Laptop-Experte Lenovo will seine Präsenz im Mobilfunk-Bereich ausbauen. In China ist man bereits der zweitgrößte Smartphone-Hersteller, die 11 Prozent Marktanteil sind jedoch noch steigerungsfähig.
Lenovo ist nach wie vor für eine Produktsparte bekannt: Laptops. Das ist nicht weiter verwunderlich: Immerhin haben die Geräte rund 80 Prozent Anteil am Gesamtumsatz. Im Mobilbereich wollen die Chinesen ihre Präsenz indes weiter ausbauen – zumindest im Inland.
Im Reich der Mitte gibt es insgesamt eine Milliarde Smartphone-Nutzer. Da wundert es wenig, dass Lenovo mit seinen 11 Prozent Marktanteil noch nicht zufrieden ist. Das Unternehmen will seine Smartphone-Präsenz weiter ausbauen, die Rede ist von 50 Millionen verkauften Geräten in diesem Fiskaljahr. Zum Vergleich: Samsung konnte seit der Präsentation des Galaxy S4 Mitte März bereits 10 Millionen Exemplare absetzen. Sollte Lenovo sein ehrgeiziges Ziel erreichen, ist das eine klare Ansage an die Investoren und macht Hoffnung, dass man Lenovo-Smartphones auch hierzulande etwas häufiger zu Gesicht bekommt.
Auf Märkten jenseits der großen Mauer hielt sich Lenovo bis dato nämlich zurück. Zwar lassen sich auch in Europa aus China importierte Geräte kaufen, Lenovo-Phones gehören jedoch nach wie vor zu den absoluten Exoten. Offensichtlich fürchtet Lenovo die Konkurrenz durch Samsung und Apple, die auf dem chinesischen Binnenmarkt weniger stark ausfällt.
Quelle: androidcommunity.com
