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Im Test: Canary View, Indoor Security Camera

Canary Icon | Android-User.de

Canary, ein US-Anbieter von Security Lösungen hat die Canary View, eine Indoor Security Kamera, auf den Markt gebracht. Diese bekamen wir nun freundlicherweise von der Smartfrog Group, zu der Canary gehört, zur Verfügung gestellt. 

Canary View – Unboxing

Auf dem Karton der Canary View befinden sich sämtliche Infos rund um die Kamera sowie Spezifikationen, der Hinweis auf eine Kompatibilität mit Alexa und Google Assistant und ein Hinweis auf ein benötigtes Abonement, um die erstellten Videos zu speichern. Im Karton selbst befindet sich gut und sicher verpackt die relativ leichte Canary View, ein USB- auf MicroUSB-Kabel sowie ein Netzstecker und eine Benutzeranleitung/Quick Start Guide.

Canary 1 | Android-User.de
Die Kamera wird mit Netzstecker und USB-Kabel sowie einer minimalistischen Anleitung geliefert.

Canary View – Design

Die Canary View ist aus schwarzem Metall gefertigt und hat auf der Oberseite den Lautsprecher. Auf der spiegelnden Front sitzt die Linse und darunter das Mikrofon. Auf der Rückseite liegt der Anschluß für das MicroUSB-Stromkabel. Auch ein eingeprägtes C für Canary ist hier zu finden. Die Unterseite ist rutschhemmend und besitzt einen LED-Ring, welcher leuchtet, sobald die Kamera am Strom angeschlossen ist.

Canary View – Spezifikationen

Kamera1080p HD-Videokamera
147° Weitwinkelobjektiv
Automatische Nachtsicht
Bewegungssensor
TonHochwertiges Mikrofon
Eingebauter Lautsprecher
VerbindungenWLAN (802.11 b/g/n)
Bluetooth Low Energy (BLE)
Stromversorgung100-240V Stromversorgung
Sicherheit und SpeicherungAES 256-bit Datenschutz
Verschlüsselte Speicherung in der Cloud
Sicherer Web-Transfer (SSL/ TLS)
MaßeHöhe: 15 cm (6 Zoll)
Durchmesser: 7,6 cm (3 Zoll)
Gewicht: 372 g

Canary View – Inbetriebnahme

Zuerst verbindest du die Canary View mittels mitgeliefertem Kabel mit einer Stromquelle. Anschließend lädst du dir die App Canary – Smart Home Security aus dem Play Store herunter. In der App erstellst du dir ein Konto mittels E-Mail-Adresse und Passwort. Nun richtest du dein Profil ein mit Namen, Vornamen und Telefonnummer sowie bei Bedarf einem Foto. Die Eingabe einer Telefonnummer ist hierbei zwingend erforderlich.

Nun gewährst du entweder jetzt oder später den Zugriff auf deine Ortungsdienste, um Canary damit das Geo-Fencing zu ermöglichen. Weiterhin werden darüber lokale Telefonnummern für den Notfall ermittelt. Klickst du auf den Nicht Jetzt-Button wird trotzdem versucht eine Standortbestimmung durchzuführen, welche du per Klick auf das Display abbrichst. Weiter geht es mit der Angabe deiner Adresse, des Bundeslandes sowie der Postleitzahl. Per Default wird dein Standort im Tschad/Nigeria angezeigt. Dieser muss nun noch bearbeitet werden, um den richtigen Standort anzuzeigen. Ebenfalls wird nun direkt Geofencing aktiviert. Den Umfang legst du per Tipp auf die Tabs Klein, Mittel und Groß fest.

Jetzt geht es ans Auswählen der Geräte. Du klickst auf die Canary View. Es erfolgt der Hinweis, dass die Kamera nun mit dem Stromnetz verbunden werden muss. Da dies aber schon erledigt ist, klickst du auf den Weiter-Button. Nun folgt wieder die Abfrage nach dem Gerätestandort sowie das Koppeln der Kamera mit der App. Du musst die Oberseite der Kamera berühren, bis das blaue Licht blinkt. Sobald die Kamera erkannt wurde erscheint sie zur Bestätigung in der App. Ein Klick darauf und die Kamera ist gekoppelt.

Du wählst nun das Netzwerk aus, über das die Kamera betrieben werden soll. Das Netzwerk muss über 2,4 GHz senden. Nach der Eingabe des Netzwerkpasswortes wird die Verbindung hergestellt. In der Praxis funktionierte die Einrichtung über WLAN in unserem Test nicht im ersten Anlauf. Somit habe ich dem Gerät noch einmal den Stecker gezogen und ab dem Schritt der Kopplung die Einrichtung noch einmal wiederholt. Anschließend hat es funktioniert. Als Nächstes vergibst du einen Namen für deine Kamera oder benennst den Ort, an dem die Kamera steht.

Es erfolgt die Aktualisierung der Firmware, welche aber zwischendurch abbricht, sodass du den Prozess (Kopplung, WLAN-Anbindung) von neuem starten musst. Erst nach dem Zurücksetzen der App sowie einer erneuten Kopplung und WLAN-Anbindung ist die Kamera aktiv.

In der Zwischenzeit erfährst du in der App mehr darüber, wie Canary funktioniert.

  • Canary wechselt automatisch den Modus, sobald du kommst oder gehst
  • Du gibst an, was die Kamera aufnehmen soll, wenn alle Standortmitglieder unterwegs sind
  • Wenn ein Standortmitglied zu Hause ist wird der aktive Livestream empfohlen.
  • Wenn ein Standortmitglied zu Hause ist und schläft soll folgendes aufgenommen werden
  • Wann gehst du normalerweise ins Bett, du gibst Schlafens- und Aufstehzeit an
  • Canary kann jederzeit privat geschaltet werden, um Audio- und Videoaufnahmen komplett zu deaktivieren.
  • Nimmt Canary Bewegung auf oder es sieht sich jemand den Livestream an leuchtet die LED weiß. In der Einstellung Privat leuchtet keine LED.

Canary View – Premium, Gratistestmonat, Kündigung

Als Nächstes kannst du die Premium-Funktionen von Canary aktivieren. (30 Tage Videoverlauf in voller Länge, 2 Wege Audio, unbegrenzt viele Video Downloads). Entscheidest du dich erst einmal dagegen, kannst du eine 1 monatige Gratis-Testmitgliedschaft (unter Angabe deiner Kreditkartendaten mit der Abbuchung von 1 Euro als Verifizierungs-Betrag) starten. Diese wird direkt nach Beendigung in eine feste Mitgliedschaft umgewandelt und kostet dich bei Monatlicher Zahlung 9,99 Euro pro Monat/99 Euro pro Jahr. Ohne Kündigung wird auch die feste Mitgliedschaft immer wieder automatisch monatlich oder jährlich verlängert. Die Kündigungskonstellationen findest du über die Canary Webseite.

Ohne die Nutzung eines Gratismonats/Premiumfunktionen kann die Kamera mit Live-Überwachung genutzt werden.

Canary 16 | Android-User.de
Alle Funktionen können nur mit dem Premium-Paket genutzt werden.

Es ist aber auch möglich, direkt die Premium-Version für ein Jahr zu buchen und so die Canary View Gratis dazuzubekommen.

Canary View – Nutzung

Ohne Gratismonat/Premiumfunktionen nutzt du die Canary View lediglich live (Basis-Service) ohne weitere Funktionen wie 2-Wege-Audio oder Notrufe. Das Bild ist in Ordnung. Zoomen ist per Tap oder Switch-Geste möglich. Die zuletzt erkannte Bewegung wird als Standbild bildschirmfüllend angezeigt.

Auf der Startseite befindet sich der Name des Ortes, an dem die Kamera installiert ist sowie der Button Live, um die Liveübertragung zu starten. Per Klick auf den Zuhause-Button oben links beziehungsweise einfach auf den oberen Bildschirmrand wird dein Standort angezeigt und auch das Menü. Des Weiteren befindet sich per Klick auf die Standorteinstellungen wieder ein Hinweis auf die Premium-Funktionen sowie die Einstellungen unter denen du deine hinterlegte Adresse bearbeitest, Geofence sowie die Notrufnummern.

Ebenfalls gelangst du über den Zuhause-Button zu den Geräteeinstellungen mit Geräteverbindungen. Auch das Geräteverhalten passt du hier an (Modi und Benachrichtigungen). Unter der Option Nutzer findest du dein Profil und kannst bei Bedarf weitere Mitglieder einladen.

Am unteren Bildschirmrand gelangst du zur Timeline mit allen Ereignissen wie erkannte Bewegungen oder auch durchgeführte Updates. Das Speichern der Aufnahmen auf einem NAS oder einem eigenen FTP Server ist nicht möglich. Man ist also auf den Canary-Server sowie dessen Fortbestand angewiesen.

Canary 13 | Android-User.de

Canary View – Fazit

Die Canary View ist eine schick aussehende Indoor-Kamera. Die Einrichtung ist eigentlich einfach, da die Kopplung zwischen Kamera und App per Bluetooth erledigt wird. Das Update jedoch hat bei uns etwas gehakt, sodass ein mehrmaliger Einrichtungsprozess gestartet werden musste. Ebenfalls nicht gut finde ich die Angabe einer Telefonnummer und der kompletten Adresse beim Anlegen eines Kontos. Auch ist die Nutzung der Canary View mit allen Funktionen nur an den Premium-Dienst gekoppelt. Die Kreditkartendaten werden direkt bei der Nutzung des Testmonats abgefragt. Ohne Daten kein Testmonat.

Die Canary View ist zum Preis von 99 Euro bei Amazon erhältlich.

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