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Lenovo baut Smartphone-Forschungszentrum

Im chinesischen Wuhan baut der weltweit zweitgrößte Computerhersteller ein 800 Millionen US-Dollar großes Forschungszentrum. Lenovo will mit dessen Hilfe seinen Anteil an der Mobilindustrie weiter ausbauen und zukünftige Marktentwicklungen gezielter mitbestimmen können.

In China befindet sich Lenovo im Smartphone- und Tabletbereich bereits unter den größten drei Herstellern. Um seine Position auch weltweit weiter auszubauen und zu festigen, lässt das Unternehmen nun die Baumaschinen rollen, und legte den Grundstein für ein Mobilfunk-Forschungszentrum. Die Anlage soll bereits im Oktober 2013 fertig gestellt werden und mehreren tausend Ingenieuren im Bereich Forschung und Entwicklung als Arbeitsstätte "für die nächsten paar Jahre" dienen. Auf Dauer soll das Zentrum knapp 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

CEO Yang: "Es ist unsere Pflicht, Chancen auszuloten"

Lenovo-CEO Yang Yuanqing unterstrich die tragende Rolle, die das Mobile Web und die dafür eingesetzten Geräte in der zukünftigen Ausrichtung von Lenovos Firmenstrategie haben werden: "Wir bewegen uns rasant auf die Post-PC-Ära zu. Im Zuge dessen wird die Entwicklung von Smartphones, Tablets und anderen Geräten, mit denen man das Internet von unterwegs aus nutzen kann, beschleunigt. Angesichts des Innovations- und Wachstumspotentials auf dem mobilen Markt sehen wir es als Pflicht an, unsere Chancen in diesem Bereich auszuloten, und unsere Kunden am damit verbundenen Entwicklungspotential teilhaben zu lassen." Yang gab zudem an, dass die neue Forschungsstätte auch Lenovos Lieferabläufe vereinfachen würde und die weltweiten Verkäufe ankurbeln soll.

Lenovo will noch bis Ende des zweiten Quartals 2012 das K800, seine erste Entwicklung mit einem Intel Medfield-Prozessor, in China auf den Markt bringen. Neben Android-Geräten entwickelt das Unternehmen auch Smartphones, die auf Basis von Windows Phone laufen. Noch siedelt sich Lenovo im Bereich mobiler Geräte im weltweiten Vergleich nicht unter den Top-Herstellern an. Zahlt sich die Investition in Wuhan aus, könnte sich das aber bald ändern.

Quelle: thenextweb.com, cnet.com

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