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Im Test: Das Asus Eee Pad Transformer TF101

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© asus.de

Der vergleichsweise niedrige Preis und die verfügbare Docking-Station mit eigenem Akku machen das Asus Transformer auch für Android-Neulinge interessant. Doch kann Asus sein Versprechen einlösen und dem Käufer tatsächlich ein Netbook-Ersatz liefern?

PLUSMINUS

+ Günstiger Preis

+ Lange Akkulaufzeit

+ Optionale Docking-Station

+ Polaris Office im Lieferumfang enthalten

– 3G-Version sehr spät erschienen

Das Asus Transformer TF101 gehört zur überschaubaren Zahl der 10-Zoll-Tablets mit Android 3.x alias "Honeycomb". Mit einem attraktiven Preis von 400 Euro und einer vergleichbaren Ausstattung wie das Motorola Xoom oder das Galaxy Tab 10.1, muss sich das Transformer vor der direkten Konkurrenz anderer Honeycomb-Tablets nicht fürchten.

Die Ausstattung

Asus hat dem neuen Flaggschiff einen NVIDIA Tegra 2 Dual-Core Prozessor verpasst und setzt auf ein kratzfestes Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Die 1 GByte schnelle Dualcore-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher sorgen dafür, dass auch mehrere Anwendungen gleichzeitig performant arbeiten – unabhängig davon, ob Sie hochauflösende Spiele starten oder das kostenlos mitgelieferte Polaris Office kombiniert mit dem Android-Browser einsetzen. Unser Testmodell verfügt über 16 GByte internen Speicher, der sich mit Hilfe einer MicroSD-Karte aufrüsten lässt. Die WiFi-Version bietet Asus auch mit 32 GByte Speicher an, die 3G-Variante gibt es nur mit 16 GByte.

Docking-Station mit QWERTZ-Tastatur und zusätzlichem Akku

Das Asus Transformer ist im Bundle mit der Docking-Station bereits für 500 Euro zu haben. Neben einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur steuert das Dock zusätzlich einen eigenen Akku bei, der die Laufzeit von 9,5 auf 16 Stunden verlängern kann. Asus verspricht daher nicht zu viel, wenn die Firma in der Werbung der Kauf des externen Docks als Aufrüstung zum vollwertigen Notebook anpreist. Auf der Tastatur tippt es sich überraschend gut, wenn auch die Pfeiltasten etwas eng beieinander liegen und somit das Scrollen etwas unpraktisch gestalten. Aber selbst im angedockten Zustand erlaubt das Tablet immer noch eine Bedienung mit den Händen – und dank der USB-Anschlüsse an der Docking-Station kann man zum Beispiel auch eine externe Maus anschließen.

Entertainment pur

Auf dem Transformer ist die nVidia-Tegra-Zone vorinstalliert. Diese App bietet Zugriff auf Tablet-Spiele, die für Android Honeycomb und den Tegra 2 Dual-Core-Prozessor optimiert sind. Auch wenn die Auswahl mit knapp 20 Spielen noch recht gering ausfällt, überzeugen die meisten Titel durch Qualität und überraschend hohe Langzeitmotivation. Für Kino-Fans spielt das Tablet Videos mit einer maximalen Auflösung von 1080p ab (Baseline). Auch das Surfen gestaltet sich dank des großen Displays sehr komfortabel. Käufer der Docking-Station greifen dabei aus Gewohnheit auf die vollwertige QWERTZ-Tastatur zurück, wenn das Tippen möglichst schnell von der Hand gehen soll.

Fazit

Das Transformer eignet sich hervorragend für alle, die trotz fairem Preis nicht auf Performance beim Spielen verzichten möchten. Studenten und fleißige Angestellte freuen sich zudem über ein kostenlos mitgeliefertes Polaris Office, welches auch die propriäteren Formate von MS Office bearbeitet. Kauft man das Transformer mit dem Dock im Bundle, so erhält man ab 500 Euro einen vollwertigen Netbook-Ersatz und surft zudem bis zu 16 Stunden lang im Internet. Das Transformer-Tablet gehört mit diesen Eingenschaften klar zu den besten Android-Tablets überhaupt.

Asus Eee Pad Transformer TF101

Kerndaten
Hersteller Asus
Formfaktor 10,1-Zoll Table
Auflösung 1280×800 Pixel
Prozessor ARMv7 / NVIDIA Tegra 2 Dual-Core, 1 GHz
Android-Version 3.2.1
Akku 6547 mAH
Laufzeit 6 bis 9,5 h., je nach Verwendung
Gewicht 680g
Preis (Internet) 400 Euro
Web-Infos
Produktseite http://tinyurl.com/3bhjvx8
Technische Daten http://tinyurl.com/6cwaa2v
Performance
AnTuTu-Benchmark 4827 Punkte
Vellamo-Benchmark 939 Punkte
Video-Wiedergabe 1080p
Android-User-Bewertung 4,3 Punkte