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New York: Gratis-Solarladestationen für Smartphones

New York hat sich zum Ziel gesetzt, zur "Leading Digital City" aufzusteigen. Um diesem Titel ein gutes Stück näher zu rücken, gibt es neben 28 WiFi-Locations in Stadtparks nun auch 25 von AT&T betriebene Solar-Ladestationen.

Mit dem heutigen Tag startet in New York ein interessantes Projekt. Um dem selbst verliehenen Titel "Leading Digital City" einen Schritt näher zu kommen, stellt die Stadtverwaltung zusammen mit dem Provider AT&T 25 Solar-Ladestationen in den Stadtparks und Straßen der Metropole auf. Smartphone- oder Tablet-Nutzer können ihre Geräte an den Stationen gratis aufladen. Anfang Juli werden die Lade-Masten ihren Standort wechseln und bis September in der ganzen Stadt auf Wanderschaft gehen. Was danach mit ihnen passiert, ist noch unklar.

Smartphone-Strom aus Sonnenenergie

Solarbetrieben, öffentlich und gratis: Diese Art der Stromversorgung könnte Schule machen. Fragt sich bloß, ob die Stationen auf ausreichend Gegenliebe stoßen, schließlich will nicht jeder seine Erledigungen in der Stadt durch eine "Ladepause" unterbrechen.

WiFi und Solar-Strom gibt es in New York an vielen Orten. (Grafik: AT&T; Foto: Techcrunch)
WiFi und Solar-Strom gibt es in New York an vielen Orten. (Grafik: AT&T; Foto: Techcrunch)

Wie ein Kollege von Techcrunch berichtet, stand die Ladestation am Riverside Park bei einem Testbesuch verlassen da – etwas enttäuschend, aber natürlich muss sich das Angebot auch erst herumsprechen. Die Stationen bestehen aus einem 3,80 Meter hohen Metallpfosten mit drei Solar-Panels und sechs Telefon-Ladestationen auf Hüfthöhe. Für die kurze "Ladung" zwischendurch mögen die Stationen Sinn machen, kaum einer wird jedoch auf die Idee kommen, sein teures Smartphone für mehrere Minuten unbewacht an einen der Solar-Lader anzuschließen.

Mögen die Ladepfosten im Alltagseinsatz noch verbesserungswürdig sein, wären sie im Falle eines in New York nicht unüblichen Netz-Kollapses (bei Sonnenschein) sicher gut besucht. Wenigstens werden die Stationen von AT&T-Mitarbeitern bewacht, bei großem Andrang wird es jedoch schwierig werden, jede Bewegung zu beobachten.

Wie dem auch sei: Wir blicken neidisch nach New York, denn den ein oder anderen WiFi-Hotspot in einem Stadtpark könnte man hierzulande auch gut gebrauchen…

Quelle: techcrunch.com

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