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Mit Path den Freunden auf der Spur

Facebook ist groß und mächtig, und vielen Nutzern langsam auch etwas unheimlich. Auch den Entwicklern der hübschen Social Network-App Path ist Marc Zuckerbergs Gigant wohl schlicht zu groß und zu unübersichtlich geworden. Kurzerhand entwarfen sie eine Art abgespecktes Facebook mit einem überaus hübschen Design.

Facebook ist groß, unübersichtlich und omnipotent. Das mag auf viele anziehend wirken, andere wiederum finden sich Dickicht des größten sozialen Netzwerks der Welt kaum mehr zurecht. Google Plus ist eine Alternative, doch auch hier gilt: Für Technikmuffel ist die G+-App mit ihren Kreisen nur mit einiger Übung zu durchschauen, Google-Skeptiker werden zudem dem Suchmaschinen-Netzwerk kaum etwas anvertrauen wollen. Wer sein Leben mit einem etwas übersichtlicheren Personenkreis auf einer kleinen, aber feinen App teilen möchte, findet in Path eine funktionale Lösung für den Alltagseinsatz.

Hübsch aufgeräumt: Path läuft auf alten Androiden deutlich flinker als die Facebook-App.
Hübsch aufgeräumt: Path läuft auf alten Androiden deutlich flinker als die Facebook-App.

Path setzt laut Eigenauskunft auf "wunderschönes Design" und "einfache Bedienbarkeit" – dem ist nichts hinzuzufügen. Die App gefällt von Beginn an. Neben der Timeline-artigen Darstellung der Alltags-Geschehnisse ist der Plus-Button im linken unteren Eck des Startbildschirms das wichtigste Element der App. Betätigt man ihn, kann man seiner Timeline mit einem weiteren Klick ein Foto, eine Check-In-Meldung, ein Musikstück, das man gerade hört, oder einen Textbeitrag mit Bild beifügen. Mit einem Klick auf den Mond-Button kann man seinen Freunden zudem anzeigen, dass man vor sich hin schlummert oder anderweitig gerade nicht erreichbar ist.

Müde? Die App verfügt auch über einen Schlafmodus.
Müde? Die App verfügt auch über einen Schlafmodus.

"Das bietet doch Facebook alles auch!", mögen Sie sagen – doch bei Path geschieht alles deutlich flüssiger, unkomplizierter, direkter und eben nicht-öffentlich, denn Path beschränkt sich nur auf Freunde und Bekannte, die man natürlich einladen muss, um die Vorteile des Netzwerks nutzen zu können. Wer mag, kann Freunde im Handumdrehen aus den Facebook-Kontakten oder aus der Liste der Telefon-Kontakte einladen.

Fazit: Im Vergleich zur sperrigen Facebook-App funktioniert Path auch auf prozessorschwachen Androiden mit älteren Android-Versionen schön flüssig und macht Spaß – natürlich vorrausgesetzt, man hat auch Freunde, mit denen man seine Erlebnisse teilen kann. Bleibt zu hoffen, dass die App klein und funktional bleibt und die Entwickler nicht auf die Idee kommen, ihren Zögling in Facebook-Manier zu verkomplizieren.

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