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Im Test: Smart Photo Frame W10E 9.7-Inch Black von Nixplay

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Durch die immer besser werdenden Smartphone-Kameras hat jeder von uns Fotos in Hülle und Fülle. Diese werden jedoch fast nur noch in der Cloud gespeichert und kaum noch angeschaut. Um das zu ändern kannst du einen smarten Bilderrahmen nutzen. Wir haben dafür freundlicherweise den Smart Photo Frame 9.7-Inch Black von Nixplay für unseren Testbericht zur Verfügung gestellt bekommen.

Nixplay Photo Frame – Unboxing

In einer schwarz-roten Umhüllung befindet sich der Karton mit dem schwarzen Bilderrahmen, welcher nach dem Herausnehmen überraschend leicht ist. Unter dem Rahmen liegen in einer Extra-Verpackung die Fernbedienung, ein europäischer und ein amerikanischer Steckeradapter, ein Netzteil und Montagematerial sowie eine mehrsprachige Nutzeranleitung und eine Schablone für die Wandmontage.

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Der Bilderrahmen wird mit Netzstecker und Anleitung geliefert.

Nixplay Photo Frame – Bedienknöpfe/Fernbedienung

Auf der Front des Rahmens befinden sich auf der Unterseite zwei Sensoren. Der linke (oder im Landscape-Modus der obere Sensor) wird als Sensor A bezeichnet. Sensor A reagiert auf Bewegung und schaltet den Rahmen ein und aus, wenn der Bewegungssensor aktiviert ist. Sensor B ist der Infrarotsensor. Er empfängt die Signale der Fernbedienung.

Auf der Fernbedienung findest du oben links den Power-Button. Oben rechts lässt du dir die Wiedergabelisten (Photos) anzeigen. Das Karo in der Mitte hat oben und unten Buttons für die Übergangseffekte beim Anzeigen von Fotos, rechts und links das Navigationsmenü und in der Mitte den Play-Button, welcher auch fühlbar ist. Unter dem Karo liegen links der Zurück-Button und die Einstellungen und rechts die Lautstärke + und –. Die Fernbedienung wird mit 2 AAA-Batterien betrieben, welche im Lieferumfang enthalten sind.

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Mit der Fernbedienung kannst du Einstellungen vornehmen.

Nixplay Photo Frame – Spezifikationen

Geräteabmessungen (BxHxT)19.9 x 24.8 x 3 cm
Nettogewicht572g
Bildschirmauflösung2048×1536; 2K
Seitenverhältnis4:3
Bildschirmhelligkeit350 cd/m2
Unterstützte Foto-FormatJPEG / JPG
Speicher / RAM8GB / 1GB
SensorenHu Motion
Lautsprecher2 x (2W)
W-Lan802.11 b/g/n

Nixplay Photo Frame – Inbetriebnahme und Nutzung

Der digitale Bilderrahmen kann im Hoch- oder Querformat genutzt werden. Rahmen und Rückseite sind aus Kunststoff; Fingerabdrücke sind dabei nicht sichtbar. Auf der Rückseite befindet sich der biegbare Kabelständer, welcher zum Hinstellen genutzt werden kann. Der Bilderrahmen kann jedoch mit der mitgelieferten Montageschablone und dem Montagematerial an die Wand angebracht werden. Dafür wird die Rückseite mit dem Kabelständer per Slide entfernt. Bei der Wandmontage wird das Netzkabel direkt am Bilderrahmen angebracht und nicht wie beim Hinstellen am Kabelständer. Sofern der Bilderrahmen hingestellt wird kann die magnetische Fernbedienung an der magnetischen Rückseite zur Aufbewahrung angebracht werden.

Bevor du den Bilderrahmen nutzen kannst lädst du dir noch die App Nixplay herunter. Dort erstellst du dir ein Nixplay-Konto. Dies ist jedoch auch auf www.nixplay.com möglich. Das Nixplay Konto wird benötigt, um deinen Bilderrahmen zu verbinden und zu verwalten.

In der App klickst du auf Registrieren und legst dein Konto mit Namen und E-Mail-Adresse, Nutzernamen und Passwort an. Es erfolgt noch die Verifizierung deiner E-Mail-Adresse. Anschließend verbindest du deinen Bilderrahmen mit Strom und wartest bis er hochgefahren ist.

Dort stellst du die Sprache ein und klickst auf den Play-Button, um die WLAN-Verbindung einzurichten. Der Bilderrahmen bekommt nun noch ein System-Update. Anschließend gibt es ein englischsprachiges Einleitungsvideo.

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Die Einrichtung geht einfach von Statten.

Nun klickst du in der App auf den Button „Meinen Rahmen verbinden“. Die App sucht den Rahmen und zeigt die auf dem Bildschirm angezeigte Nummer an. Die Kopplung erfolgt schnell und einfach.

In der App personalisierst du deinen Rahmen mit Namen, Standort und Zeitzone. Auf der Startseite der App befinden sich am unteren Bildschirmrand fünf Tabs.

  • Nixplay: Bringt dich auf die Startseite der App
  • Fotos: Zeigt die bereits erstellten Playlists und Alben an
  • Plus: Um Fotos und Videos der Playlist hinzuzufügen
  • Freunde: Hier werden Freunde angezeigt, welche du zu Nixplay eingeladen hast und mit denen du Fotos tauschen kannst.
  • Mehr: Bringt dich zu deinem Profil, Tipps, Hilfe und dem Shop

Per Klick auf den Plus-Button lässt du zuerst den Zugriff auf deine Bilder und Videos zu. Anschließend wählst du die Fotos aus, welche in der Playlist gezeigt werden sollen. Die Bilder werden auf die Nixplay-Server geladen. Hier hast du 10 GB kostenlosen Speicherplatz. Benötigst du mehr Speicher kann dieser per Abo erweitert werden.

Bei Bedarf kann nun noch ein Titel hinzugefügt werden. Anschließend klickst du auf den Senden-Button, um die Bilder an den Rahmen zu senden. Das Senden beziehungsweise Synchronisieren kann manchmal ein wenig dauern; gerade dann, wenn Videos dabei sind. Die Videos selbst werden hierbei auf 15 Sekunden gekürzt angezeigt.

Die Bilder können nun per Fernbedienung (manuell oder auch digital über die App) gestartet werden. Weiterhin kann bei Videos die Lautstärke geändert, eine zufällige Wiedergabe angeklickt und in den Rahmen-Einstellungen die Zeitzone angepasst werden oder auch der Übergang.

Nixplay bietet 8 verschiedene Übergangsmöglichkeiten

  • Bildschirm ausfüllen (schwenken): Fotos werden „gedehnt“, sodass keine schwarzen Balken zu sehen sind. Ebenfalls werden die Fotos leicht bewegt.
  • Bildschirm ausfüllen (stationär): Fotos werden „gedehnt“, sodass keine schwarzen Balken zu sehen sind.
  • Bildschirm anpassen: Das Bild wird unbeschnitten angezeigt. Stimmt das Seitenverhältnis des Bildes nicht mit dem des Rahmens überein werden die Balken am Rand in einer Farbe, welche auch im Bild vorkommt eingefärbt.
  • Bildschirm anpassen (auf schwarz)
  • Schwen­ken und Zoo­men – bewegt das Bild leicht und zoo­med dabei
  • Schwen­ken und Zoo­men (auf schwarz)
  • Schnapp­schuss – jedes Bild hat einen klei­nen wei­ßen Rand und sie lie­gen wie viele ausgedruckte Bilder „aufeinander“
  • Kachel: schiebt mehrere Bilder auf das Display und wechselt die Bilder aus.
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Einstellungen können über den Bilderrahmen oder die App/das Web vorgenommen werden.

Sämtliche Bildschirmübergänge können noch einmal einzeln mit eigenen Effekten wie Kreisübergang, Wischen, Überblenden, Bildsprung, Falten, verpixelt und mehr versehen werden.

Die Bilder selbst werden auf dem 2K-IPS-Display mit einer Auflösung 2048 x 1536 wiedergegeben. Das Seitenverhältnis beträgt 4:3 und passt sich damit prima an die Aufnahmen der Smartphonekameras an. Das IPS-Display ist dabei blickwinkelstabil, sodass die Bilder von jedem Blickwinkel aus gut aussehen.

In den Rahmen-Einstellungen wird zu Anfang auch angezeigt, wieviel Speicher der Rahmen noch frei hat. Ebenfalls verfügt der Bildschirm über einen Schlafmodus. Hier kann ein Schlafrhythmus angegeben werden, bei dem der Bildschirm während der Nachtruhe inaktiv ist.

Mit aktiviertem Bewegungssensor gibst du an, ob der Bildschirm, wenn er inaktiv ist, nur das schwarze Display anzeigen soll, oder eine Uhr. Weiterhin wählst du aus, ob der bei der Aktivierung die zuletzt gezeigte Playlist weiter gezeigt, oder ob auf andere Bilder zugegriffen werden soll. Der Bewegungssensor greift jedoch nur, wenn er überhaupt keine Bewegung oder Wärmequelle ringsum ausmacht. Dann jedoch geht der Bildschirm nach der eingestellten Zeit aus (zum Beispiel nach 5 Minuten ohne erkannte Bewegung) und sobald jemand am Display vorbeiläuft wird dieses wieder aktiviert.

Ebenfalls kannst du im Rahmen die Uhrzeit und das aktuelle Datum anzeigen lassen. Die Uhrzeitanzeige kann 12- oder 24 Stunden betragen. Auch die Lautstärke sowie die Bildschirmhelligkeit lassen sich über die App anpassen. Zu guter Letzt kannst du in den Rahmen-Einstellungen den Bilderrahmen auch wieder entkoppeln.

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Du kannst den Bewegungssensor aktivieren, um Strom zu sparen.

In deinem Profil, welches du über den Tab Mehr erreichst, besteht die Möglichkeit Fotos vor dem Hochladen zu optimieren und Freundschaftsanfragen automatisch zu akzeptieren. Des Weiteren ist es möglich, dem Bilderrahmen Zugriff auf deine Google Photos zu geben, das Passwort zu ändern oder dich auszuloggen.

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In deinem Profil gibst du Zugriff auf Google Photos.

Bei den Nixplay Frames hast du auch die Möglichkeit deinen Freunden Zugriff auf den Bilderrahmen zu geben. Dies geschieht über einen Link beziehungsweise die eigene Nixplay E-Mail-Adresse. Somit können Bilder einfach von unterwegs auf einen Rahmen übertragen werden. Gerade bei Urlaubsfotos eine schöne Sache, so sind die Daheimgebliebenen Live dabei. Ein Fotoalbum kann dabei mit bis zu 10 Freunden geteilt werden.

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Per Link oder über die Nixplay-Adresse können Fotos über den Bilderrahmen geteilt werden.

Über die Webseite kannst du auch Facebook, Dropbox oder Instagram einen Zugriff auf deinen Bilderrahmen geben, sodass Uploads von Facebook, Dropbox oder Instagram direkt auf deinem Rahmen angezeigt werden.

Um Playlisten und Alben wieder zu löschen klickst du auf den Tab Fotos und in der Playlist auf die drei Punkte. Du kannst diese Playlist nun einem Rahmen zuordnen, die Playlist umbenennen oder sie löschen.

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Über die drei Punkte kannst du Alben löschen.

Nixplay Photo Frame – Stromverbrauch

Sofern der Nixplay Photo Frame aktiviert ist hat er einen Stromverbrauch von 80 Watt. Hochgerechnet auf 24 Stunden würde das bei 28 Cent pro Kilowatt Stunde ca. 53 Cent ausmachen. Da du jedoch den Bilderrahmen entweder manuell oder auch mittels Zeitschaltung über Nacht deaktivieren sowie auch den Bewegungssensor nutzen kannst, verringern sich somit auch die Kosten.

Nixplay Photo Frame – Fazit

Der Nixplay Photo Frame ist ein digitaler Bilderrahmen mit Cloud-Anbindung und ohne zusätzliche Steckplätze. Du kannst damit verschiedene digitale Fotoalben in sehr guter Qualität mit einer scharfen Farbwiedergebung präsentieren. Der Rahmen ist dabei gut durchdacht. Das biegsame Kabel dient gleichzeitig als Ständer und kann beliebig angepasst werden. Die Fernbedienung kann bei nicht benutzen auf der magnetischen Rückseite befestigt werden. Auch Fingerabdrücke suchst du hier vergebens. Das Erstellen von Playlists funktioniert einfach – einzig die Synchronisierung kann teilweise (wenn Videos vorhanden sind) ein wenig dauern, auch wenn die Bilder laut App schon längst übertragen sind und auch in der App schon angezeigt werden. Ebenfalls werden die Videos nur auf 15 Sekunden verkürzt dargestellt. Der Rahmen weist viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und Bildübergänge auf, sodass du die Bilder in verschiedenen Reihenfolgen und Größen präsentieren kannst. Sämtliche Bilder können auch von unterwegs in die Nixplay Cloud beziehungsweise über deine Nixplay-Adresse direkt auf den Bilderrahmen geladen werden.

Der Nixplay Smart Photo Frame 9.7 Inch/Zoll ist zum Preis von 279,99 Euro direkt bei Nixplay erhältlich.

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