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Im Test – Narwal Freo S Saugroboter mit Wischfunktion für unter 300 Euro

Wir haben für unseren Test den Narwal Freo S, ein Saugroboter mit Wischfunktion zu einem günstigen Preis, mit vielen Funktionen, ausprobiert.

Narwal Freo S Beitragsbild
Pro
  • Umweltfreundliche Lieferung, da kaum Plastik für die Verpackung genutzt wird
  • einfacher Aufbau
  • einfaches Koppeln mit der Narwal App
  • gute Reinigungsleistung auf glatten Böden
  • Absaugstation
  • zuverlässige Hinderniserkennung
  • LIDAR-Navigation
Contra
  • Wischpad zum Hinterherziehen
  • nur eine Seitenbürste
  • auf Teppichböden muss die Saugkraft erhöht werden
  • im Saugmodus laut
  • manuelle Reinigung/Trocknung des Wischpads
  • Wischpad muss bei Teppichen manuell entfernt werden
  • Ersatzteile/zusätzliches Wischpad muss extra bestellt werden

Saugroboter Lieferumfang

Der Narwal Freo S wird zusammen mit einem Wischer mit Halterung, einer Seitenbürste, einem 2-in-1-Staubbehälter (mit Wassertank), der Dockingstation mit Staubbeutel, einer Reinigungsbürste und einem Hepa-Filter geliefert.

Saugroboter Narwal Freo S Lieferumfang

Narwal Freo S – Produktübersicht und Zusammenbau

Auf der Oberseite des Saugroboters befindet sich der Turm mit dem Lidarsensor, die Rückruf-Taste sowie der Power-Button (kurzes Drücken zum Starten der Komplettreinigung/zum Abbrechen der Reinigung, langes Drücken zum Ein- und Ausschalten).

Oberseite Freo S

An der Vorderseite befindet sich die Stoßstange, an der Rückseite ist der 2-in-1-Staubbehälter mit Wassertank angebracht. An diesen klippst du dann auch das Wischpad.

An der Unterseite liegen 3 Klippensensoren, die einzelne Seitenbürste, das Universalrad, die beiden Antriebsräder und die Anti-Tangling-Hauptbürste.

Unterseite Freo S

Die Dockingstation ist aus weißem Kunststoff. Der Deckel an der Oberseite lässt sich nach hinten abklappen und gibt den Blick frei auf den Staubbeutel und die Reinigungsbürste. An der Front befindet sich die Statusanzeige, die Saugöffnung und die Ladekontakte.

Seitlich an der Dockungstation liegen die Lautsprecher. Die Status-LED zeigt bei konstant weißem Licht an, dass der Saugroboter vollständig aufgeladen ist. Erlischt die LED, wurde das Stromnetz getrennt, pulsiert das weiße Licht, erfolgt die Aufladung, blinkt es, ist der Staubbeutel nicht korrekt eingesetzt.

Die geöffnete Dockingstation

Der Zusammenbau gestaltet sich einfach. Du entfernst lediglich die Schaumstoffteile am Saugroboter und bringst die Wischplatte am Tank an. Anschließend versorgst du die Dockingstation noch mit Strom und stellst den Saugroboter mit den Kontakten an die Stationskontakte. Ggf. musst du zuerst noch auf die Power-/Home-Taste drücken, um den Ladevorgang zu starten.

Der Narwal Freo S Saugroboter an der Dockingstation

Technische Daten Saugroboter und Dockingstation

Abmessungen Saugroboter (LxBxH) und Gewicht
33,0 x 33,0 x 10,0 cm, 3200 g +/- 100g

Lautstärke
Reiner Kehrmodus <62 dB(A)
Reiner Wischmodus <60 dB(A)

Akku
3200 mAh, 3 Stunden Ladezeit, 2,5 Stunden Nutzung

Nennspannung
14,4 V

Nennleistung
45 W

Ladezeit
ca. 5 Std.

Fassungsvermögen Staubbehälter
250 ml

Kapazität Wassertank
300 ml

Saugleistung
8000 Pa

Abmessungen und Gewicht Dockingstation
22,8 x 16,2 x 33,0 cm, 2200 g +/- 100 g

Nenneingänge
220 – 240 V

Nennausgänge
20 V = 0,5 A

Leistung
650 W

Fassungsvermögen Staubbeutel
3,5 L

Inbetriebnahme

Nachdem du die Dockingstation mit Strom versorgt und den Saugroboter an die Ladepins gestellt hast, ist ein Ton zu hören. Die Status-LED zeigt das Aufladen des Gerätes an. Als Nächstes lädst du dir die App Narwal Freo aus dem Play Store herunter. Da wir hier bereits den Narwal Freo Z10 Ultra laufen haben, erfolgt das Hinzufügen des Freo S per Klick auf den kleinen Plus-Button oben rechts. Als Neunutzer musst du dir zuerst einen Account anlegen. Der Freo S wird in der Liste der neuen Geräte angezeigt und ist schnell über ein 2,4 GHz Netzwerk verbunden.

Saugroboter und App Nutzung

Nachdem der Saugroboter mit der App verbunden und aufgeladen ist, beginnt zuerst die schnelle Kartierung. Dazu öffnest du die App und tippst auf den verbundenen Saugroboter bzw. auf den Button „Zur Gerätestartseite“ und anschließend auf „Kartierung starten/gestartet“. Diese benötigte bei uns knapp 8 Minuten.

Nach der Kartierung besteht die Möglichkeit, die Räume anzupassen, Räume zusammenzulegen oder zu teilen, Zimmer zu benennen oder Verbotszonen und Teppichwaren einzuzeichnen. Es sind bis zu 3 Karten möglich (mehrgeschossige Kartierung).

Du kannst Zimmer neu benennen, teilen und verwalten mit dem Saugroboter

Über die Einstellungen kannst du die Karte erneut bearbeiten, Verbrauchmaterialien einsehen sowie die Firmware-Version. In den „Allgemeinen Einstellungen“ aktivierst du den Nicht-Stören-Modus, bei dem Roboterstimme und LED Anzeigen zu bestimmten Zeiten deaktiviert sind. Weiterhin aktivierst du hier die Funktion Staubablagerung, bei der, wenn aktiv, der Staub erst nach dem Staubsaugen aus dem Staubbehälter abgesaugt wird. Weiterhin lässt sich noch die Sprache sowie die Lautstärke der Durchsagen anpassen.

Während des Reinigungsvorgangs kannst du die Saugleistung und den Wasseraustritt am Saugroboter anpassen. Die Reinigung startest du entweder direkt über den Start-Button am Gerät, über die App oder via Sprache mit Alexa oder Google Home.

In der App sind die gereinigten Flächen sowie die Fahrrouten des Roboters sichtbar.

Reinigungsleistung

Du kannst vier Reinigungsmodi auswählen:

  • Saugen und wischen
  • Wischen nach saugen
  • Saugen
  • Wischen

Das Saugen erfolgt mit 8000 Pa Saugkraft. Haare, Staub und Schmutzpartikel wie Krümel oder auch Katzenstreu werden damit einfach von Hartböden aufgesaugt. Bei Teppichböden musst du die Saugkraft erhöhen, anschließend werden Krümel, wie in unserem Test Haferflocken, aber gut aufgesaugt.

Die Saugleistung kannst du in der App anpassen auf „Leise Modus“, „i.O“., „Stark“ und „Starke Saugkraft (für Teppichböden)“. Haarverwicklungen an der Hauptbürste sind durch die Anti-Tangling-Bürste so gut wie ausgeschlossen. Die Überwindung von Schwellen bis zu 20 mm sind für den Saugroboter kein Problem.

Die Staubentleerung erfolgt nach der Reinigung automatisch in den Staubbeutel in der Dockingstation. Den Staubbeutel musst du, lt. Hersteller, erst nach 180 Tagen wechseln.

Der Saugroboter fährt zum Entleeren an die Dockingstation

Das Wischen wird mit einem gleichmäßigen Abwärts-Druck von 8N durchgeführt. Das heißt, das Wasser wird mit gleichmäßiger Kraft über das Wischpad nach unten gedrückt, um leichte Flecken zu entfernen. Bei eingetrockneten Flecken muss eine Handreinigung erfolgen, da auch nach mehrmaligem Drüberfahren durch den Saugroboter der Fleck weiterhin sichtbar ist. Es gibt drei einstellbare Wasserdurchflussstufen, die du in der App anpassen kannst. Insgesamt kann das Wischpad aber nicht mit rotierenden Mopps mithalten.

Die Navigation ist gut über den LDS-Lidar-Sensor im Turm an der Oberseite gelöst. Hindernisse werden, durch das strukturiertes Vorwärtslicht sowie verschiedene Sensoren erkannt und umfahren.

Fazit

Der Narwal Freo S ist ein Saugroboter für unter 300 Euro, welcher nicht nur saugt, sondern auch wischt. Das Wischen erfolgt jedoch nur mit einem einzelnen Wischpad, welches hinterhergezogen und während der Nutzung auf den Boden gedrückt wird. Somit ist das Wischergebnis in Ordnung, kann jedoch nicht mit einem Sauger mit rotierenden Mops mithalten. Das Saugen auf glatten Böden erfolgt problemlos, schade allerdings, dass der Saugroboter nur eine einzelne Seitenbürste aufweist. Auf Teppichböden musst du die Saugkraft über die App erhöhen, um alle Krümel einzusaugen.

Der Narwal Freo S ist ein Einsteigermodell mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und einer soliden Leistung.

Der Narwal Freo S ist derzeit zum Preis von 249 Euro über Amazon oder direkt bei Narwal erhältlich. Zubehör, wie Wischpads, Staubbeutel, Filter und mehr kannst du günstig im Bundle über Amazon erwerben.


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