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[KW31] Die Android-User Woche: Outdoor-Smartphone, Android Auto und Sicherheitswarnungen

Das erste August-Wochenende haben wir nun hinter uns gelassen. Doch bevor die neue Woche startet, schauen wir noch auf die Themen der letzten Tage. Diesmal mit VKworld, Cat, Volkswagen und Google.

VKworld VK560 mit 2.5D Glas vorgestellt

VKworld hat ein neues Smartphone vorgestellt. Das VK560 ist ausgestattet mit einem 5,5 Zoll qHD-Display, einem MT6735 MediaTek-Prozessor, 1 GByte Arbeitsspeicher, 8 GByte an internen Speicher, eine Kamera mit 5 MP vorne und eine weitere Kamera mit 13 MP auf der Rückseite. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 2.850 mAh und soll laut dem Hersteller eine Stand-by-Zeit von bis 180 Stunden und Telefonate mit einer Dauer von bis zu 3 Stunden schaffen. Das VK560 läuft mit Android 5.1, hat einen gebogenen 2.5D-Glas-Bildschirm und wird bald für 112,99 Dollar, umgerechnet etwa 103 Euro, auf den Markt kommen.
(gizmochina.com)

Cat S40: Das robuste Outdoor-Smartphone

Mit dem S40 bringt Cat ein neues Smartphone auf den Markt, das einiges aushält. Auf der Liste der Spezifikationen finden sich ein 4,7 Zoll qHD-Display mit Corning Gorilla Glass 4, der Snapdragon-410-Chipsatz von Qualcomm mit einer Taktrate von bis zu 1,1 GHz, 1 GByte Arbeitsspeicher, 16 GByte Datenspeicher, eine 2-MP-Kamera auf der Front- und eine mit 8 MP auf der Rückseite. Ebenfalls an Bord ist ein 3.000 mAh starker Akku und Android 5.1. Das S40 ist IP68 zertifiziert und entspricht dem Militärstandard 810G. Somit übersteht das Smartphone Tauchgänge in 1 Meter Wassertiefe für bis zu 60 Minuten und Stürze aus bis zu 1,8 Metern Höhe. Cat wird das S40 im August in die freie Wildbahn entlassen. Der Preis des Outdoor-Smartphones liegt bei 399 Pfund, etwa 568 Euro.
(androidauthority.com)

VW: 2016er Modelle werden mit Android Auto ausgestattet sein

Android überall. Ob auf dem Smartphone, Tablet, der Smartwatch oder dem Fernseher. Und demnächst wird Googles mobiles Betriebssystem auch in zahlreichen VW-Autos mitfahren. Denn die neue zweite Generation der „Modular Infotainment Platform“ (MIB II) wird neben Apples CarPlay und MirrorLink auch Android Auto unterstützen. Die Systeme bedient der Anwender über ein Touchscreen im Auto. Diejenigen, die ebenfalls über ein Smartphone mit Android 5.0+ verfügen, können über das Volkswagen-System Anrufe tätigen, auf Nachrichten per Sprachsteuerung antworten und die sprachgestützte Navigation von Google Maps in Anspruch nehmen. Zudem kann mit Android Auto und Apps wie Google Play Music oder Spotify Musik gestreamt und Messenger-Apps wie Skype und WhatsApp genutzt werden. Bereits im Laufe der nächsten Tage sollen die ersten 2016er Modelle mit dem neuen MIB II Infotainmentsystem bei den Händlern stehen.
(vw.com, via droid-life.com)

Play Store: Google führt Search Ads und Open Beta ein

Mit dem Play Store erreicht Google mehr als eine Milliarde Android-User in mehr als 190 Ländern. Das sind für die App-Entwickler eine Menge an potenzielle Nutzer bzw. Käufer ihrer Produkte. Mit Search Ads bietet Google nun eine Möglichkeit an, Apps gegen Bezahlung eine Platzierung in den vorderern Rängen der Suchergebnisse zu gewähren. Laut Google erhalten User so neue Wege Apps zu entdecken, die sie möglicherweise übersehen hätten und die Entwickler könnten mit der Schaltung einer Anzeige mehr Aufmerksamkeit für ihre Anwendungen gewinnen. Wie bei der Suche auf Google werden die gesponserten Apps mit einem kleinen gelben Banner kenntlich gemacht. Search Ads für Google Play wird bereits ausgerollt. Wenn du ein App-Entwickler bist und diese Möglichkeit auch für deine App nutzen möchtest, dann erfährst du nähere Informationen auf der Inside AdWords Blog-Seite von Google.

Um neue App-Versionen im Play Store vorab zu testen, haben Entwickler die Möglichkeit, eine Closed-Beta-Phase zu beginnen. Dafür müssen sich die Tester in einer Google-Gruppe oder Google+ Community anmelden. Google hat nun angekündigt das Beta-Programm zu verbessern und hat deshalb zwei neue Optionen vorgestellt, die nicht auf eine Anbindung mit Google+ angewiesen sind. Zum einen werden Entwickler in der Lage sein, eine Closed Beta mit E-Mail-Adressen zu starten. So kann der Developer neue User mit der jeweiligen Mail-Adresse oder per Upload einer CSV-Datei individuell in die Liste der Tester hinzufügen. Die freiwilligen Tester müssen dann nur noch einen Opt-in-Link bestätigen und kurze Zeit später kann die Beta-Version aus dem Play Store heruntergeladen werden. Eine weitere Option ist die Open Beta. Hier ist der Name quasi Programm. Denn jeder, der über einen Link für die Beta-Phase verfügt, kann mit nur einem Klick teilnehmen. Um jedoch als Entwickler den Überblick zu behalten, kann die Anzahl der Tester kontrolliert werden.
(adwords.blogspot.de, android-developers.blogspot.de)

Google überprüft das Android-System beim Booten

Auf der Nexus-Hilfe-Seite hat Google neue Hinweise für die Betriebssystemsicherheit online gestellt. Aus diesen Informationen geht hervor, dass Google künftig das System während des Startvorgangs überprüfen wird. Findet Google Auffälligkeiten im System fest, können drei verschiedene Fehlermeldungen in unterschiedlichen Farben angezeigt werden. Erscheint eine gelbe Warnung auf dem Display, läuft auf dem Gerät nicht das ursprüngliche Betriebssystem (Custom-ROM). Ein Hinweis, dass die Software nicht überprüft werden kann und der Bootloader gesperrt werden sollte, wird in orange dargestellt. Die dritte rote Nachricht besagt, dass das Gerät fehlerhaft und nicht mehr vertrauenswürdig ist, sowie nicht mehr richtig funktioniert. Die Warnmeldung wird vor dem Bootvorgang für 10 Sekunden angezeigt und kann durch das Drücken der Power-Taste sofort geschlossen werden.
(support.google.com, via androidpolice.com)

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