20. Oktober 2021
StartAktuellKaspersky Lab: Aktuell 200.857 Varianten mobiler Schadprogramme bekannt

Kaspersky Lab: Aktuell 200.857 Varianten mobiler Schadprogramme bekannt

Kaspersky Lab hat gemeldet, dass es mittlerweile mehr als 200.000 mobile Schadprogramme gibt. Kaspersky Lab identifizierte allein im November und Dezember 2013 mehr als 50.000 mobile Schädlinge. Im gesamten Jahr 2012 wurden nur insgesamt 50000 Schadprogramme gefunden.

Nach Angaben von Kaspersky Lab ist davon auszugehen, dass sich die Bedrohungssituation für Besitzer von Smartphones und Tablets 2014 drastisch verschärfen wird. Auch in Bezug auf die Qualität der Schadprogramme.

Unter anderem gehören Trojaner mit Botnetz-Funktionalitäten zu den Schädlingen, die weiter zunehmen werden. Bereits jetzt sind 55 Prozent aller mobilen Schädlinge Teil von Botnetzen. Neben SMS-Trojanern etablierten sich vor allem Programme mit Backdoor-Funktion. Ein weiteres Problem ist, dass die mobile Schadsoftware immer vielseitiger wird. Meistens sind die Schädlinge mit mehreren Eigenschaften ausgestattet. Auch der Handel mit mobilen Botnetzen auf dem Schwarzhandel wird in nächster Zeit ansteigen, glaubt man dem aktuellen Report.

Die meisten mobilen Schadanwendungen haben es entweder auf Ihr Geld oder Ihre persönlichen Daten abgesehen. Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass eine verstärkte Ausrichtung auf Banken-Apps als Ziel festzustellen ist.

Android User meint…

Auch wenn sich die Zahl der Schädlinge nach sehr viel anhört, macht sie weiterhin nur einen Bruchteil der Malware aus, die es für Windows gibt. Das sieht man auch sehr schön an der Übersicht aller Schädlinge für 2013. Hier macht die Android-Malware mal gerade so viel aus wie Sicherheitslücken in Adobe-Software.

Adobe Reader und Adobe Flashplayer zusammen kommen auf den gleichen Malware-Anteil wie Android. 90 Prozent aller Schädlinge (nicht mobile!) nutzen Sicherheitslücken in Java. Quelle: http://www.securelist.com
Adobe Reader und Adobe Flashplayer zusammen kommen auf den gleichen Malware-Anteil wie Android. 90 Prozent aller Schädlinge (nicht mobile!) nutzen Sicherheitslücken in Java. Quelle: http://www.securelist.com

Von den gemessenen Android-Schädlingen kommen zudem über 90 Prozent nur in freier Wildbahn vor. Bei Google Play gibt es praktisch keine Schadsoftware. Die Thematik zu verniedlichen oder gar komplett zu ignorieren, ist dennoch nicht ratsam. Ein bewusster Umgang mit dem Smartphone und keine Installationen außerhalb des Play Stores können zwar eine Antimalware-App ersetzen, doch die Apps haben den Vorteil, dass sie auch dann zuverlässig arbeiten, wenn der Mensch nicht dazu im Stande ist, vernünftig zu denken. Die elf bekanntesten Antimalware-Lösungen für Android haben wir in Android User 05/2013 getestet.

Quelle: Kaspersky

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

EMPFEHLUNGEN DER REDAKTION

MAGAZIN

APPS & SPIELE