Start Magazin Im Test: Bubble Shuttle

Im Test: Bubble Shuttle

Ein Junge hat einen Traum: er möchte ins Weltall fliegen. Um den Traum zu verwirklichen, bastelt er sich ein eigenes Raumschiff, angetrieben von Seifenblasen. Helfen Sie Ihm dabei, dass die Reise gelingt.

Es muss nicht immer 3D und Action pur sein. Manchmal sind es genau die kleinen Spiele für Zwischendurch, die am meisten Freude bereiten. Ein solches Spiel ist Bubble Shuttle [1] der deutschen Software-Schmiede Virtual Cosmonauts. Per Fingertip auf den Touchscreen starten Sie den Seifenblasen-Motor des Raumschiffs. So lange Sie den Finger gedrückt halten, fliegt die Raumfähre nach oben. Sobald Sie den Finger loslassen, sinkt sie wieder zur Erde. Auf diese Art wäre es natürlich ein leichtes, zum Mond zu fliegen. Doch zahlreiche fliegende Objekte möchten Ihnen diesen Spaß nehmen und druchkreuzen die Flugbahn des Bubble Shuttle. Kommt es zu einer Kollision ist das Spiel vorbei und Sie müssen wieder neu starten. Ziel ist es, möglichst hohe zu fliegen, ohne eine Kollision zu verursachen.

Abbildung 1: Drei Slides zum Beginn des Spiels erklären die Hintergrundgeschichte.
Abbildung 1: Drei Slides zum Beginn des Spiels erklären die Hintergrundgeschichte.

Spielprinzip mit Tücken

Was sich nach einem recht einfachen Spiel anhört, ist in Wirklichkeit gar nicht mal so einfach, bereits nach wenigen Höhenmetern erscheinen erste Flugkörper am Himmel, die die Bahn des Raumschiffs durchkreuzen. Hier braucht man ein gutes Gespür für die Flugbahn der anfangs weißen, grauen und gelben Vögel.

Mit zunehmender Höhe ändert sich auch die Art der Kreaturen. Es tauchen seltsame Luftschiffe auf und achten Sie auch auf die perfiden weißen Wölkchen, die nicht zum Hintergrund gehören. Nicht zum Absturz bringen das Raumschiff lediglich zwei Elemente: grüner Schleim und Power Ups. Der grüne Schleim legt sich um das Raumschiff und verhindert, dass es mit voller Leistung fliegt. Das kann ein Vor- oder Nachteil sein, abhängig davon, wie schnell Sie gerne fliegen würden. Die Power Ups (Abbildung 4, rechts unten) machen Sie für eine gewisse Zeit unverwundbar, wodurch sich rasch Höhenmeter zurücklegen lassen. Endet die Schutzphase des Bubble Shuttle, dann fängt das Raumschiff an zu blinken.

Abbildung 2: Das Raumschiff steht zum Start bereit, unten Links finden Sie den Tacho und Höhenmeser.
Abbildung 2: Das Raumschiff steht zum Start bereit, unten Links finden Sie den Tacho und Höhenmeser.

Abbildung 3: Um unter die Top 10 zu kommen, muss man über 2500 Höhenmeter zurücklegen.
Abbildung 3: Um unter die Top 10 zu kommen, muss man über 2500 Höhenmeter zurücklegen.

Wer ein paar Hundert Höhenmeter zurückgelegt hat, kann seinen Highscore im Internet veröffentlichen. Daneben bietet Bubble Shuttle auch einen lokalen Highscore an. Einstellungsmöglichkeiten bietet das Spiel nicht wirklich. So hätten wir gerne mal die Hintergrundmusik abgeschaltet, um nur das Blubbern der Seifenblasen zu hören. Immerhin lässt sich die Vibration im Hauptmenü über das Symbol unten links ausschalten.

Ebenfalls etwas schade finden wir, dass das Spiel nicht wirklich schwieriger wird. Bereits zu beginn tummeln sich recht viele Kreaturen am Himmel. Hier hätten wir uns gewünscht, dass das Spiel anfänglich etwas leichter ist. Da unser interner Highscore aber unter 1000 Metern liegt, können wir nicht beurteilen, wie viel schwerer das Game später wird.

Abbildung 4: Mit zunehmender Höhe durchkreuzen immer schnellere Kreaturen Ihre Bahn.
Abbildung 4: Mit zunehmender Höhe durchkreuzen immer schnellere Kreaturen Ihre Bahn.

Abbildung 5: Im Hauptmenü schalten Sie unten links die Vibrationen aus.
Abbildung 5: Im Hauptmenü schalten Sie unten links die Vibrationen aus.

Fazit

Bubble Shuttle ist bei Google Play erhältlich. Das Spiel ist ein typisches Casual Game für Zwischendurch und bereitet großen und kleinen Spielern immer wieder aufs Neue Freude. Insofern sorgen die 69 Cent auch für den nötigen Langzeitspaß und sind gut investiert.

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