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Im Test: Nokia 9 PureView, Android One mit 5fach Kamera

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In unserem heutigen Testbericht stellen wir euch das Nokia 9 PureView vor. Ein Android One Smartphone mit einem 5fach Kamera-Setup auf der Rückseite. Wie das Gerät abgeschnitten hat erfährst du in unserem heutigen Testbericht.

Nokia 9 PureView – Unboxing

Das Nokia 9 PureView wird zusammen mit Netzstecker, Ladekabel Typ USB-C, Adapter USB-C auf 3.5 mm Klinke, kabelgebundenen Ohrhörern, SIM Karten Tool sowie mehrsprachigen Nutzeranleitungen geliefert. Auf dem Karton befinden sich die Spezifikationen sowie ein Hinweis auf die Android One Zertifizierung.

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Nokia 9 PureView – Spezifikationen

Display5.99 Zoll pOLED
Displayauflösung1440 x 2880 Pixel, 538 ppi
ProzessorQualcomm Snapdragon 845, Quad-Core, getaktet bis 2.8 GHz
GPUAdreno 630
Arbeitsspeicher6 GB
interner Speicher128 GB, keine Speichererweiterung möglich
Rück-KameraPenta-Hauptkamera,
12 Megapixel (1.8)
12.0 Megapixel (Farb-Sensor ,1.8)
12.0 Megapixel (Monochrom-Sensor ,1.8)
12.0 Megapixel (Monochrom-Sensor ,1.8)
12.0 Megapixel (Monochrom-Sensor ,1.8)
Videoauflösung 3840 x 2160 Pixel
Front-Kamera20 Megapixel, Videoauflösung 1920 x 1080 Pixel
WLANIEEE802.11b/g/n/ac
Mobile Daten2G (GSM/EDGE), 3G (UMTS/HSPA), 4G (LTE)
Bluetooth5.0
NFCJa
Akku3320 mAh, geladen über Micro USB Typ C 3.1, 18 W Schnellladung, Wireless Charging
SensorenBeschleunigungssensor, Näherungssensor, Umgebungslichtsensor, Digitaler Kompass (Magnetometer), Gyroskop, Fingerabdrucksensor unter dem Display
SIMNano SIM, Dual SIM
Abmessungen155 x 75 x 8 mm
Gewicht172 g
IP-ZertifizierungWasser- und Staubdicht nach IP67
BetriebssystemAndroid 10

Nokia 9 PureView – Design

Das Nokia 9 PureView besticht mit einem glänzenden Design. Die Rückseite sowie der Rahmen und der Rahmen um das Display sind blau glänzend. Zwischen Rahmen und Display sowie Rahmen und Rückseite wird das glänzenden Blau noch noch einer Chromsilber-glänzenden Umrandung unterbrochen. Insgesamt ist das Smartphone sehr hochwertig verarbeitet. Eine Notch ist nicht vorhanden. Die Frontkamera befindet sich in der Draufsicht rechts am oberen Displayrand neben dem Ohrhörer sowie dem silbernen Nokiaschriftzug. An der Oberseite befindet sich das SIM-Kartenfach, an der Unterseite der Ladeport für das USB-Typ C Ladekabel sowie der Mono-Lautsprecher. In der Draufsicht auf der rechten Seite liegen die Lautstärke-Wippe und direkt darunter der Power-Button, welche ebenfalls mit einem Chromsilber-glänzenden Rahmen umfasst sind.

Auf der Rückseite dann ist das Hauptmerkmal des 9 PureView. Die Fünffach-Kamera nebst LED-Blitz und dem ToF-Sensor (schwarzer Punkt). Ebenfalls sind noch der Nokia sowie der Android One Schriftzug sichtbar. Rückseite und Front des Gerätes werden durch Gorilla Glas 5 geschützt.

Nokia 9 PureView – Display

Beim Display des Nokia 9 PureView handelt es sich um ein 5.99 Zoll großes pOLED-Display ohne Notch mit einer Auflösung von 2880 × 1440 Pixel. Das ergibt aufgrund der Displaygröße eine Pixeldichte von 538 ppi und stellt damit einen sehr guten Wert dar. Auch die Farbintensität (einstellbar im Menü unter PureDisplay mit den Optionen Dynamisch, Lebhaft, Kino, Grundlegend) sowie der Schwarzwert sind perfekt. Die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls in Ordnung. Knapp unter der Mitte des Displays befindet sich der In-Display-Fingerprintsensor. Das Display selbst wird durch Corning Gorilla Glas 5 geschützt.

Nokia 9 PureView – Einrichtung, Betriebssystem, vorinstallierte Apps

Die Einrichtung geht einfach von Statten. Du wählst dein WLAN aus und gibst das WLAN-Passwort ein. Anschließend können Daten eines vorherigen Gerätes kopiert werden und du meldest dich mit deinem Google-Account an. Als nächstes erfolgt das Hinzufügen des Fingerabdrucks und falls gewünscht Face Unlock. Der Fingerabdrucksensor reagiert nicht immer ganz so gut, Face Unlock funktioniert besser.

Nokia 9 unterstützt Aufnahmen von RAW-Bildern, welche dank der Partnerschaft mit Adobe direkt auf dem Nokia 9 PureView bearbeitet werden können. Adobe Photoshop Lightroom CC kann direkt aus dem Play Store heruntergeladen werden.

Nokia 13 | Android-User.de

Nach ein paar Anpassungen kannst du nun noch am Nokia Nutzererfahrungsprogramm teilnehmen (kann jedoch übersprungen werden), anschließend ist der Einrichtungsprozess abgeschlossen und er Homescreen ist sichtbar.

Da Nokia das 9 PureView mit Android One zertifiziert hat befinden sich auf dem Smartphone reines Stock Android mit sämtlichen Google-Apps. Einzig die Kamera-App ist von Nokia sowie eine Support-App. Dank Android One gibt es zwei Jahre Versions-Updates und drei Jahre Sicherheits-Updates.

Als Betriebssystem ist nach dem ersten Start Android 9 sowie der Sicherheitspatch vom November 2019 installiert. Während der Einrichtung kommen jedoch sämtlich Updates, Android 10 sowie die Sicherheitspatches Dezember bis Februar 2020 auf dem Smartphone an.

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Nokia 9 PureView – Performance

Unter der Haube des Nokia versieht ein 2018er Qualcomm Snapdragon 845 Quad-Core seinen Dienst. Dieser ist getaktet bis 2.8 GHz. Ihm zur Seite stehen 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB nicht erweiterbarer interner Speicher. Insgesamt sind bei dieser Zusammenstellung keine Ruckler zu erwarten. Das Nokia läuft flüssig, Apps öffnen schnell, Downloads funktionieren reibungslos.

Nokia 9 PureView – Kamera

Nokia hat im 9 PureView drei Monochrom- und zwei RGB-Farbsensoren miteinander kombiniert. Das Kameramodul selbst ist von Zeiss. Während du ein Bild erstellst lösen alle Sensoren gleichzeitig aus und setzen die erstellten Bilder zu einem 12 MP HDR-Bild zusammen. Bei genügend Umgebungslicht erstellt das PureView gute Bilder mit natürlichen Farben. Sämtliche Details kommen gut heraus. Vergrößerst du die Bilder jedoch verschwimmen die Ränder. Bei schlechtem Licht beziehungsweise bei Nachtaufnahmen kommen die Bilder nicht an die eines Pixel mit Nachtmodus heran. Die Kamera-App besitzt des Weiteren keinen Nachtmodus, um hier noch mehr herauszuholen.

Die RAW-Fotografie und auch Bokeh-Effekte sind jedoch in Ordnung. Im Pro-Modus können manuelle Zugriffe auf ISO, Belichtungszeit und Weißabgleich erfolgen. Im Monochrom-Modus sind nur die drei Mono-Sensoren aktiv. Das PureView bietet digitalen 5fach Zoom. Ingesamt schaffen die 5 Sensoren keine besseren Bilder als ein einzelne 12 MP-Linse, da das Zusammenspiel nicht besonders gut funktioniert. Auch ein Weitwinkelsensor und ein Teleobjektiv ist nicht an Bord.

In der Kamera-App befinden sich über dem Auslöse-Button die Kamera-Modi. Quadratisch, Panorama, Monochrom, Hochformat, Pro, Foto, Video, Zeitlupe und Zeitraffer. Sämtliche Modi werden per Swipe-Geste ausgewählt. Es ist allerdings nicht möglich, per Fingertipp direkt den nächsten Modi auszuwählen. Du musst alle Modi durchgehen, bis du deinen ausgewählt hast. Die Kamera-App an sich könnte ebenfalls ein wenig schneller laufen/reagieren. Willst du, nachdem du ein Foto erstellt hast, dieses direkt aus der Kamera-App heraus anschauen kann das eine Weile dauern, da die Kamera das Bild noch berechnet. Die Kamera-App hat am oberen Bildschirmrand Google Lens integriert sowie die Möglichkeit einer geringen Schönheitsretouche. Ebenfalls gibt es Bild in Bild-Modi, Timer und Blitz. Über das Menü der Kamera-App können die Foto-Modi angepasst werden, so dass die am häufigsten Benutzten schneller erreichbar sind, oder gar nicht genutzte nicht im Modi-Karussel angezeigt werden.

Nokia 9 PureView – Akku

Das Nokia 9 PureView hat eine Akkukapazität von 3320 mAh. Dieser bringt das Smartphone auf maximal einen Tag Nutzung. Gerade wenn du das große Kamera-Setup oftmals nutzt wird stark am Akku gezogen. Die Aufladung erfolgt jedoch schnell dank 18 W Schnellladung in knapp zwei Stunden. Ebenfalls wird Wireless Charging unterstützt.

Nokia 9 PureView – Benchmark Geekbench 5

Nokia 9 PureView – Fazit

Das Nokia 9 PureView ist ein schick aussehendes Smartphone mit guter Performance, welches ab 459,99 Euro bei Vergleichsportalen wie auspreiser.de erhältlich ist. Der Akku ist leider ein wenig gering bemessen und auch die Kamera-App reagiert zu langsam. Die Bilder, welche vom 5fach Setup erstellt werden sind leider nicht besser als die eines einfach 12-MP Sensors.

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