27. Januar 2022
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Motorola stellt drei neue Android-Smartphones vor: Droid Razr M, Razr HD und Razr Maxx HD

"The new Motorola starts today." Dieser Satz war auf der gestrigen Präsentation des neuen Motorola CEOs Dennis Woodside mehrfach zu hören. Lesen Sie hier, was Motorola tatsächlich zu bieten hat.

Gleich drei neue Razr-Smartphones stellte Google kurz nach Nokias Präsentation von Windows Phone 8 der Weltöffentlichkeit vor. Die Smartphones werden aktuell nur vom Provider Verizon vertrieben, wir hoffen aber, die Geräte demnächst auch in Europa zu sehen. Beim Razr HD handelt es sich um den Nachfolger des Motorola Razr. Das Display löst nun mit 1280×700 Pixeln auf 4,7" auf und die Akkulaufzeit bei durchschnittlicher Nutzung wurde auf 24 Stunden erhöht. Die Gesprächszeit beträgt dank des 2500-mAh-Akkus sehr gute 16 Stunden.

Wer noch mehr Akkulaufzeit möchte, greift zum Razr HD Maxx. Die technischen Daten decken sich mit dem Razr HD, aber die Batterie im Gerät ist noch etwas größer, sodass bis zu 32 Stunden ununterbrochene Nutzung möglich sind. Die Gesprächszeit beträgt hier 21 Stunden. Beide Razr-Modelle verfügen über ein LTE-Modem — in den USA inzwischen ein wichtiges Kriterium.

Das Razr HD ist auf den ersten Blick vom aktuellen Razr kaum zu unterscheiden. Es ist aber etwas dicker (siehe Aufmacherfoto).
Das Razr HD ist auf den ersten Blick vom aktuellen Razr kaum zu unterscheiden. Es ist aber etwas dicker (siehe Aufmacherfoto).

Neu in der Razr-Familie ist das Modell Droid Razr M. Es verfügt über ein 4,3-Zoll-Display mit 960×540 Pixeln und einem sehr dünnen Rand um das Display. So soll das Smartphone nur unwesentlich größer als das iPhone 4S mit seinem 3,7-Zoll-Bildschirm sein. Dafür verspricht Motorola auch hier 20 Stunden Betriebszeit. Das Razr M kann bereits jetzt vorbestellt werden, ausgeliefert soll das LTE-Smartphone im Oktober werden. Über den genauen Launchtermin der Razr-HD-Modelle gibt es aktuell keine Informationen. Alle drei Modelle sollen aber bis spätestens Ende Jahr mit Jelly Bean versorgt werden (aktuell laufen die Geräte mit Android 4.0 "Ice Cream Sandwich").

Mit seinem 4,3-Zoll-Display ist das Razr M das kleinste Handy in der neuen Razr-Familie.
Mit seinem 4,3-Zoll-Display ist das Razr M das kleinste Handy in der neuen Razr-Familie.

Das neue Motorola startet heute

Viel interessanter als die drei neuen Smartphones waren aber die Informationen, die Motorola-CEO Dennis Woodside und Eric Schmidt auf der Präsentation so quasi nebenbei noch ankündigten. So gab sich Eric Schmidt gewiss, dass die Leute Motorola nicht nur wieder zu schätzen wissen, sondern auch aktiv Motorola-Hardware nutzen würden.  Schmidt gab zudem auch ein paar aktuelle Zahlen bekannt: Aktuell werden pro Tag 1,3 Millionen Android-Smartphones aktiviert. Davon sind 70.000 Tablets. Die komplette Nutzerbasis beträgt aktuell etwas mehr als 480 Millionen Geräte.

Und man versprach die Schwachpunkte der Vergangenheit auszumerzen. So sollen alle drei Smartphones bis Ende Jahr auf Jelly Bean arbeiten und aktiv mit Updates versorgt werden. Auch die 2011-er Modelle von Motorola sollen bis auf wenige Ausnahmen ein Update auf Jelly Bean bekommen. Wo dies nicht möglich sei, ohne die Fähigkeiten des Smartphones zu beeinträchtigen, hat Motorola den Nutzern eine Gutschrift über 100 US-Dollar beim Kauf eines der vorgestellten neuen Razr-Geräts versprochen. Da die meisten Smarpthones in den USA für 100 Dollar mit einem Vertrag über die Theke gehen, bedeutet dies praktisch, dass Motorola den Kunden, die auf Gingerbread oder ICS sitzen bleiben, ein neues Smartphone verspricht.

Die jetzt vorgestellten Razr-Smartphones sind zudem nach dem Nexus-7-Tablet die ersten Smartphones, die Chrome als vorinstallierten Browser mitbringen. Last but not least will sich Motorola auch mit der Entwickler-Community vertrösten und bietet von sämtlichen Smartphones Developer-Editions mit entsperrtem Bootloader an. Ob dieser allerdings zeitgleich mit dem Launch der Mainstream-Geräte verfügbar sein werden und ob/wie man sein normales Motorola-Smartphone in eine Developer-Edition umwandeln kann, blieb bei der gestrigen Präsentation ebenso offen wie die Verfügbarkeit in Europa und anderen Erdteilen.

Last but not least äußerte sich Woodside auch zu Motorolas Patent-Portfolio. Mann könne viel darüber diskutieren, wer was wann erfunden hätte, aber über einen Punkt gäbe es nichts zu diskutieren: Motorola sei der Vater der Mobilen Industrie und habe sämtliche Techniken entwickelt, die zu den ersten Smartphones geführt hätten. Dank Motorola-Technologie habe das erste Gespräch mit einem Raumschiff stattgefunden und auch das erste Smartphone stamme von Motorola. Eine klare Ansage an Apple, dass Google von Motorolas Patenten reichlich Gebrauch machen wird, wenn nötig.

Quelle: Präsentation von Google/Motorola

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