Start Magazin Im Test: Huawei Sonic U8650

Im Test: Huawei Sonic U8650

© huawei.com

Günstige Android-Smartphones sind keine Besonderheit. Die Qualität der günstigen Geräte hat sich in den letzten 12 Monaten aber drastisch verbessert. Das hier vorgestellte Huawei-Smartphone ist ein gutes Beispiel dafür.

Plusminus

+ Günstiger Preis

+ Gute Akkulaufzeit

+ Schnelle Datenverbindung

– Geringe Leistung

Spätestens mit dem Launch des X3 für 99 Euro bei Fonic sollte der Name Huawei auch bei der deutschen Kundschaft angekommen sein. Die Chinesen machen nicht nur UMTS-Modems sondern auch zahlreiche Android-Smartphones, die eine Gemeinsamkeit aufweisen: sie sind gut und günstig.

Das ist drin

Für 130 Euro dürfen Sie kein High-End-Smartphone erwarten. So werkelt innerhalb des Sonic lediglich eine 600 MHz schnell CPU und das 3,5 Zoll große Display löst nur mit durchschnittlichen 320×480 Pixeln auf. Doch schon bei der Verarbeitung fällt das Sonic positiv auf. Man sieht dem Smartphone den günstigen Preis nicht an. Auch die Kamera ist für den Preis absolut in Ordnung und die Internet-Anbindung fällt dank HSDPA-Modem überdurchschnittlich gut aus. Einzig Spiele-Fans sollten vom Sonic lieber die Finger lassen: Für Angry Birds liegt die Performance an der unteren Grenze.

Neben der ansprechenden Hardware hat Huawei dem Smartphone auch eine sehr schöne Oberfläche spendiert. Die GUI erinnert durch die Schnelleinstellungen in der Notification Bar an HTC Sense, zeigt aber von Haus aus weniger Widgets an. Neben einem 3D-Launcher im Stil der SPB 3D Shell gibt es auch eine praktische Übersicht über die Home-Screens.

Abbildung 1: Die grafische Oberfläche des Sonic erinnert etwas an HTC Sense.
Abbildung 1: Die grafische Oberfläche des Sonic erinnert etwas an HTC Sense.

Die Unterschiede zum X3 fallen relativ klein aus. Das Sonic verfügt über ein 3,5-Zoll-Display, das X3 stellt nur 3,2-Zoll dar. Zudem hält der Akku des Sonic mit 1400 mAh etwas länger durch, als der 1200 mAh-Akku des kleinen Bruders. Die rund 30 Euro Aufpreis gegenüber dem X3 sind also unter Umständen gut investiert.

Umfangreiche Software

Zu den Stärken des Huawei Sonic gehört zweifellos die gut sortierte App-Auswahl, die das Smartphone von Haus aus mitbringt. Dazu gehören neben dem 3D-Launcher auch je ein Player für Audio und Video, ein Backup-Tool einige weitere Apps. Der Audioplayer überzeugt durch eine angenehme Optik, bei der Soundqualität liegt er aber eher im Mittelfeld. Beim Videoplayer hat sich Huawei für eine Lösung auf Rockplayer-Basis entschieden: Die meisten Videos sollten Sie also von Haus aus ohne zusätzliche Codecs abspielen können.

Abbildung 2: Homescreen bei Huawei: Das Sonic bringt von Haus aus einen 3D-Launcher mit.
Abbildung 2: Homescreen bei Huawei: Das Sonic bringt von Haus aus einen 3D-Launcher mit.

Abbildung 3: Der Musikplayer sieht besser aus als der Standard-Player von Android 2.3.
Abbildung 3: Der Musikplayer sieht besser aus als der Standard-Player von Android 2.3.

Abbildung 4: Das Backup-Tool ist zwar recht einfach gehalten, erfüllt seinen Zweck aber problemlos.
Abbildung 4: Das Backup-Tool ist zwar recht einfach gehalten, erfüllt seinen Zweck aber problemlos.

Fazit

Mit dem Sonic bringt Huawei ein günstiges Allrounder-Handy in der Preisklasse des Galaxy Mini, des Xperia Mini und leicht über dem hauseigenen Huawei X3. Die Stärken des Sonics liegen bei der flotten Internetanbindung (HSDPA mit 14,4 KBit/s) und dem schönen Display. Als Einsteiger-Smartphone ist das Sonic eine klare Kaufempfehlung wert.

Huawei Sonic U8650

Kerndaten
Hersteller Huawei
Formfaktor 3,5-Zoll Smartphone
Auflösung 320×480 Pixel
Prozessor ARMv6, 600 MHz (Single-Core)
Android-Version 2.3.3
Akku 1400 mAh
Laufzeit (Standby/Gespräch) ~300 h / 4 h
Gewicht 120g
Preis (Internet) 130 Euro
Web-Infos
Sämtliche Details und Preisvergleich http://www.android-user.de/lp/1296
Performance
AnTuTu-Benchmark 1425 Punkte
Vellamo-Benchmark 270 Punkte
Video-Wiedergabe kein HD
Android-User-Bewertung 3,7 Punkte
 

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