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Jawbone Mini Jambox im Android-Test

Kleine Boxen gibt es massenhaft auf dem Markt. Oft sind diese zwar günstig aber auch schlecht verarbeitet und mit einem blächernen Klang. Das aus San Francisco stammende Unternehmen Jawbone führt schon seit November 2010 die JAMBOX, eine kabellose Lautsprecherbox zum Musikhören. Seit kurzem gibt es auch eine Mini-Version dieser Box in Europa. Wir haben sie getestet.

Optisch kommt die Jawbone Mini Jambox elegant und hochwertig rüber. Das Unibody-Gehäuse fühlt sich wertig und stabil an. Die Seiten sind weich gummiert. Rechts befinden sich zwei Knöpfe, ein Mikrofon sowie ein Micro-USB-Stecker zur Stromversorgung und ein 3,5 mm Klinken-Anschluss, um das Gerät auch via Kabel zu betreiben. Auf der Oberseite der Box sind drei Buttons eingelassen, mit denen Sie die Musikwiedergabe steuern. Dank Gummibeschichtung an der Unterseite steht die Box sicher und bleibt auch bei lauter Musikwiedergabe an einer Stelle stehen. Durch das Unibody-Gehäuse gibt es keine Spalten zwischen einzelnen Gehäuseteilen und auch sonst ist die Verarbeitung auf einem sehr hohen Niveau.

Jawbone achtete schon immer auf ein attraktives, ansprechendes Design. Die moderne Linie wird auch bei der Mini Jambox (Amazon-Preis rund 160 Euro) fortgeführt. Es stehen insgesamt neun Farben zur Auswahl. Das Design ist sehr minimalistisch gehalten. Lediglich die Vorderseite und die Rückseite werden von Mustern geziert, die je nach Farbe des gewählten Modells variieren.

Die blaue Variante der Mini Jambox verfügt über ein anderes Muster...
Die blaue Variante der Mini Jambox verfügt über ein anderes Muster…

...als zum Beispiel die rote Version der kleinen Bluetooth-Box.
…als zum Beispiel die rote Version der kleinen Bluetooth-Box.

Features und Soundqualität

Ihr Abspielgerät verbinden Sie entweder klassisch mit dem mitgelieferten Klinken-Kabel oder Sie wählen den drahtlosen Weg via Bluetooth. Schalten Sie dazu die Box mit dem Powerknopf ein und halten die Verbindungstaste einige Sekunden gedruckt, bis eine Stimme Ihnen mitteilt, dass sich die Box im Pairing-Mode befindet. Dann taucht die Mini Jambox in der Bluetooth-Geräteliste des Android-Handys oder -Tablets auf, und Sie können die beiden Geräte miteinander koppeln. Das geht bei der Jambox sogar mit zwei Geräten gleichzeitig. Je nachdem auf welchem Gerät die Wiedergabe zuletzt gestartet wurde, entscheidet dann die Box, welche Ausgabe sie abspielt. Um den aktuellen Akkustand zu erfahren, müssen Sie lediglich einmal auf den Power-Buton drücken. Eine weibliche Stimme sagt daraufhin den Akkustand auf Englisch an. Zum Beispiel "Battery is about 90 percent".

Der Klang der MINI JAMBOX ist für Ihre Größe erstaunlich klar, wenn auch nicht komplett rein und etwas basslastig. Dies lässt sich aber entweder über einen Equalizer oder über die Jawbone eigene App [2] ausgleichen. Die maximale Lautstärke kann sich ebenfalls sehen lassen. Einen kleineren Raum können Sie durchaus mit der Box beschallen, auch draußen lässt sich die Box gut nutzen. Sobald Sie aber in eine etwas lautere Umgebung kommen, einen größeren Raum mit mehreren Menschen bspw., reicht die Lautstärke nicht mehr aus. Jedoch ist die Box dafür auch nicht konzipiert. Das eigentliche Ziel, eine Box für mobilen, guten Musikgenuss, erfüllt die Box, gemessen an ihrer Größe, sehr gut.

Die Jawbone Mini-Jambox-Familie in allen Farben.
Die Jawbone Mini-Jambox-Familie in allen Farben.

Fazit

Die Mini Jambox ist für ihre Größe ein kleines Soundwunder. Dabei besticht sie mit einer hervorragenden Verarbeitungsqualität und ist noch dazu einfach zu bedienen. Beim Verbindungsaufbau sind Sie jedoch noch auf manuelles Verbinden angewiesen, hier hätten wir uns die Möglichkeit des Pairings via NFC gewünscht. Ebenso ist es beachtlich, dass bei einer Box die klar im Premium-Bereich mitspielt, noch nicht einmal eine einfache Tasche mitgeliefert wird. Von diesen Punkten und dem etwas basslastigen Sound abgesehen ist die MINI Jambox allerdings ein tolles Produkt.

Jawbone Mini Jambox bei Amazon

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