ansprechend, das Innenleben leider weniger.

Damit ist schon viel gesagt, denn was da im Inneren des W920 seinen Dienst tut, zählt nicht gerade zur Android-Avantgarde. Blendet das Gerät zwar zunächst durch einen 4,3"- Monitor, ist die Überraschung schnell verblasst, denn der Touchscreen löst mit gerade mal 800×480 Pixeln auf.

Über 512MB RAM staunt heutzutage auch niemand mehr, und ein 1GHz-Prozessor ist schon fast Standard, zumindest in der Mittel- und Oberklasse. Auch beim Speicher hat die Firma aus Amsterdam gespart: Ganze 200MB sollen für ausreichend Platz sorgen. Wenigstens kann man ihn über einen MicroSD-Schacht erweitern.

Das Betriebssystem ist auch nicht allzu spektakulär – das Smartphone arbeitet mit der etwas altbackenen Android-Version 2.2 Frozen Yogurt (Froyo), und das war leider noch nicht der Mäkeleien Ende. Der Androide soll nämlich für stolze 630 Dollar über den Ladentisch gehen.

Das Design hebt sich vom Durchschnitt ab. Bild: www.techgran.com
Das Design hebt sich vom Durchschnitt ab. Bild: www.techgran.com

Ob Philips mit dem W920 wenigstens in China, wo das Gerät zuerst auf den Markt kommt, punkten kann, sei dahingestellt: Die chinesischen Firmen ZTE und Huawei können da schon lange dagegenhalten.

Bleibt von uns aus nur zu sagen: Philips, bessere Dich!

Quelle: giga.de

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